Erstellt: 14.10.2017

Presseerklärung des Landesverbands Gegenwind S-H zur Landtagsdebatte über die Windenergie vom 12.10.2017

Nähers dazu gibt es hier:  https://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp19/05/debatten/21.html

Videos der einzelnen Redebeiträge gibt es hier:  http://m7k.ltsh.de/iframe.php?b=18990

Es bleibt nüchtern festzustellen: Einige Politiker der abgewählten Landesregierung sind nicht lernfähig und beratungsresistent.




Erstellt: 22.09.2017

Presseinformation Gegenwind S-Hs zur neuen Berechnung der Schallausbreitung bei WKA



Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) hat nun auf Ihrer 134. Sitzung am 05. und 06. Sept. 2017 in Husum den Ländern empfohlen, für die Ausbreitung des Schalls ausgehend von Windkraftanlagen das Interimsverfahren anzuwenden.



Erstellt: 15.09.2017

Husum Wind 2017

Windindustrie vor unsicherer Zukunft

In der Windbranche geht die Angst vor einer Auftragsflaute um. (Foto: BI-gegen-WKA)

Husum (energate) - Auf der diesjährigen Fachmesse "Husum Wind 2017" präsentiert sich die Windenergiebranche im Umbruch. Proteste gegen den Bau von Windrädern, Verzögerungen beim Netzausbau und das neue EEG 2017 hätten die Voraussetzungen für den Ausbau der Windkraft grundlegend verändert, betonte die Messe Husum & Congress GmbH zum Auftakt des Branchentreffs. Ausschreibungen und Ausbaudeckel sowie Probleme mit Bürgerenergieprojekten verunsichern die Hersteller, weil sie Verzögerungen in der Produktion befürchten.

Problemzonen im Norden und Westen

Hinzu kommen regionale Probleme wie das Repowering an Schleswig-Holsteins Westküste, das ohne neue Regionalpläne nicht durchgeführt werden kann.(...)

Den kpl. Artikel gibt's hier:  http://www.energate-messenger.de/news/177199/windindustrie-vor-unsicherer-zukunft

Dazu sei angemerkt: Die Zeiten, zu denen sich rücksichtslose Unternehmer die Taschen vollstopfen konnten und die Politik dafür Genehmigungen erteilte, unter Umgehung vieler Maßnahmen und Gesetze zum Schutze der Bevökerung, unserer Natur und Denkmäler, scheinen sich dem Ende entgegen zu neigen. Die Proteste und Öffentlichkeitsarbeit aller Bürgerinitiativen zeigen offenbar Wirkung. Daher ist es unabdingbar, weiterhin tätig und wachsam zu bleiben. WT

passend hierzu noch ein Artikel aus den "Kieler Nachrichten"

Ausbau liegt im Norden bis 2019 auf Eis

Bis zum Jahr 2019 wird die Windenergie in Schleswig-Holstein praktisch nicht mehr ausgeweitet werden.

Foto: Bi-gegen-wka

(...) Günther betonte, die Landesplanung sei „mit Hochdruck“ dabei, die rund 6500 Einwendungen von Verbänden und Anwohnern gegen die bestehenden Pläne zu prüfen; dies werde voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Zurzeit würden die Entwürfe für den Ausbau der Windenergie im Land grundlegend überarbeitet. Dabei habe Rechtssicherheit „oberste Priorität“. (...)

Den kpl. Artikel gibt's hier:  http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Windkraft-Ausbau-liegt-im-Norden-bis-2019-auf-Eis



Erstellt: 23.08.2017

Mehr Rücksicht auf den Artenschutz nehmen!

NABU zur zukünftigen Windkraftplanung

Sobald die Stellungnahmen zu den Windkraft-Plänen ausgewertet sind, wird die Landesregierung mit neuen Entwürfen in die Beteiligungsverfahren gehen. Der NABU fordert, mehr Rücksicht auf Artenschutzbelange zu nehmen.

Windräder in Agrarlandschaft - Foto: EC/Laurent Chamussy


Neumünster, 21. August 2017 - Sobald die zahlreichen Stellungnahmen zu den Entwürfen des Landesentwicklungsplans sowie den Regionalplänen in Sachen Windkraft ausgewertet sind, wird die Landesregierung aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer abgeänderten Entwurfsfassung in die nächste Runde des Beteiligungsverfahrens gehen. Der NABU fordert die federführende Landesplanungsbehörde auf, dabei mehr Rücksicht auf die naturschutzrechtlich gebotenen Artenschutzbelange zu nehmen.

Betroffen sind vor allem die Brutgebiete windkraftsensibler Großvögel wie Seeadler und Rotmilan, wichtige Vogelzugrouten und bedeutende Fledermausvorkommen. Im bisherigen Entwurf der Windkraft-Planung sind zahlreiche Windkraft-Vorranggebiete eingetragen, die hiermit heftig kollidieren. So sind beispielsweise im nordöstlichen Kreis Segeberg mehrere neue Windparks vorgesehen, von denen jeder im Nahbereich von gleich mehreren Rotmilanhorsten liegt. Eine Umsetzung dieser Planung würde zwangsläufig zum Tod der stattlichen Greifvögel führen. In solchen Situationen helfen auch die zur Bewertung des Kollisionsrisikos vorgeschriebenen Artenschutzgutachten nichts. Denn diese werden von den Windkraftinvestoren in Auftrag gegeben. Da wundert es nicht, dass bisher jedes dieser Fachgutachten den geplanten Windkraftanlagen ihre Artenschutzverträglichkeit attestiert hat. Der einzig vertretbare Weg wäre hier, zu wirklich sämtlichen Brutbeeichen die von den Vogelschutzwarten der Länder vorgesehenen Mindestabstände konsequent einzuhalten. Davon ist die Windenergieplanung aber noch weit entfernt.

Sollte die neue Landesregierung, wie von CDU und FDP gefordert, die Abstände auch zu Splittersiedlungen erhöhen, darf der Flächenverlust für die Windenergie keinesfalls durch Heranrücken an für den Naturschutz wichtige Bereiche kompensiert werden. Damit der Naturschutz, hier vor allem der Schutz gefährdeter Vogel- und Fledermausarten, nicht 'unter die Räder' gerät, fordert der NABU die Landesregierung auf, von dem bisherigen Dogma abzurücken, mindestens zwei Prozent der Landesfläche der Windkraft zur Verfügung zu stellen. Zumal das 2 %-Ziel nicht fachlich zu begründen, sondern eine rein politische Vorgabe ist. Die Energiewende wird nicht scheitern, wenn auf das eine oder andere problematische Windkraftgebiet verzichtet wird. Sie droht eher deswegen zu scheitern, dass trotz des forcierten Ausbaus der erneuerbaren Energien die C02-Emissionen eher zu- als abnehmen, weil tatsächlich effiziente Maßnahmen zur drastischen Reduzierung des Energieverbrauchs ausbleiben. Im Gegenteil - mit Projekten wie der festen Fehmarnbeltquerung werden sogar die Voraussetzungen für zusätzlichen Energieverbrauch geschaffen.

Hey, 21. August 2017  (Fritz Heydemann, stellv. NABU-Landesvorsitzender)

Unter folgendem Link: https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/energie/windenergie/index.html sind sehr viele Informationen des NABU zum Stand der Dinge in Sachen Windkraft in Schleswig-Holstein zu finden. Auch wenn unsere Landesregierung sich im Moment in Schweigen hüllt, wir können sicher sein, dass unter der Oberfläche etwas am Köcheln ist.


Erstellt: 07.08.2017

"Vernuftkraft" reicht eine Programmbeschwerde an das ZDF ein

Der unsägliche Beitrag "Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit" brachte das Fass zum Überlaufen.

Auszug aus der Beschwerde an ZDF-Intendant Thomas Bellut und dem Fernsehrat: ...Gemeinsames Merkmal dieser Beiträge ist eine distanzlose Verherrlichung des unter dem Schlagwort "Energiewende" forcierten Ausbaus von Windkraftanlagen (WKA) unter Ausblendung jedweder eigener kritischer Betrachtung/Recherche sowie unter Negierung bis hin zur Diffamierung sachlich begründeter Kritik an jener Politik....


Den vollständigen Text der Pragrammbeschwerde gibt's hier:


Der komplette Beitrag steht hier:  http://www.vernunftkraft.de/zwischen-wunsch-und-denken/

Ein weiterer Link zum selben Thema:  https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/zdf-doku-wahlwerbung-fuer-gruen/


Erstellt: 29.07.2017

Bundesverband Windenergie :  Windräder in SH sollen höher werden

 Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Branche drängt auf effizientere Anlagen im Norden.  Minister Robert Habeck bremst jedoch.

(...) Inwieweit Windenergie im Süden rein wirtschaftlich betrachtet sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Kostengünstiger lässt sich die Kilowattstunde in Küstennähe erzeugen, wo der Wind am stärksten und verlässlichsten weht. Deshalb ist das Ziel der alten und neuen Landesregierung, Schleswig-Holstein solle dreimal mehr Öko-Strom erzeugen als es selbst verbraucht, zumindest nach erfolgtem Ausbau der Netze  auch keine reine Willkür. Dennoch gilt es,  das Kostenargument mit anderen Belangen auszutarieren. Dazu zählt, dass Anlagen Dimensionen besitzen, die den Rahmen des für Anwohner Erträglichen nicht vollkommen sprengen.(...)  Auszug aus einem Kommentar von Frank Jung, Flensburger Tageblatt.

Den ganzen Artikel gibt's hier:  https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/windraeder-in-sh-sollen-hoeher-werden-id17419561.html

Kommentar:

Im Kommentar Frank Jungs zeigt es sich wieder: "Baut man schön Eure Windräder im Norden weiter, im Süden rechnet's sich ja nicht und es ist daher weniger sinnvoll." Wir empfehlen Herrn Jung, sich zum einen etwas gründlicher mit der Windkraft-Situation in Schleswig-Holsteins Gefilden, und im Besonderen mit der sogenannten Energiewende deutschlandweit, auseinander zu setzen. Dann wäre er in der Lage, etwas differenziertere Kommentare zu schreiben und nicht nur das Mantra des 300 Prozent Zieles im Sinne des Bundesverbands für Windenergie nachzuplappern. WT


Erstellt: 23.07.2017

Ein sehr treffender Kommentar Jutta Reichardts von "Windwahn.com".     Vielen Dank dafür, denn er spricht uns "aus der Seele!"

Die Kunst des hinterhältigen Verschweigens

Oder: Was hat der verhinderte Autobahnbau mit dem weiteren massenhaften Windkraftausbau in SH zu tun?

Trau schau wem

Ausbau der A20 ./. 300% Windstrom

Habeck

Nicht nur die SPD sollte Adressat der Empörung sein, mehr noch die wieder mitregierenden GRÜNEN, die bei den Koalitionsverhandlungen kein Wort zum Stand der Planungen der A20 gesagt haben. Wohlwissend, dass sie ihr jahrelanges Wahlversprechen ‚Mit uns keine A20‘ durchsetzen können, ohne mit ihren Koalitionspartnern von CDU und FDP darum pokern zu müssen und Ihre weiteren Forderungen z.B. zum Windkraftausbau aufs Spiel zu setzen. ‚Ihr bekommt die A20, wenn wir unsere 300%-Windkraft mittels weiterer Massenbebauung des Landes mit Windenergieanlagen bekommen‘ – so einfach kann man seine künftigen Regierungspartner öffentlich vorführen, wenn man verschweigt, was man weiß…

Die „tiefgrüne Handschrift“, die von Habeck, Heinold und vielen anderen bejubelt wurde und die zur problemlosen Mitgliederzustimmung geführt hat, war ganz einfach hinterhältig herbeigeschwiegen.

Günther

Der Missbrauch des Vertrauens, welches Herr Günther während der Koalitionsverhandlungen dem Herrn Habeck medienwirksam ausgesprochen hatte und für das er Tausende Wähler im ländlichen Raum, Natur- und Landschaftsschützer, unter Dauerbeschallung durch WEA Erkrankte und ihrer Wohnwerte Beraubte, verraten hat, dürfte nicht nur Herrn Buchholz zutiefst verärgert, sondern sollte auch Herrn Günther die Augen über diese ‚Partner‘ geöffnet haben.

Stegner

Die billige Show der Opposition, nun eine ‚Aktuelle Stunde‘ zur Einhaltung von Wahlversprechen zu inszenieren, um den politischen Gegner einmal mehr zum Thema A20 zu desavouieren, wird ihr auf die eigenen Füße fallen. Sie ist allzu durchschaubar – auch für das vermeintlich dusselige Wahlvolk, für das man extra die „Leichte Sprache“ erfunden hatte.
Sei’s drum: Jetzt ist die Gelegenheit, zu zeigen, dass man CDU und FDP nicht für blauäugig und blöd verkaufen kann!

Arp

Herr Günther, Herr Arp, Herr Buchholz, setzen Sie Ihre Wahlversprechen um, die Regionalplanung zur Windkraft auszusetzen und die WEA-Genehmigungen runterzufahren und setzen Sie das komplette kompetente Planungsteam für die Planung der A20 ein.

Buchholz

Auch die Zwergschwäne im Breitenburger Moor werden zu ihrem Recht kommen, denn Zeit für eine Modifizierung des Trassenverlaufs zu Gunsten des Artenschutzes bleibt, dank der perfiden Tricks der vorherigen Landesregierung. Dieselben GRÜNEN, die durch Täuschen und Verschweigen ihre Wahlversprechen durchgesetzt haben, würden für ihr Lobbyisten-Klientel zugunsten eines Windkraftprojektes ohne Gewissensdruck das Zwergschwan-Habitat und damit das ebenfalls wertvolle Moor gleich mit opfern.
Sie, Herr Günther, Herr Arp, Herr Buchholz, können das besser machen und vielleicht sogar einige der vielen verprellten Wähler noch rechtzeitig vor den nächsten Wahlen zum Bundestag und zu Kreisen und Kommunen zurück gewinnen.
Jutta Reichardt


Links zum Thema:

Mit einem Kommentar versehen:https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/mit-kommentar-zwergschwaene-sind-dem-a20-weiterbau-im-weg-id17289076.html

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/verkehr/hans-joern-arp-zu-a20-weiterbau-jahrelang-belogen-worden-id17284771.html

https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/autobahn-streit-in-sh-warum-sich-ralf-stegner-ins-a20-feuer-stellt-id17340186.html

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/cdu-will-zwergschwaene-fuer-a20-bau-umsiedeln-id17336501.html





Erstellt: 23.06.2017

"Lübecker Nachrichten" vom 23.06.2017

 

Hier die offizielle Presseerklärung des Vereins "Für Mensch und Natur - Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.
PE Gegenwind Koalitionsvertrag.pdf (221.12KB)
Hier die offizielle Presseerklärung des Vereins "Für Mensch und Natur - Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.
PE Gegenwind Koalitionsvertrag.pdf (221.12KB)


Dazu zwei Kommentare:

Täuschung ????

Von Katrin Johansen  

Ich denke nicht! „CDU und FDP (und Grüne) täuschen bewusst ihre Wählerinnen und Wähler“ lautet der Aufschrei. Ich denke, hier nicht. Wobei ich die Grünen ganz bewusst herausnehme, denn dass Herr Habeck die bedauernswerten Grünenwählerinnen und -wähler mit einem „Ja“ zur Beltquerung und zum Ausbau der A20 getäuscht hat, liegt auf der Hand. Da wollte jemand, dessen aufstrebende Berlinpläne nicht geklappt haben, nicht einfach so sang- und klanglos vom Laufsteg der grünen Politik und vom Jahrmarkt der Eitelkeit verschwinden, obwohl er das im letzten Herbst vor der Berlinpleite behauptet hat. Gefährlich ist hier das chamäleonhafte Anpassen an jede politische Richtung, nur um Minister zu werden. Herr Habeck hat verkannt, dass die Grünen wegen der Beltquerung und der Verkehrspolitik (wenn frau das, was die Grünen in Schleswig-Holstein wirklich machen als Politik bezeichnen möchte) gewählt wurden und bestimmt nicht wegen seiner (wieso seiner, er war doch mit Werbung für die eigene Person in Berlin vollauf beschäftigt, oder haben wir ihn je auf Veranstaltungen gesehen?) Energiepolitik. Wir haben die fachliche Inkompetenz und Arroganz der hiesigen Grünen auf Veranstaltungen, in unserem Wahl-O-mat und den Analysen dazu erkennen können. Die Antworten zeigten ganz klar den Unwillen der Grünen, unliebsame Gutachten zu lesen und, was weitaus schlimmer ist, den Unwillen, sich grundsätzlich zu informieren. Für Fachfragen gibt es geeignetes Fachpersonal und das finden wir nicht bei den Grünen. Zusammengefasst: Die Grünen haben ganz bewusst getäuscht, was Beltquerung und A20 angeht, ihre Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz überrascht aber nicht. Und den Kommentar, dass alle Gegner des maßlosen Windausbaus Atom- und Kohlefans sind, hat Habeck bei seinem Ex-Männerfreund Albig geklaut.  

Die CDU hat vor der Wahl klar geschrieben: Der Abstand von Windkraftanlagen zum Innenbereich wird im Regelfall 1200 Meter betragen. Dies wird es notwendig machen, die bei anderen Schutzgütern vorgesehenen Abstände zu reduzieren. Der „Regelfall“ wurde nicht definiert und dass die CDU Natur- Denkmal- und Umweltschutz flexibler handhaben will, ist auch kein Geheimnis. Die FDP war sogar, was die Flexibilität angeht, noch gefährlicher, die schrieben, dass die Gemeinden vor Ort bestimmen sollen. Das sind in meinen Augen keine großen Versprechungen, die mich dazu bringen würden, CDU oder FDP zu wählen. Die Klientel der CDU/FDP-Wählerinnen und Wähler war mir bisher bekannt, diesmal gab es die Überraschung, dass viele Konvertiten nicht auf ihren Menschenverstand vertraut haben, sondern den blauen Kulleraugen Daniel Günthers, der so nett rüberkam. Kam der auch, auch bei mir, ein echter Frauenversteher und Zuhörer und höflich ist der, erste Sahne. Vergessen dürfen wir aber nicht, dass sein Ding im Wahlkampf die Bildungspolitik, die Sicherheitspolitik und die Verkehrspolitik waren, das waren die Hauptziele und die hat er in den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen durchgesetzt, weil er genau wusste, was für ein Wendehals Habeck ist. Die Minikröte mit der Energiepolitik schluckt man gerne, der eitle Fatzke bekommt auch den gewünschten Posten (im Herbst ist er den Schaumschläger vielleicht sowieso los, weil der nach verkackter Bundestagswahl der Grünen als Messias nach Berlin geht und dort als Retter der Verlorenen auftritt, dann wählt die hier ohnehin niemand mehr). Ja, Daniel Günther hat zugehört, hat suggeriert, dass er versteht und die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und sich für sie einsetzen wird, hat aber nicht hoch und heilig versprochen, überall im Land die Abstände zu erhöhen. Es wurde gerne überhört, dass er die Abstände an der Westküste verringern wollte, und die zu anderen Schutzgütern, weil er ein Rettungsanker zu sein schien in diesen windigen Zeiten. Als Schiffbrüchiger hält mensch sich an jeder Planke fest und hofft, sie ist stabil genug. Hier war es die falsche Planke, aber hier ist das Schiff auch noch nicht gesunken. Also: Halten wir uns nicht auf mit dem Täuschungsgejammer, davon gehen die nicht wieder weg. Jetzt ist nicht Frustration angesagt sondern Analyse der Lage, Wachsamkeit, was neue Kriterien angeht und weiterhin akribisches Sammeln von Zahlen, Daten und Fakten, um im Endeffekt zu überzeugen. KJ


In dieselbe Kerbe schlägt Hans-Ulrich Schröder vom Regionalverband S-H des Bundesverbandes Landschaftsschutz e.V von 1997  

Es stimmt ganz und gar nicht, dass CDU/FDP sich haben von Habeck über den Tisch ziehen lassen. Das war doch keineswegs erforderlich bei etwa gleicher Zielsetzung, nämlich möglichst viele WKA, koste es was es wolle, zur Befriedigung ideologischen Irrglaubens einerseits und grenzenloser Geldgier der vielen Profiteure zum Nachteil von Mensch, Natur und einstmals wunderschöner Landschaft zu installieren, je gewaltiger in den Ausmaßen, desto geeigneter als Gelddruckmaschinen.

Zur Erinnerung:

Haben doch beide Parteien, CDU und FDP seit Beginn des Windkraftverderbnis um 1990 diese frevelhafte, zerstörerische Entwicklung vollinhaltlich mitgetragen und zwar im Gegensatz zu den ideologisch verwirrten Grünen weit überwiegend ökonomisch motiviert. (....)

Den vollständigen Kommentar gibt's hier:

Kommentar von Hans Ulrich Schröder
Fakten Hans Ulrich Schröder.pdf (129.83KB)
Kommentar von Hans Ulrich Schröder
Fakten Hans Ulrich Schröder.pdf (129.83KB)



Robert Habeck und seine Kumpane

Von Wolfgang Tempel

Ein Mann, der sich gern als Philosoph bezeichnen lässt, täuscht bewusst seine Wählerschaft, indem er der Beltquerung und dem Weiterbau der A 20 zustimmt, um dann im Nachhinein zu behaupten, die Leute hätten grün gewählt wegen seiner Energiepolitik. So rechtfertigt er die Verfilzung der Grünen mit dem Bundesverband für Windenergie (BWE), für den die CDU und FDP entgegen aller Beteuerungen im Wahlkampf ihre Seele verkauft haben, allen voran Daniel Günther, dem sein konfirmandenhaftes Lausbuben-Image zukünftig nicht mehr für sein Ansehen nützen wird. Wer die Windkraftpläne kritisiert ist automatisch für Atomstrom. Herr Habeck, wann begreifen sie endlich, dass sie mit dieser platten Aussage nicht mehr landen können.  


Der erhoffte Politikwechsel in Kiel findet nicht statt, weil die CDU/FDP das in sie gesetzte Vertrauen schamlos missbrauchen. Und Habeck? Für uns in der Region könnte es bedeuten, dass er nach dem Widerstand gegen die Beltquerung und dem Weiterbau der A 20 auch das Naturschutzgebiet Duvenseer Moor auf dem Altar des BWE opfert. Denn er muss ja schließlich dafür sorgen, dass Klaus Schlie, der sich ja so vehement gegen das Naturschutzgebiet ausspricht, nicht endgültig sein Gesicht verliert. Denn die Kehrtwende in Sachen WKA ( s. Anzeige bei "Landtagswahl 2017 aktuell") hat ihn schon eine große Menge an Ansehen gekostet, was der Amtswürde eines Landtagspräsidenten so gar nicht entspricht. Ach ja, und die Gemeinden Lüchow und Siebenbäumen könnten dann wieder (weitere) Potentialflächen für den WKA-Bau bekommen, weil der lästige Naturschutz nicht mehr im Weg stehen würde, sehr zur Freude Habecks, des BWE und seiner Kumpane vor Ort.  WT

Weitere Berichte:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/%215420085&s=Windenergie&SuchRahmen=Print/

https://www.fehmarn24.de/schleswig-holstein/windenergie-gegenwind-legt-sich-jamaica-8424645.html

http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article210995735/Windkraftgegner-werfen-Jamaika-Koalition-Taeuschung-vor.html

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Mindestabstaende-zu-Rotoren-Jamaika-stoesst-auf-Gegenwind

In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung von Holger Diedrich:Die       

Die Koalition hat schlechte Presse schon vor dem Start (erinnert ein wenig an das Möwenpick-Desaster der FDP von 2009). Habeck muss sogar die erbärmliche Trump-Karte ziehen, weil ihm nichts Besseres einfällt. Selbst die Windkraft freundliche LN spricht offen von Wahlbetrug, obwohl wir dieses Wort gestern gar nicht in den Mund genommen haben. Und plötzlich scheint mit Hölck sogar die SPD plötzlich auf unserer Seite zu stehen….  (siehe obiger Artikel, der von der Online-Version etwas abweicht). Schade nur, dass unser Alternativkonzept von der Presse noch immer nicht aufgegriffen wird und Habeck weiter seine „alternativen Fakten“ verbreiten kann.


Erstellt: 14.06.2017

Pressemitteilung der CDU zum Abschluss der Beratungen über einen Koalitionsvertrag

Foto: CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag/Claudia Kunkel

(...) Die bestehenden Natur-schutzstandards und Klima-schutzziele bilden die Arbeits-grundlage auch der neuen Regierung. Deshalb werden wir auch an den zwei Prozent Landesfläche für auszuweisende Windeignungsgebiete festhalten. In ehemaligen Eignungsgebieten und bei Bestandsanlagen, insbesondere an den windreichen Küstenstandorten, die mit dem neuen Kriterienkatalog vereinbar sind, wollen wir Repowering ermöglichen. Wir leiten eine neue juristische Prüfung ein, ob darüber hinaus weiteres Repowering von Altanlagen außerhalb der Potentialfläche möglich ist und werden hierdurch entstehende Spielräume zur Erhöhung der Abstände zu Siedlungsbereichen mit Wohn- und Erholungsfunktion auf 1000 Meter und zu Einzelhäusern und Splittersiedlungen im Außenbereich auf 500 Meter nutzen. (...)

Die gesamte PM gibt's hier:

https://www.cdu-sh.de/artikel/pressemitteilung-zum-abschluss-der-beratungen-ueber-einen-koalitionsvertrag


Was ist geschehen?

 von Katrin Johansen

Wahlbetrug, Wahlbetrug, Wahlbetrug, ich höre es aus allen Ecken, aber seien wir doch mal ehrlich! Fragen wir uns doch mal ganz realistisch, was passiert ist: Es gibt eine Jamaica-Koalition, also 3 Parteien, die teilweise völlig gegensätzliche Ansichten haben. Sie wollen zusammen regieren, müssen also Kompromisse machen. Sie sind stolz darauf, dass sie es so schnell geschafft haben, sich zu einigen und alle haben sich wieder lieb, der Günther den Habeck, der den Kubicki und überhaupt, der Kubicki die Heinold und den Günther logischerweise und alles ist im Lot.

Es geht um Macht, um Posten, darum Karriere zu machen und um das Durchsetzen möglichst vieler Eigeninteressen. Die eigene Klientel will auch ein bisschen bedient werden, aber eben nur ein bisschen. Es darf nicht wehtun. Wir haben jetzt einen großen schwammigen Kompromiss und das fünf Jahre lang. Herzliches Beileid an die, die dachten, die Versprechungen im Wahlkampf waren fest. Auf diese haben sie gebaut, als sie im Kampf gegen den Ausbau der WKA die CDU/FDP unterstützt haben, im Kampf gegen die Beltquerung die Grünen etc. und dies ziemlich vehement.

Les jeux sont fait, rien ne va plus, so ist es nicht nur im Roulette. Es wurde bei der Parteienunterstützung hoch gepokert und wer den Klüngel mitmacht, riskiert zu verlieren. Parteien haben viele Themen, und wer sich die Mühe gemacht hat, die Parteiprogramme zu studieren und dabei zwischen den Zeilen zu lesen und auch auf Themen zu schauen, die sich vielleicht nicht gerade um Windanlagen oder die Beltquerung drehen, konnte ahnen, was geschehen wird. Das Parteiprogramm der CDU war ganz deutlich in den Abständen der WKA. Da wurde nichts versprochen. Das Versprechen geschah vielleicht mündlich, aber es stand nichts fest geschrieben. Bei vielen WKA-Gegnern war der Wunsch die Mutter der Gedanken. Da wollte geglaubt werden, dass größere Abstände in die Hand versprochen wurden. Natürlich können wir jetzt „Das gilt nicht!“ schreien, aber das wird nichts helfen. Es gab den Fragenkatalog, und es gab die Wahlprogramme, somit hatte jede/r die Möglichkeit, sich als mündige/r Bürger und Bürgerin zu informieren. Es ist so furchtbar traurig und frustrierend, dass es so wenige wirklich getan haben. Daniel Günther war so nett! Der kam doch so authentisch rüber und hatte ein offenes Ohr. Klar, mag sein, aber hinter ihm steht nicht noch so ein netter Schwiegermutterliebling, sondern ein Klaus Schlie, ein Klaus Klinckhamer und zusätzlich ein Wolfgang Kubicki und ein Herr Kumbartzky. Die haben wir jetzt an der Backe.

Also, es hilft kein Jammern und Lamentieren. Jetzt geht es ans Eingemachte. Es muss heißen: „Ran an die Bouletten, denn die Uhr tickt!“ Das Ende der Einspruchsfrist rückt heran und wir wissen weniger denn je, woran wir sind. Denn unser Wendehalsfreund Habeck ist wieder am Ruder und der wird es zu seinem Thema machen, damit der zweite Anlauf nach Berlin klappt, verlasst Euch drauf. Also: Hacken in den Teer hauen und wachsam bleiben, sein oder es endlich werden, es wird Zeit!  KJ



Die Täuschung der Wähler oder frei nach Konrad Adenauer: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern?“

von Wolfgang Tempel

100 Meter mehr Abstand zu Einzelhäusern im Außenbereich, 200 Meter zu geschlossenen Siedlungen…., das ist alles, was von Daniel Günthers Wahlversprechen übrig ist. Er werde die Regionalpläne einkassieren, Windanlagen außerhalb der Eignungsflächen werden abgebaut, der Ausbau der Windenergie wird erst weitergehen, wenn die Stromtrassen vorhanden sind, der Schutz der Menschen steht im Vordergrund, das 300 Prozent-Ziel ist Unsinn und und und…

Es ist offensichtlich: Die CDU hat den lieben, unverbrauchten Daniel als Mehrheitsbeschaffer vorgeschickt, ein gelungener Coup, wie sich jetzt herausstellt. Wir als BI "Unsere Dörfer gegen WKA“ haben davor gewarnt, Wahlempfehlungen auszusprechen. Der „Windkraft-Wahl-O-Mat“, den „Gegenwind-SH“ zusammen mit uns erstellt hat und aus dem CDU und FDP aus Sicht der Windkraftkritiker als wählbar hervorgingen, basiert auf einem Gespinst von Unwahrheiten in den Aussagen der Parteien. Daniel Günther ist vor Robert Habeck und den Windkraftunternehmern in CDU-Reihen, wie z.B. Klaus Klinckhamer, eingeknickt. So gut wie alle Wahlversprechen sind nichts weiter als Schall und Rauch. Er bringt sich selbst und vor allem alle seine Unterstützer aus den Kreisen der Windkraftkritiker in große Erklärungsnot. Robert Habeck ebenso: Wie will er seinen Wählern die Zustimmung zur Beltquerung erklären? Es gab offensichtlich folgenden Handel: „Du gibst mir die Beltquerung und die A 20, dafür bekommst Du nahezu uneingeschränkt die bisherigen Windkraftziele.“ Alle "Jamaika-Akteure" müssen sich fragen lassen, inwieweit die Interessen der Windkraftlobby im Spiel sind, die ja über viele Veröffentlichungen während der Verhandlungsgespräche versucht haben, Einfluss zu nehmen.

Wir wissen zwar noch nicht alle Details der zukünftigen Planung, aber eines ist schon jetzt gewiss, erst recht nach der Pressekonferenz vom 14.06.: Der Koalitionsvertag ist ein Verrat an der Wählerschaft, die an die Aussagen zur Windkraft geglaubt hat. Diese eklatante Wählertäuschung um der Macht willen ist unglaublich! „Glückliche Koalitionäre mit glücklichen Windmüllern“, dieses Zitat auf „windwahn.com“ trifft den Nagel auf den Kopf!   WT


Erstellt: 27.05.2017

Symbolischer Akt im Lutherjahr – 10 Thesen zur Energiepolitik

Am 24. Mai 2017 trafen sich gegen 15 Uhr Abgesandte vieler windkraftkritischer Bürgerinitiativen aus ganz Schleswig-Holstein vor dem Landtag in Kiel, um den anwesenden Landtagsabgeordneten zu zeigen, dass ihre Wahlversprechen nicht vergessen wurden. Es sollte bewusst keine Demonstration mit hunderten Teilnehmern werden. Dabei wurde aufgezeigt, dass der Widerstand gegen die Industrieanlagen überall im Lande nach wie vor präsent ist. Die Teilnehmer hatten Schilder mit den Ortsnamen ihrer Heimatgemeinden mitgebracht. Bundesweit fanden zeitgleich in anderen Städten ähnliche Aktionen statt.

Grüne, FDP und CDU in Schleswig-Holstein führen Koalitionsverhandlungen und Daniel Günther wird voraussichtlich Ende Juni der neue Ministerpräsident Schleswig-Holsteins sein.

Susanne Kirchhof mit mahnenden Worten

Zunächst nahmen Oliver Kumbartzky (FDP) und Ulli König (Piraten) die Thesen entgegen, die Rainer Böttcher aus Bredenbek zuvor im Original symbolisch an eine mitgebrachte Tür genagelt hatte. Susanne Kirchhof hielt als Vorsitzende von Gegenwind S-H eine mahnende Rede. Darin wies sie noch einmal auf das fatale Verhalten der bisherigen Küstenkoalition hin. Zum Ende ihres Vortrags kam auch Daniel Günther auf die Windkraftkritiker zu. Dabei nahm auch er das Thesenpapier entgegen.

Daniel Günther, Oliver Kumbartzky (verdeckt) und Uli König

Er ergriff gleichzeitig das Wort und bedankte sich für die Anwesenheit der Abordnungen. Daniel Günther gab, für alle erfreulich, deutlich zu verstehen, dass er seine Wahlversprechen bei den anstehenden schwierigen Koalitions-verhandlungen nicht vergessen wird.

Weder SPD noch Grüne hielten es für nötig, mit wenigstens einem Abgeordneten anwesend zu sein. Während Ralf Stegner sogar im Hintergrund durchs Bild schlenderte, dabei aber die kleine Aktion keines Blickes würdigte, blieb Bernd Voß, Abgeordneter der Grünen, beim Verlassen des Landeshauses wenigstens zu einem kurzen Gespräch stehen.

Hier die vollständige Ansprache Susanne Kirchhofs
Rede_10-Thesen_1.pdf (194.68KB)
Hier die vollständige Ansprache Susanne Kirchhofs
Rede_10-Thesen_1.pdf (194.68KB)

Die Botschaft ist bei den Akteuren der zukünftigen Koalition weitestgehend angekommen. Bleibt zu hoffen, dass diese nicht nur in den Ohren, sondern auch in deren Köpfen nachwirkt.




Erstellt: 16.05.2017

Windrad-Flügel ist bei Dargelin abgeknickt    

Zwischen Dargelin und Alt Negentin – unweit der A20 – ist der Flügel eines Windrades abgeknickt. Er könnte jeden Augenblick herunterstürzen. Der Hersteller vermutet einen Blitzschlag als Ursache.

Foto Nordkurier Tilo Wallrodt

Zum vollständigen Artikel geht's hier:  http://www.nordkurier.de/anklam/windrad-fluegel-ist-bei-dargelin-abgeknickt-1527902205.html#

Die Verlinkungen in dem Artikel sind ebenfalls interessant.


Erstellt: 07.05.2017

Landtagsabgeorneter der Piraten-Partei in Stubben

Uli König (2.v.l.) zusammen mit Andreas Petersen, Nicole Badorreck und Dirk Michalowski (v.l.) von den BI Steinburg und Stubben


Am 3. Mai kam der Abgeordnete und Vorsitzende des Petitionsausschusses im Kieler Landtag, Uli König, nach Stubben, um die dortigen Mitstreiter der BI Steinburg und Stubben zu unterstützen. Sie leisten Widerstand gegen den geplanten WKA-Bau im Bereich Steinburg/Stubben. Das Treffen war sehr hilfreich. Denn Uli König konnte ein paar Tipps geben, wie man sich die geplanten Windräder eventuell vom Hals halten könnte. Es wurde bereits Kontakt zu einem Planungsbüro aufgenommen. Zusammen mit den Fachleuten sollen nun verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet werden, die für einen größeren Abstand zur Wohnbebauung sorgen sollen. Auch dieses Beispiel zeigt, dass wir als Bürger Instrumente in der Hand haben, um uns zu wehren. Der Dank vieler Bürger aus Stubben und Steinburg für seine Unterstützung ist Uli König gewiss.


Erstellt: 25.04.2017



Windkraft Symposium 2017 in Kiel

Im Kieler Wissenschaftszentum kamen am 22. April rund 120 Menschen aus verschiedenen Landstrichen in Schleswig-Holstein zusammen, um der Veran-staltung des Vereins „Für Mensch und Natur-Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.“ beizuwohnen. Sie wurden nicht enttäuscht. Dipl.Ing Rupert Rompel, Diplom Geograph Holger Diedrich und Dr. Susanne Kirchhof trugen mit sehr informativen und schlüssigen Vorträgen zu einem sehr kurzweiligen Samstagnachmittag bei.

Rupert Rompel nahm sich als erster Referent das Zahlenwerk vor, auf dem die energiepolitische Zielsetzung der Landesregierung basiert. Energie-wende- und Umweltminister Habecks Äußerung, dass bald eine 7 Meter hohe Spundwand um unser Bundesland errichtet werden müsste, wenn wir den Klimawandel nicht durch neue Windräder stoppen würden, war eine Steilvorlage für ihn. Genüsslich zerpflückte er die Daten des Chefs des MELUR und wies nach, dass der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2 Ausstoß nur sehr gering ist, der Schleswig-Holsteins gar nur im Promille-Bereich liegt. Genauso wies er nach, dass die bisherige Stromproduktion der Schleswig-Holsteinischen Atomkraftwerke nicht 40 Terawattstunden (TWh) betrugen, so dass das von der Landesregierung vorgegebene Ziel zur Stromerzeugung durch Windkraft viel zu hoch ist. Die anhand der Zahlen im Vortrag gewonnene Erkenntnis, dass der CO2 Ausstoß Deutschlands sich trotz des Zubaus von Windrädern nicht verringert hat, rundete den guten Vortrag, in dem es viele weitere Aspekte gab, ab.

Herrn Rompels Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag Herr Rompel_1.pdf (5.47MB)
Herrn Rompels Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag Herr Rompel_1.pdf (5.47MB)


Holger Diedrich präsentierte in seinem Vortrag ein interessantes Zahlenwerk, das sich nahtlos in Rompels Vortrag einfügte. Er spendete ein großes Lob an das LLUR, durch dessen transparenten Umgang mit Zahlen und Statistiken Rückschlüsse möglich sind. Einige Fakten seien hier herausgegriffen: Eine Erhöhung der Produktion durch WKA auf See um 1,5 Gigawatt Leistung würde den Flächenbedarf von WKA an Land auf 1,3 Prozent verringern. Eine sinnvollere Anordnung der Windräder auf den Eignungsflächen, bei der die wetterphysikalischen Vorgaben und nicht die Interessen der Grundeigentümer berücksichtigt würden, trüge zu einer effizienteren Nutzung der Areale und somit ebenfalls zu weniger Flächenbedarf bei. Eine so gut wie immer vernachlässigte Erkenntnis ist die ständige Vergrößerung der Rotorflächen durch immer größere Windkraftanlagen. Mit bis zu 150 Metern Durchmesser stellen sie ein Vielfaches der Generation der ersten Windräder dar und somit auch ein entsprechend höheres Tötungsrisiko für streng geschützte Großvögel und Fledermäuse.

Herrn Diedrichs Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag Diedrich Windkraftsymposium 22.4.17 Versandversion.pdf (7.33MB)
Herrn Diedrichs Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag Diedrich Windkraftsymposium 22.4.17 Versandversion.pdf (7.33MB)


Susanne Kirchhof rief uns die vielen Zitate aus der Landespolitik, allen voran die Ministerpräsident Albigs, ins Gedächtnis. Alle Fakten und Warnungen wurden bisher in den Wind geschlagen. Das liegt nach Ansicht Kirchhofs an einem grundsätzlichen Trend in Deutschland, dass Neuerungen immer zu Beginn „hochgejubelt“ würden und Warnungen vor Risiken nicht beachtet werden. Erst wenn nach längerer Zeit sich Risiken offenbaren, wird ernsthaft nachgeforscht. Als Beispiele unter vielen führte sie Atomenergie und Asbest an. Mit den Windrädern wird es sich ähnlich verhalten. Auch hier seien nur einige weitere Aspekte ihres Vortrag herausgegriffen: Unter dem Oberbegriff „Diskrepanzen“ beklagte sie, dass u.a. das Tötungsrisiko geschützter Vogelarten, dass Schleswig-Holstein ein Korridor für Zugvögel ist und der Schutz unserer Landschaft für die Verantwortlichen im Kieler Landeshaus nicht signifikant sind. In einer Grafik stellte sie dar, wie in einem Zyklus von politischen Vorgaben und staatlicher Förderung Politik und Unternehmertum immer erfolgreicher werden, während der Stellenwert der betroffenen Gemeinden durch Wertverlust, Gesundheitsrisiken, Abwanderung etc. immer weiter sinkt.

Frau Kirchhofs Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag_Kirchhof_3WK_Symposium 22-4-17.pdf (3.35MB)
Frau Kirchhofs Vortrag zum Ansehen und Herunterladen
Vortrag_Kirchhof_3WK_Symposium 22-4-17.pdf (3.35MB)


Vertreter der Im Landtag vertretenen Parteien folgten den Vorträgen. Patrick Breyer (Piraten), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Oliver Kumbartzky (FDP), Heiner Rickers (CDU), und Bernd Voß (Bündnis 90/Die Grünen),*), stellten sich den Fragen und Kritiken aus dem Publikum. Naturgemäß hatten die Abgeordnete der SPD und der Abgeordnete der Grünen einen schweren Stand. Sie mussten teilweise unsachliche und personenbezogene Zwischenrufe aus dem Publikum ertragen, ehe Moderator Heiko Stark eingriff, um dieses zu unterbinden. Es entwickelte sich eine muntere Diskussion, in der die allseits bekannten konträren Positionen zur Sprache kamen, die auch in den abschließenden Erklärungen der Politiker verdeutlicht wurden. Auch den Vertretern der Oppositionsparteien wurde sehr schnell klar, dass die Veranstaltung kein „Heimspiel“ für sie ist.

Susanne Kirchhof beklagte in ihrem Schlusswort, dass alle Vorschläge zum Umdenken und Verbessern der Energiepolitik von der Landespolitik ignoriert werden und somit ungehört in den Fluren des Kieler Landeshauses verhallen. Mit dem Dank an alle Beteiligten für ihr Kommen, die Mitgestaltung und das Interesse beendete sie eine sehr informative Veranstaltung. WT

*) in alphabethischer Reihenfolge


Erstellt: 01.04.2017

Regionalveranstaltung in Bad Oldesloe vom 29.03.2017

Das war sie also, die groß angekündigte Regionalveranstaltung. Am 29.März 2017 in der Stormarnhalle in Bad Oldesloe blieben rund 300 Zuhörer mit der Frage zurück: „Und was sollte das Alles?“ MELUR-Staatssekretärin Ingrid Nestle und Thomas Losse-Müller als Chef der Staatskanzlei waren zusammen mit ihren Mitarbeitern erschienen um Dinge vorzutragen, die alle am Thema Windkraft interessierten Menschen bereits seit dem Erscheinen der neuen Karten der Landesplanung wissen. Die Landesregierung hält mit allen Mitteln an ihren Zielen fest: 1,98 Prozent der Landesfläche für die Erzeugung von 40 tWh (Terawattstunden) Strom durch Windkraft. Das Ziel hat übrigens einen anderen Namen: Es ist nicht mehr das berühmte 300 Prozent Ziel, nachdem den Kieler Verantwortlichen durch sorgfältige Recherche der Bürgerinitiativen nachgewiesen wurde, dass Schleswig Holstein in der Vergangenheit eben nicht soviel Strom aus Atom- und konventioneller Energie produziert hat. Nun sind es eben 40 tWh, womit lt. Nestle „sowieso niemand etwas anfangen kann“ (Originalton der Staatssekretärin). Interessant war hier ein Diagramm, das anscheinend die Anwesenden davon überzeugen sollte, dass Schleswig-Holstein Hamburgs Strombedarf decken soll. Abgesehen davon, dass im Diagramm die Stromverbräuche beider Länder nicht anteilig dargestellt waren, das Ganze völlig unübersichtlich wie die dazugehörige Erklärung war und das Diagramm, bevor es halbwegs verständlich erschien, schnell wieder ausgeblendet wurde, kam dann doch die logische Frage: Wieso soll Schleswig-Holstein, nur weil es nebenan liegt,  den Strom für Hamburg mit produzieren,  da gäbe es doch auch andere benachbarte Bundesländer, mit denen das gemeinsam geschehen könnte. Nein, war da die Antwort, wir sollten nicht so egoistisch sein, die meisten Leute würden schließlich in Hamburg arbeiten, täglich reinfahren und egoistischerweise denen also den Strom wegnehmen. Also sollten wir mal bitte nicht so kleinlich sein und diese Bürde für unseren Nachbarn schultern. 

Lediglich bei der Befeuerung der WKA zur Flugsicherung will die Regierung einlenken. Sie will eine Vorschrift einführen die dafür sorgt, dass die roten Blinklichter nur bei der Annäherung eines Flugzeugs eingeschaltet werden. Die entsprechende Technik dafür sei vorhanden. Daraufhin kam aus der Ecke der WKA-Betreiber und Befürworter sofort der Ruf nach einem Regierungsprogramm dafür. Mit anderen Worten: Die ach so notleidende Windkraftbranche will sich diese Technik auch noch durch Steuermittel finanzieren lassen, nachdem sie bereits seit Jahren die staatliche Förderung einstreicht. Übrigens: Einige Vertreter der Windkraftlobby waren extra aus Dithmarschen und Nordfriesland angereist, um die ihnen wohlgesonnenen Politiker zu unterstützen. Dazu konnten wir uns dann auch noch anhören, dass Nestle die roten Blinklichter auch doof findet, eine 200 Meter hohe WKA am Tage jedoch ein toller Anblick ist. Es ist eben etwas anderes, wenn frau bei schönem Wetter über Land fährt und sich an den hübschen Mühlen erfreut, wie sie sich im Winde drehen oder wenn diejenigen, die nicht wegkönnen z.B. in Breitenfelde, Grinau, Siebenbäumen, Lütau etc... im Sommer auf der Terrasse ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen.

Staatssekretärin Ingrid Nestle

Zum Thema Schall/Infraschall referierte Nestle aus einer Veröffentlichung des UBA (Umweltbundesamtes) aus dem Jahr 2016, das beinhaltet, dass Infraschall keine Gesundheitsschäden verursacht.  Katrin Johansen wies sie darauf hin, dass es einen aktuelleren Leitfaden desselben Amtes aus dem März 2017 gibt zum Thema tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld, der als Fazit folgendes beinhaltet:

Eine allgemeingültige Prognose tieffrequenter Geräusche ist wegen der besonderen physikalischen Bedingungen ohne Standardisierungen oder Festlegungen nur schwer bzw. mit hohem Aufwand möglich.

Ein normativ niedergelegtes oder verbindliches Verfahren für die Prognose tieffrequenter Geräusche existiert in Deutschland nicht. Selbst eine behördliche Überprüfung in der Planung kann im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens in der Regel die tieffrequenten Geräusche nicht erfassen, weil kein standardisiertes Prognoseverfahren existiert.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

Politik und Verwaltung

• Festlegung bzw. Normierung eines Prognoseverfahrens mit standardisierten Ausbreitungs- und Gebäudeparameter

• Regelmäßige Kontrolle und Wartung seiner Geräte • Angebot von standardisierten nachrüstbaren Schallschutzmaßnahmen (Kits) Einführung von Betriebsprogrammen, so dass mit der Gerätesteuerung eine Nutzungszeitbeschränkung einfacher möglich wird (z.B. abends und nachts)

Betreibende

• Unmittelbare Reaktion auf Beschwerden (Gefahr der Sensibilisierung) • Information der Nachbarn über die geplante Aufstellung des Geräts • Rücksichtsvoller Umgang bei Beschwerden • Einholung einer fachlichen Beratung über tieffrequente Geräusche des geplanten Geräts und dessen Aufstellort

Dieser Einwand verunsicherte die sonst so selbstherrlich auftretende Staatssekretärin, die die zitierte Veröffentlichung offensichtlich nicht kannte. In der Veranstaltungspause überflog sie das rund 30 Seiten umfassende Dokument und versuchte sich anschließend damit herauszuwinden, dass die Studie ja lediglich Anlagen und Geräte verschiedener Bauart anspreche, nicht aber explizit Windräder. Das war wenig überzeugend und zeigt, wenn nichts mehr mit vorbereiteten Antworten gemacht werden kann, wankt auch Frau Nestle, die sich vorher zu der Feststellung herabließ, dass Gesundheitsfolgen durch Schall/Infraschall ja bei WKA-Befürwortern wesentlich geringer als bei –Gegnern sind. Lt. ihrer Meinung kommt es eben auf die Einstellung an, was insofern interessant ist, als Frau Nestle demnach betroffenen und geschädigten Anliegern von WKA erzählen will, wenn sie ihre Einstellung ändern würden, dann würde es sie auch nicht mehr stören.

Chef der Staatskanzlei Thomas Losse-Müller

Welches Fazit kann gezogen werden? Wer gehofft hatte, etwas Neues zu erfahren wurde enttäuscht. Die von Herrn Schlick bei der Einleitung angekündigte „Werkstattschau“ (immerhin: Er verwendete nicht das Wort „workshop“) erwies sich im Laufe der Veranstaltung als das langweilige Ablesen und „Herunterbeten“ von Powerpoint-Präsentationen, bei der die Anwesenden mit unterschiedlichen Zahlen, Statistiken und Diagrammen „zugeschüttet“ wurden und jeder abschaltete, weil er nicht mehr folgen konnte. Das führte dazu, dass rund die Hälfte der Zuhörer die Veranstaltung während der Pause verließ. Wer durchhielt konnte u.a. noch erleben, wie ihm in ABC-Schützen Unterrichtsmanier die Nutzung des Online-Portals erklärt wurde. Losse-Müller versucht wenigstens noch seine Ziele zu verkaufen, während sich Nestle in ihrer Rolle als arrogante Politikerin gefällt. Die Menschen, die durch die 400/800 Meter Abstände gesundheitliche und materielle Schäden davontragen, haben sich im Sinne der Zieldurchsetzung damit abzufinden.

Nur die Hälfte der Zuhörer hielt bis zum Schluss durch

Die Regionalveranstaltungen sind somit nichts weiter als ein Alibi, weil ja alles so transparent ist. Mit inzwischen 354 Ausnahmegenehmigungen für den WKA-Bau verkommt das gerade laufende Beteiligungsverfahren zur Farce. Viele von Fachwissen geprägte Fragen aus dem Publikum wurden nur ausweichend beantwortet. Es wurde viel Geld für die Durchführung dieser Veranstaltungen in die Hand genommen um den Menschen die Gewissheit zu geben, dass sie sich der Energiepolitik der Landesregierung zu fügen haben. Die Widerspruchslosigkeit wird sie garantiert nicht bekommen. WT+KJ

   

Erstellt: 12.03.2017

Wahlkampfauftritt Ministerpräsident Albig in Ratzeburg

Rund zwanzig Windkraftgegner versammelten sich vor dem Hotel „Der Seehof“ in Ratzeburg. Ministerpräsident Torsten Albig hatte sich am Freitag Abend (10.03.2017) zu einem Wahlkampfauftritt angekündigt.

Ziel dieser kleinen Demonstration war, mit einer Mahnwache gegen die inzwischen von der Landesplanung erteilten 311 Ausnahmegeneh-migungen zur Errichtung von Windrädern zu protestieren und somit Solidarität mit den Betroffenen  zu zeigen. Albig ging auf die Demonstranten zu. Im Gegensatz zu früheren Auftritten ließ er sich auf einen kurzen, sachlichen Austausch der Argumente ein, ohne dabei wie in der Vergangenheit in Polemik zu verfallen. Er lud die Windkraftgegner ein, zur weiteren Diskussion mit in die Veranstaltung zu kommen.

Es war ein typischer Wahlkampfauftritt vor rund 100 Zuhörern. Albig verwies auf die Erfolge z.B. in der Sozial- und Bildungspolitik, neue Planstellen bei der Polizei etc. Die Moderatorin leitete dann mit dem „Knüppelzitat“: „Ich schaue lieber auf ein Windrad als auf ein Atomkraftwerk“ das Thema Windkraft ein. Konfrontiert mit den aktuellen Zahlen: 311 Ausnahmegenehmigungen, 31 Prozent der Vorrangflächen sind damit aus dem Beteiligungsverfahren herausgenommen, 79 betroffene Gemeinden haben keine Möglichkeit zur Stellungnahme mehr, 33 Anlagen stehen außerhalb der Vorrangflächen, somit ist fast ein Drittel der Flächen der öffentlichen Beteiligung entzogen, sagte Albig daraufhin wörtlich: „Ich habe das schon gehört. Frau Dr. Kirchhof liefert hier jedoch falsche Angaben.“ Lt. Albig ist nach wie vor jede Fläche im Beteiligungsverfahren, auch wenn nur eine WKA per Ausnahmegenehmigung drauf steht. Das sei alles rechtlich abgesichert. „Glauben Sie wirklich, dass ich es zulasse, dass mir noch einmal eine Planung per OVG-Urteil um die Ohren fliegt?“, sagte er wörtlich. Selbst gegen ausnahmegenehmigte WKA sei noch ein Einspruch möglich. (Anm. des Autors: Das bedeutet faktisch, dass nach rund 20 Jahren Laufzeit nicht repowert werden darf. Bis dahin müssen die Anwohner allerdings mit der WKA leben.) „Die AfD leugnet die CO2-Problematik und damit den Klimawandel, das sei alles nicht so schlimm. Doch die Wähler dieser Partei werden ein böses Erwachen haben.“ Will unser Ministerpräsident mit diesem Ausspruch die WKA-Gegner etwa in AfD-Nähe rücken? Wir hoffen sehr, dass dem nicht so ist. Er stellte fest, dass an der Westküste tausende Windräder stehen, im Herzogtum Lauenburg aber nur rund 70. Man müsse für eine Lastenverteilung sorgen. Will er damit unterschwellig sagen: „Seid ruhig, sonst kommen noch mehr WKA zu euch?“

Fazit des Abends: Unser Ministerpräsident mit seiner Landesregierung bewegt sich nicht einen Millimeter von seiner Haltung zur Windenergie weg. Mit der Aussage über angeblich falsche Angaben war das Thema Windenergie beendet, bevor es unangenehm für ihn wurde. Es ist sehr schade, denn mit dieser Sturheit werden viele Erfolge der Landesregierung auf anderen Politikfeldern überdeckt. Somit ist er für eine große Anzahl von Wählern, die direkt oder indirekt betroffen sind, nur sehr schwer wählbar. Im Gegensatz zu seinem Parteigenossen Ralf Stegner müssen wir Albig jedoch zugute halten, dass er sich mit dem Landtagskanditaten Manfred Börner auf eine Stufe stellte. Er bezeichnete ihn als Kritiker an seiner Person als Ministerpräsident und begrüßte diese Haltung ausdrücklich. Auch in seinem Schlusswort warb er ausdrücklich um Stimmen für ihn und alle hatten das Gefühl, dass er es ehrlich meint.

In Sachen Windkraft gibt es jedoch leider nichts Neues zu vermelden. Zu Albigs Ausführungen seien daher doch ein paar kritische Anmerkungen erlaubt: Er behauptet, die 311 Ausnahmegenehmigungen liegen alle auf (im Sinne des OVG) sicheren Flächen, was aber nicht stimmen kann, denn seit das OVG die Planung gekippt hat, gibt es keine sicheren Flächen. Die Karten werden angeblich neu gemischt und es gibt jetzt eine "supertransparente" Bürger-beteiligung, die im Endeffekt zu neuen Abwägungsflächen führen wird. Es existieren also keine klaren Kriterien und keine endgültigen Flächen, dabei gibt es angeblich ein Moratorium bis September 2018. Und jetzt bitte aufmerken: Das entspricht nicht der Wahrheit, denn es ist kein Moratorium wenn Ausnahmen zugelassen werden! Es ist keine Einflußnahme auf diese Ausnahmen möglich, da wir keine greifbaren Kriterien haben, nach denen diese Ausnahmeorte zugelassen werden, die gibt es nämlich noch gar nicht, die können noch geändert werden. Hier werden also einfach Tatsachen geschaffen und was am ärgerlichsten  ist: Herr Albig hat sich von der Wahrheit entfernt, weil er offensichtlich die Pläne seiner eigenen Regierung nicht kennt. Noch schlimmer ist jedoch, dass nicht mehr Menschen laut dagegen aufbegehren.     WT + KJ






Erstellt: 01.03.2017

Es ist Wahlkampf!!!!

von Katrin Johansen

Herr Günther möchte gewählt werden, Herr Albig auch, Herr Stegner sowieso, Herr Börner total gerne und Herr Schlie ziemlich sicher. Natürlich werden dafür Stimmen gebraucht, unsere Stimmen, und genau da wird sich jetzt ins Zeug gelegt. Ausbau der Windenergie in Schleswig- Holstein hat es in den Wahlkampf geschafft und somit ist die Märchenstunde eröffnet....

zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier:

Ein treffender Kommentar zum Wahlkampfverhalten
Es ist Wahlkampf28-2-17.pdf (49.61KB)
Ein treffender Kommentar zum Wahlkampfverhalten
Es ist Wahlkampf28-2-17.pdf (49.61KB)

Ungefähr vier Minuten Lesezeit für einen Denkanstoß zur Meinungsbildung


Erstellt: 27.02.2017

„Kaffeekränzchen“ beim SPD-Landtagskandidaten Manfred Börner

Manfred Börner (2. vl.) zusammen mit einigen Vertretern der Bürgerinitiativen aus dem Herzogtum

Auf dem Neujahrsempfang der SPD in Büchen sagte Manfred Börner sinngemäß: „Ich schaue lieber auf ein Windrad, als auf ein Atomkraftwerk.“ Dieses Zitat, veröffentlicht in den „Lübecker Nachrichten“, rief den Ärger des in der Bürgerinitiative aktiven Mitgliedes Herbert Düssler aus Lütau hervor, der daraufhin einen geharnischten Leserbrief verfasste. Börner sah sich dadurch veranlasst, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Er lud einige Leute der Bürgerinitiativen aus dem Herzogtum zu einem persönlichen Gedankenaustausch in sein Privathaus ein. Am Sonntagnachmittag (26.02.2017) wurde bei Kaffee und selbstgebackener Torte über Sinn und Unsinn der Vorgehensweise unserer amtierenden Landesregierung zum Thema Windkraft gesprochen und diskutiert. Vertreter aus Krukow, Lütau, Siebenbäumen, Sierksrade und Klinkrade setzten Herrn Börner ins Bild, der zugab, über einige Aspekte nicht informiert gewesen zu sein. In dem zweieinhalbstündigen Gespräch kamen viele Argumente der betroffenen Bürger zutage, besonders auch ein Erlebnisbericht über direkt vom Lärm der Windräder betroffene Anwohner in Siebenbäumen.

Der Landtagskandidat als aufmerksamer Zuhörer

Manfred Börner verinnerlichte alles. Er gab seinen Gästen das Gefühl, ihre Ängste und Sorgen ernst zu nehmen. Naturgemäß kann er natürlich als Kandidat für die Landtagswahl nicht für Abhilfe sorgen. Seine Gäste erwarten aber, dass ihre Ansichten durch ihn in die entsprechenden Parteigremien transportiert werden. Mit Manfred Börners Erkenntnis, dass sich die betroffenen Bürger nicht grundsätzlich gegen Windkraft aussprechen, sondern gegen die Art und Weise wie mit ihnen umgegangen wird, löste sich die Runde auf.

Seine Gäste bedankten sich für sein freundlich, aufmerksames Interesse. Er hebt sich damit wohltuend vom Verhalten vieler anderer Politiker ab.   WT



Erstellt: 16.02.2017

Ralf Stegners Auftritt in Geesthacht

Es ist immer noch Wahlkampf, diesmal ging es um die SPD. Der Name der Veranstaltung: Ralf Stegner im Gespräch. Ralf Stegner war “zu Gast“ in Geesthacht, und dabei sollte es auch Gelegenheit geben, die SPD Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey kennenzulernen. Ort der Veranstaltung: Geesthacht, die historische Turnhalle im Buntenskamp 22. In der Halle empfing uns SPD-Wahlkampfrummel: Leinwand mit blauweißem Wolkenhimmel: Wir können das, wir wollen das, wir machen das, roter Plastikaufsteller als Podiumshintergrund: Mehr Gerechtigkeit für alle, wir machen das. 200 Leute werden es gewesen sein, die den Weg auf sich genommen hatten, um Ralf Stegner zu sehen. Zum Einstieg gab es ein Parteiwerbefilmchen: Kernige Musik, sonnige Schleswig-Holstein-Landschaften, viel Wind und Meer und dazwischen der Landesvater höchst selbst in sportlichem Outfit, quasi der Segler durch unruhige Zeiten, der dem Publikum durch das wehende Haar (wenn denn vorhanden) und die hochgekrempelten Ärmel ein Höchstmaß an Engagement und Bodenständigkeit suggerieren will.

Nach dem Film: Schweigen. Das Publikum wurde hier von Frau Wagner-Bockey daran erinnert, dass nun Applaus fällig sei, was höflich nachgeholt wurde.

Danach sprach Frau Wagner Bockey, Landtagskandidatin der SPD für Lauenburg-Süd, von der wir zwar nicht erfuhren, was sie neben der Partei so treibt, trotzdem die wichtigsten 3 Punkte für Geesthacht und das übrige Lauenburg-Süd: Sozialer Wohnungsbau, Kids in Clubs, Ehrung für Zivilcourage und weitere gute und gerechte Dinge, die die Genossinnen und Genossen der SPD so getrieben haben und treiben werden. Danach Auftritt Stegner, klarer Platzhirschvorteil: Hier kam kein Gast, hier kam der Chef. Frau Wagner-Bockey mutierte ab diesem Moment zur Moderatorin und Stichwortgeberin für den Chef. „Wenn Sie die (er meint Frau W.-B.) in den Landtag wählen , machen Sie nichts falsch, das ist die Gute!“ Er ging zwar nicht näher darauf ein, worin Sie besonders gut ist oder was sie so qualifiziert für den Posten macht, aber uns drängte sich der Eindruck auf, dass sie als brauchbare Stichwortgeberin würdig der Arbeit der Chefs huldigen wird.

Ralf Stegner wich einigen Fragen geschickt aus

Fragen waren erwünscht: Zur Windkraft merkte Herbert Düssler aus Lütau an, dass Herr Stegner sich bitte um folgendes kümmern möge: Keine 300%, keine 800 Meter Abstand, keine 200 Meter Höhe und keine blinkenden Lichter. Stegner sagte darauf, er kenne Lütau, somit die Fakten, könne Herbert Düssler gut verstehen, aber Energiewende muss sein. Außerdem würde die Landesregierung solide Kriterien aufstellen, ordentlich planen, die Bürger beteiligen und das Onlinetool könne sogar noch bis nach der Landtagswahl genutzt werden. Ein Höchstmaß an Bürgerbeteiligung will die SPD erreichen. Im übrigen könne man die Blinklichter schon abschalten, da gibt es Möglichkeiten. Ob die Landesregierung diese nutzen wollen wird, sagte Ralf Stegner jedoch nicht.

Eine weitere Frage bezog sich auf die Netzentgelte, deren solidarische Verteilung auf das gesamte Bundesgebiet Herr Gabriel ja geknickt hatte, ob also die Landes SPD als besonders betroffenes Bundesland hier für die Bürgerinnen und Bürger etwas zu tun gedenkt. Diese unsolidarischen Netzentgelte gefallen Herrn Stegner auch nicht, diese Frage werden sie an den Bund richten.

Eine Frage aus dem Publikum bezog sich auf das Warum der Privilegierung von Windanlagen und warum die Landesregierung so schlampig geplant habe. Die Privilegierungsfrage hätte Ralf Stegner, wenn er es gewußt hätte, mit einem einfachen Verweis auf Baugesetzbuch und somit Bundesrecht erledigen können. Dies war ihm offensichtlich nicht geläufig, denn er holte blumig aus und sprach von Schweinemastanlagen und Rechten, die eingeklagt werden könnten, daher könnten sie da nichts machen, im übrigen habe die Regierung nicht schlampig gearbeitet.

Es gab also keine echten Antworten, aber eine interessante Aussage: Herr Stegner verpackte das Ganze so, als ob die Regierung gar nicht anders gekonnt habe, als die Gemeinden und Kommunen zu „entlasten“, weil es doch das OVG-Urteil gibt, was den Gemeinden jegliches Mitspracherecht abgesprochen habe. Die Landesregierung würde sich doch um ein Höchstmaß an Bürgerbeteiligung bemühen, was das Onlinetool angeblich beweist. Offensichtlich handelt es sich hierbei um einen „alternativen Fakt“, denn das OVG-Urteil hat nichts damit zu tun, dass das Land die Planung allein an sich gerissen hat und dachte, unter Umgehung der örtlichen Behörden, das Ganze schnell und unproblematisch über die Bühne bringen zu können, ohne lästige Widersprüche unterer Bauämter, Natur- und Denkmalschutzbehörden. Fakt (und kein „alternativer“) ist, dass die Landesplanungsbehörde viel zu spät gemerkt hat, dass ihr die Kompetenzen der Beurteilung jeder kleinen Fläche im Land fehlt und sie auf die Informationen vor Ort angewiesen ist. Dieses jetzt als Verdienst der Landesregierung zu verkaufen, die heldenmütig das OVG Urteil umgeht und größtmögliche Beteiligung betreibt, ist schlichtweg nicht wahr.

Kathrin Wagner-Bockey fungierte über weite Strecken des Abends lediglich als Stichwortgeberin

Fazit der Veranstaltung: Herr Stegner beantwortet die Fragen, die er beantworten möchte. Wenn diese erwarteten Fragen nicht vom Publikum gestellt werden, stellt sie die Moderatorin, damit Herr Stegner, die vorbereitete Erklärung abspulen kann. Herr Stegner war hier also nicht Gast sondern, wie bereits gesagt, der Chef und Frau Wagner-Bockey die nette Chefsekretärin, die dem Chef die Bälle zuspielt und dabei nicht einmal erwartet, dass er einen zurückspielt, was schade ist, da wir doch auch erfahren wollten, warum sie die Gute ist.    KJ



Erstellt: 10.02.2017

Daniel Günthers Argumente zur Windkraft

  Es ist Wahlkampf. Die CDU im Herzogtum lud daher am 9. Februar zu einem Informations- und Gesprächsabend ins Geesthacht-Museum im Krügerschen Haus ein. Der Kandidat fürs Ministerpräsidentenamt Daniel Günther stellte zusammen mit der Abgeordnetenkandidatin des Südkreises Andrea Tschacher einen kleinen Umriss des Wahlprogramms für die kommende Landtagswahl vor. Es kamen viele aktuelle Themen zur Sprache.

Herbert Düssler übergibt Handzettel der Bürgerinitiative "Gegenwind in Krukow" an Andrea Tschacher und Daniel Günther

In der anschließenden Aussprache kamen dann auch Fragen der Windkraftgegner. Mit präzisen Antworten machte Günther seine Position klar. Er ist der Ansicht, dass das von der amtierenden Landesregierung ausgegebene 300 Prozent-Ziel eine völlig willkürliche Zahl ist. Schleswig-Holstein hat noch nie soviel Strom produziert. Um die durch die bisher konventionell erzeugte Strommenge durch Windenergie zu ersetzen reicht seines Erachtens 1,6 Prozent der Landesfläche zum errichten von Windrädern aus. Eventuell fehlende Mengen sollen durch Anlagen auf See geliefert werden. Zu den Abständen zur Wohnbebauung sagte er sinngemäß: „Wenn Großvogelarten mit Abständen von 3000 Metern und mehr geschützt werden, so sollten auch wir Menschen durch größere Abstände geschützt werden“. 1200 Meter soll der Abstand zur Wohnbebauung mindestens betragen (800 Meter zu Häusern im Außenbereich). Die Windenergie ist per Bundesgesetz privilegiert. Daher ist es schwierig, Bürgerentscheide und Gemeinderatsbeschlüsse in der Planung zu berücksichtigen. „Wir haben Juristen beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Integration des Bürgerwillens trotzdem möglich wäre. Am besten wäre es natürlich, das Bundesgesetz abzuschaffen“, sagte Günther. Er plädiert ebenso dafür, die Planung wieder in Hände der Landkreise, Ämter und Gemeinden zu legen. Nur so können regionale Besonderheiten berücksichtigt werden. Bevor neue Anlagen gebaut werden, müssen erst die Netzkapazitäten da sein. „Es ist ein Unding, dass wir Schleswig-Holsteiner 300 Mio Euro für abgeregelten Strom bezahlen müssen“.

Rund 60 Zuhörer lauschten Andrea Tschachers und Daniel Günthers Ausführungen

Daniel Günther war sehr gut vorbereitet. Fragen u.a. zu den Themen Bildung, innere Sicherheit, Infrastruktur, Flüchtlingspolitik wusste er souverän und schlüssig zu beantworten. Für das, was sich ändern muss, hatte er zu jedem Thema aktuelle Beispiele parat. Er überzeugte mit fundiertem Wissen. Er bot es dar, ohne dabei arrogant oder belehrend zu wirken. Daniel Günther ist ein wohltuender Kontrast zu den Hauptfiguren der aktuellen Landesregierung (Albig: …“manchmal musst Du die Leute eben zwingen“…, Nestle:…“ich war in Holtsee und habe nichts gehört“…). Nach dem, was uns an Unwissenheit und platten Bemerkungen der hiesigen Regionalpolitik bisher geboten wurde, weiß Günther mit seiner Art zu punkten. Seine politischen Gegner sollten ihn nicht unterschätzen.   

Der Wermutstropfen: Günthers Aussagen stehen teilweise im Widerspruch zum Programm der CDU, das auf dem Landesparteitag in Neumünster beschlossen wurde. Darin haben allgemein- und landwirtschaftliche Interessen absoluten Vorrang. So differieren z.B. auch die Zahlen zu den Abständen und der Fläche mit seinen Ausführungen. Eine Frage steht somit im Raum: Würden die guten Absichten Günthers unter einer CDU geführten Regierung ebenfalls den Interessen der Windkraftlobby, auch der seiner Parteifreunde, zum Opfer fallen?  WT

Den Beratungsentwurf zum CDU-Parteiprogramm finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.cdu-sh.de/sites/www.cdu-sh.de/files/downloads/programm-entwurf_stand_2-11-2016_emailversion.pdf

Es ist der Stand vom 02.11.2016 Das letztlich auf dem Parteitag in Neumünster beschlossene Prgramm ist noch nicht verfügbar.


Erstellt: 08.02.2017

Land informiert über Windenergieplanung

Die Landesregierung wird im März in vier regionalen Veranstaltungen über das laufende Beteiligungsverfahren zur Windenergieplanung informieren.

Die Landesplanungsbehörde hat im Dezember 2016 die ersten Entwürfe für die Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans und die Teilaufstellungen der Regionalpläne zum Thema Windenergie im Internet veröffentlicht.

Zurzeit läuft das Beteiligungsverfahren zu den Planentwürfen. Noch bis zum 30. Juni 2017 können die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange zu den Planentwürfen Stellung nehmen.

In vier Regionalveranstaltungen wird die Landesregierung die Planentwürfe erläutern, über die rechtlichen Hintergründe informieren und aufzeigen, wie Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie Verbände und Initiativen ihre Vorschläge und Bedenken in das Verfahren einbringen können. Im Vorjahr hatten bei einer vergleichbaren Veranstaltungsreihe rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger diese Möglichkeit genutzt.

Wichtiger Hinweis

Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist ausschließlich nach Anmeldung per Online-Formular möglich. Bitte beachten Sie, dass die verfügbaren Plätze nach der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldungen vergeben werden.

Hier der Link für die Anmeldung:

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel/170201_Veranst_Windenergie.html

Der für uns infrage kommende Termin ist am Mittwoch, dem 29. März um 18.00 Uhr in Bad Oldesloe. Noch einmal: Online-Anmeldung nicht vergessen, weil wir sonst nicht 'reinkommen!

Wir dürfen gespannt sein! Denn die Aussagen auf der Veranstaltung im März 2016 wurden sämtlich nach rund sechs Wochen durch die Landesplanung wieder "einkassiert". Nicht zu vergessen: Es herrscht Wahlkampf!



Erstellt: 03.02.2017

"Energiewende" trifft frostige Wirklichkeit

Während der Kaltwetterperiode vom 16. bis zum 26. Januar 2017 trugen die 26.000 Windkraftanlagen und der auf inzwischen 400 Millionen m² angewachsene Fotovoltaikpark Deutschlands so gut wie nichts zur Elektrizitätsversorgung unseres Landes bei.

Hier zunächst die Kurzfassung
Frostige Energiewende.pdf (1.25MB)
Hier zunächst die Kurzfassung
Frostige Energiewende.pdf (1.25MB)


Die ausführliche Analyse, veröffentlicht von VERNUNFTKRAFT Deuschtland
Energiewende-trifft-frostige-Wirklichkeit-1.pdf (900.73KB)
Die ausführliche Analyse, veröffentlicht von VERNUNFTKRAFT Deuschtland
Energiewende-trifft-frostige-Wirklichkeit-1.pdf (900.73KB)


Hier werden die Schwächen der sog. "Energiewende" deutlich: Kein Wind, keine Sonne. Die konventionellen Kraftwerke mussten Volllast fahren, um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten.


Erstellt: 12.01.2017

Die Lüge vom Vorbild in Sachen Windkraft:

Die Landesregierung in SH opfert wiederholt die Interessen ihrer Bürger. Von der Bundesregierung kommt hierzu nur ein "Ihr-habt-es-doch-so-gewollt". Und die Bürger in SH dürfen alle Nachteile der Windkraft hatnah ertragen und dafür auch noch zahlen. Und das auch noch für Strom, der nicht produziert wird oder den keiner braucht...

Zum Weiterlesen klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/schleswig-holstein-bleibt-auf-stromkosten-sitzen-id15799736.html


Erstellt: 12.01.2017

Bürger fordern Mitspracherecht

Zum Weiterlesen klicken Sie bitte auf folgenden Link:

http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/buerger-fordern-mitspracherecht-id15802201.html


Erstellt: 28.12.2016

Die Online-Beteiligung des Landtages zu den Windkraftplänen läuft

Unter diesem Link:        https://bolapla-sh.de/

können ab sofort Einwendungen gegen die Windkraftpläne des Landes eingegeben werden.

Lassen wir uns unsere Bürgerrechte nicht nehmen!

Das Anhörungsverfahren zur Windkraftplanung in SH ist seit gestern (27.12.2016) eröffnet. Über den oben stehenden Link können Flächeninformationen eingesehen und Einsprüche erhoben werden. Wer dies lieber herkömmlich in Briefform tun möchte um sicher zu gehen, kann seinen Einspruch auch an folgende Adresse schicken:

Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
Projektgruppe Landesplanung Wind
Düsternbrooker Weg 10
24105 Kiel




Erstellt: 19.12.2016

MdL Uli König von den Piraten informiert sich vor Ort

v.l.: Uli König, Katrin Johansen, Hans-Jürgen Flindt, Udo Münster, Thomas Biller(LN), Jens Möller

Der Landtagsabgeordnete der Piraten und Vorsitzende des Petitionsausschusses im Kieler Landtag, Uli König, bereiste heute (19.12.2016) den Kreis Herzogtum Lauenburg, um sich direkt vor Ort über die Situation der Anwohner, die in direkter Nachbarschaft zu kürzlich errichteten Windkraftanlagen leben müssen, zu informieren. Die Piratenfraktion hat einen Gesetzentwurf parat, bei dessen Annahme der Bürgerwille wieder Berücksichtigung im Planungsprozess finden könne und würde. Dieser Entwurf hätte lt. König auch beste Aussichten, vor dem OVG zu bestehen.

Kartenstudium

Sein erster Anlaufpunkt war Familie Möller in Siebenbäumen. König hörte aufmerksam zu, wie Jens Möller ihm von den schlaflosen Nächten berichtete, die ihm und seiner Familie seit dem WKA-Bau vor rund eineinhalb Jahren beschert werden. Seine privaten Schallmessungen ergaben einen Spitzenwert von 45 dB(A), statt der vom Betreiber prognostizierten 37 dB(A). Das Gefühl der Ohnmacht, wenn sich alle Behörden nicht zuständig fühlen, etwas zu unternehmen, der Ärger über die Tatsache, dass rund 12.000,- € für ein Gutachten mit Langzeitmessungen ausgegeben werden müssen, die Trägheit des LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) bei der Auskunft, wie ein solches Gutachten aussehen muss und schließlich die Wartezeit, bis die Siebenbäumener Gemeindevertretung endlich den Beschluss für die Auftragsvergabe des Gutachtens fassen wird. König verinnerlichte alles und gab einige wertvolle Hinweise, wie solche Vorgänge beschleunigt werden können.

Ein zufällig vorbeiziehender Schwarm Kraniche machte die Zerbrech- lichkeit der Natur gegenüber den WKA-Riesen deutlich.

Uli König mit Hans-Jürgen Flindt auf dessen Terrasse in Grinau

Das Ziel der nächsten Etappe war Familie Flindt in Grinau. Die Situation Grinaus ist prekär. Die Gemeinde hatte sich als eine der ersten gegen den WKA-Bau entschieden, musste aber dann tatenlos zusehen, wie die Gemeinden Kastorf und Siebenbäumen sieben Anlagen mit einer Nabenhöhe von 116 Metern bis auf eine Entfernung von rund 800 Metern an den Dorfrand bauten. Hans-Jürgen Flindt berichtete über die gleichen unerträglichen Zustände wie zuvor in Siebenbäumen. Hier wurde sogar ein Spitzenwert von 47 dB(A) gemessen. Ein Sitzen auf der Terrasse ist an vielen Tagen unmöglich, an Schlafen bei offenem Fenster ist in vielen Nächten nicht mehr zu denken. König hörte auch hier aufmerksam zu. Berichte über die Verletzung von Richtlinien zur Befangenheit in den Gemeindevertretungen quittierte er mit Erstaunen und Kopfschütteln. Auch hier hatte er wertvolle Tipps parat, wie dagegen vorgegangen werden kann.

Der Begriff „charakteristische Landschaft“ ist ein fester Bestandteil in der Landesplanung. Eine solche präsentierte unser Sprecher  Udo Münster dem Landtagsabgeordneten. An der ehemaligen Potentialfläche zwischen Sierksrade und Klinkrade machte sich König ein Bild davon. Die Familien Flindt und Möller hatten Kartenmaterial zusammengestellt, anhand dessen sich König orientieren konnte. Er wurde während seines Aufenthalts mit Informationen über die Vorgänge der jüngsten Vergangenheit von unserem BI-Sprecher versorgt. Sichtlich beeindruckt zog der kleine Tross weiter über Breitenfelde in Richtung Lütau.

Uli König ist der erste Landespolitiker, der sich die Probleme der Menschen vor Ort ansieht und -hört. Sein Interesse ist aufrichtig und sollte ein Vorbild für unsere Landesregierung sein, die uns zwingen will, ihre Ziele zu akzeptieren. Der Dank aus dem Herzogtum ist Herrn König und der Piratenfraktion gewiss.  WT


Erstellt: 10.12.2016

Zwei Volksinitiativen gestartet

Auf einer Pressekonfernz im Kieler Landeshaus gestern (09.12.2016) stellte die Vorsitzende des Vereins "Für Mensch und Natur Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.", Frau Dr. Susanne Kirchof, unterstützt von der Piraten-Partei zwei Volksinitiativen vor. Der Landtag soll aufgefordert werden, einmal das Thema größere Abstände von Windrädern zur Wohnbebauung (am Besten die sog. 10 H Regelung), sowie die Wiederaufnahme des Bürgerwillens in den Planungsprozess, auf die Tagesordnung zu bringen. Die Landesregierung weigert sich bisher, über diese Themen auch nur ansatzweise zu reden. Die in anderen Bundesländern (z.B. Bayern und Sachsen) geltenden Regelungen werden von ihr nicht als Schutz der Bürger, sondern als Windkraft-Verhinderungspolitik abgetan. Es müssen und sollen landesweit 20.000 Unterschriften gesammelt werden, damit die Initiativen erfolgreich sind.


Unterhalb der Abbildung können Dateien aufgerufen werden. Es sind Bögen, auf denen entweder eine einzelne Unterschrift geleistet werden kann oder bis zu 10 Unterschriften zum Thema Abstände gesammelt werden können.







Unterhalb der Abbildung können Dateien aufgerufen werden. Es sind Bögen, auf denen entweder eine einzelne Unterschrift geleistet werden kann oder bis zu 10 Unterschriften zum Thema Bürgerwillen gesammelt werden können.




Achtung! Wichtig!: Beim Ausdrucken der Dateien müssen beide Seiten auf einem Blatt eine Vorder- und Rückseite bilden, weil die Unterschriften sonst ungültig sind. Es muss der Nachweis da sein, dass die Menschen wussten, wofür sie unterschreiben.



Liebe Mitstreiter/innen und Unterstützer/innen!

Wir sind gefordert! 20.000 Unterschriften landesweit sind eine Riesenmenge! Ladet Euch/laden Sie sich die Dateien herunter und fangt/fangen Sie an zu sammeln. Jede Unterschrift zählt. Es muss peinlich darauf geachtet werden, dass alle Spalten ausgefüllt werden. Jede Lücke würde eine Ungültigkeit  bedeuten. Unsere Kreativität und Engagement ist gefragt: Supermarkteingänge oder "Klinkenputzen" von Tür zu Tür. Keine Fete, Familienfeier, kein Kaffeekränzchen oder Besuch mehr ohne eine Liste in der Tasche zu haben. Ausgefüllte Listen können in Sierksrade, Windfelden 25 abgegeben werden. Lasst/lassen Sie uns unseren Beitrag zum Erfolg der Volksinitiativen leisten!


Erstellt: 03.12.2016

Offener Brief an die Regierung des Landes Schleswig-Holstein / Neuordnung der Windeignungsgebiete in SH

Jutta Reichardt und Marco Bernardi, als persönlich Betroffene, sind Mitstreiter der ersten Stunde im Kampf gegen WKA. Sie richten mit diesem offenen Brief einen eindringlichen Appell ins Kieler Landeshaus, die Folgen durch die Dauerbeschallung bei den Anwohnern an den WKA endlich ernst zu nehmen.

Den Brief finden sie hier:


Erstellt: 01.12.2016

Verwirrspiel um die neue Flächenplanung

In jüngster Zeit gibt es immer neue Meldungen zu den Plänen der LaPla, über die das Landeskabinett am 6. Dezember beschließen will. Viele Leute versuchen sich nun als Überbringer einer guten Botschaft in Szene zu setzen, angefangen bei Naturschützern, über Kreistagsabgeornete bis hin zur Spitzenpolitik in unserem Landkreis. Alle BI sind sehr verwundert, wie Menschen in verantwortungsvollen Positionen mit vertraulichen Informationen umgehen.

Wir erinnern uns: Die bekanntgabe der neuen Pläne für die Abwägungsflächen war von der LaPla für Ende September d.J. angekündigt, das Internet-Portal für Einwendungen gar schon für Juli, verkündet auf den Regionalveranstaltungen im März.

Zugegeben: Die ersten Nachrichten lösten bei vielen von uns Freude aus und der erste Gedanke war: "Endlich haben sie's kapiert". Jede weitere Verlautbarung löste aber wieder Misstrauen aus. Denn nachdem wie Albig, Habeck, Nestle & Co. mit uns, ihren potenziellen Wählern, bisher umgegangen sind, steckt hinter diesem Vorgehen vermutlich Methode: Man verchiebe den wichtigen Termin in die Vorweihnachtszeit, verbreite gezielt Indiskretionen in der Hoffnung, dass die Leute wenig Zeit haben und der Widerstand gegen den WKA-Bau "in sich zusammen fällt", wie Ole Eggers vom BUND es ausdrückte und sich wohl auch insgeheim gewünscht hat.

Dieser Versuch hat nicht funktioniert. Alle BI aus dem Herzogtum werden die Veröffentlichung abwarten, um dann koordinierte Aktionen zu starten.  WT


Antwort unseres Mitstreiters Bernhard Wieck auf das unten stehende Interwiew mit Ole Eggers vom BUND

Als Mitglied der „Gegenwind S.H.“ möchte ich einfach festhalten, dass Herr Eggers und somit der BUND versuchen sich als Überbringer positiver Botschaften in Szene zu setzen, und zwar mit Informationen, die offenbar immer noch der Vertraulichkeit unterliegen (!) und nach unseren Erfahrungen noch keinesfalls 100 prozentig sicher sein können.

Zum anderen finde ich es merkwürdig vorauszusagen, dass die öffentlichen Proteste von Windkraftgegnern in sich zusammen fallen werden, nur weil bestimmte Ziele vielleicht erreicht worden sind. Herr Eggers übersieht dabei, dass die Bürgerbeteiligungen in Schleswig-Holstein von der Landesregierung eine Farce waren und niemand „mitgenommen“ wurde.

Daher wird es zum Beispiel in Kürze eine Volksinitiative zur Durchsetzung von mehr Bürgerrechten in Schleswig-Holstein geben.

Wenn schon Naturschutzvereinigungen wie der BUND ihre Ursprungsziele aufgegeben haben und den Naturschutz der Windkraft opfern, dann ist das eine unerträglich falsche Lobby-Politik. Sehen wir uns bitte auch öffentliche Reden von Herrn Enoch zu Guttenberg, einem Mitbegründer des BUND an, der allerdings den BUND spektakulär wegen des Verrats der Naturschutzziele verlassen hat. Seine Grunde und Reden finden wir unter www.vernunfkraft.de.

Der Schutz der Natur und Landschaften und schließlich der Menschen ist völlig unter die Räder gekommen und nichts wird in sich zusammenfallen, nur weil man am Schaalsee vielleicht erfolgreich sein könnte.  

Seitens der Landesregierung in Kiel gibt es keinerlei Kompromiss-bereitschaft über das völlig überzogene Ziel von 42-44 TWh aus Erneuerbaren Energien zu reden, davon allein aus der 27 TWh aus Windkraft (an Land), was bis zu 6000 Windkraftanlagen bedeutet. Bürgerbeteiligung sieht anders aus.

Es gibt auch keine Bereitschaft die Abstände zu den Häusern der Menschen (400/800 m) zu verringern, ob wohl die Höhen der Anlagen laufend steigen (Wangelau aktuell 190 m).

Daher wird es auch hierfür in Kürze eine Volksinitiative für größere Abstände geben.

Auch Maßnahmen gegen Schall und Blinkbefeuerung etc. stehen in Fokus der Menschen.

Wo bleibt da der bundesweite Einsatz des BUND für Kompromisse, die teils ja auch mit Bundesbehörden ausgefochten werden??

Man kann sich des Eindrucks einer falschen, lobbygesteuerten Vorgehensweise nicht entziehen. Hier sollte Herr Eggers sich mehr einbringen, und übrigens: wenn er schon regional Akzente setzen will, dann bitte auch im kompletten Herzogtum Lauenburg von Nord bis Süd! Nicht nur in Gudow.  

Die neuen Karten werden am 7.12.16 veröffentlicht. Es wird dann eine aktualisierte Stellungnahme für den Kreis von Seiten der Bürgerinitiativen geben. Es wird nichts, aber auch gar nichts unserer Aktivitäten in sich zusammenbrechen, bis eine vernünftige Energiepolitik einschließlich Windkraft zu vertretbaren Kosten möglich ist.  BW


Keine WKA östlich des Elbe-Lübeck-Kanals

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Gudow informierte Gemeinderatsmitglied Ole Eggers die Anwesenden über die künftigen Pläne der Landesplanung in Kiel zum Thema "Windkraft", die auch viele Bürger außerhalb von Gudow aufhorchen lassen dürfte. Nach Eggers, der für den BUND Landesverband Einsicht in die noch nicht veröffentlichten Pläne gehabt habe, würden keine Flächen mehr für Windkraftanlagen östlich des Elbe-Lübeck-Kanals eingeplant. Herzogtum direkt fragte im Interview nochmal genauer nach. Zum Artikel kommen Sie hier:

http://www.herzogtum-direkt.de/article/plan%C3%A4nderung-keine-windkraftplanung-mehr-%C3%B6stlich-des-kanals


Gudow spricht sich gegen WKA aus

http://www.herzogtum-direkt.de/article/streit-mit-b%C3%BCrgerinitiative-beigelegt-gemeinde-gudow-spricht-sich-gegen-windkraftgro%C3%9Fanlagen

Interessant ist der letzte Absatz des Atikels. "Gemeinderatsmitglied Ole Eggers (Grüne) wies vor der Abstimmung noch darauf hin, dass diese gar nicht nötig sei. Er hätte die Pläne des Landes einsehen können. Demnach seien östlich des Elbe-Lübeck-Kanals keine Flächen für Großanlagen mehr geplant. Man könne die im Dezember vorgesehene Veröffentlichung der Pläne daher beruhigt abwarten. Der Beschluss der Gemeindevertretung sei somit überflüssig."


In Schleswig-Holstein geht es nun Schlag auf Schlag!

Von Frank Dreves

Möglicherweise sind innerhalb von 2 Tagen 30 Ausnahmegenehmigungen für Windparks erteilt worden, die bereits 2012 im Regionalplan beinhaltet waren.

Die Staatskanzlei wird sich hierbei aufgrund massiver Androhungen durch Rechtsanwälte vieler Vorhabenträger auf das Gleichbehandlungsprinzip berufen. D.h., durch bisher erteilte Ausnahmegenehmigungen, müssen andere, dessen Fälle eine ähnliche Gewichtung haben, ebenfalls genehmigt werden.

Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden werden hierzu ihr gemeindliches Einvernehmen erteilen, weil sie als überwiegende Feierabendpolitiker ebenfalls massiv von Anwälten der Vorhabenträger bedrängt werden. Wie immer droht man mit Regressforderungen. Jene Bürgermeister, die sowieso die Windkraft wollen, haben damit natürlich kein Problem und werden später sagen, dass sie doch gar keine andere Möglichkeit hatten.

Rechtlich wird hier vermutlich auch im Nachhinein kaum etwas zu machen sein, da dann wieder (siehe Windpark Loose) abgewogen wird. Stehen die Riesen erst einmal, werden sie nicht wieder abgebaut werden müssen! Hierbei bleiben wir die Verlierer.

Irgendwie habe ich die komische Vermutung, dass man von Seiten der Regierung zumindest die Möglichkeit eines Machtwechsels in Schleswig-Holstein nicht ausschließt und nun zumindest schon einmal die bereits vor Jahren ausgehandelten Flächen genehmigen will.

Es bleibt das Problem des vielen Geldes, wogegen wir uns nicht wehren können. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um dieses Spiel zu durchschauen. Menschliche Schicksale, Tourismus, Landschaft, Natur, Seeadler usw. spielen hierbei keine Rolle mehr. Meine Einschätzung ist die, dass es noch in diesem Jahr zu einer Ausnahmegenehmigung fast aller Flächen kommt, die bereits 2012 beinhaltet waren und beantragt wurden.

Auffällig ist, dass nun jene Flächen aus der letzten Goldkarte verschwunden sind, bei denen Landeigentümer ankündigten, dass sie mit einer Bebauung nicht einverstanden sind und eben jene Flächen dringeblieben sind, für die irgendwann einmal eine Anfrage kam.

Herr Losse-Müller erklärte uns bei unserem Gespräch bei der Staatskanzlei, dass die nun ausgewiesenen 1,98% der Landesfläche das absolute Minimum seien, um die Energiewende und den Klimaschutz aus Sicht der Landesregierung zu gewährleisten. Als ich ihn fragte, ob im Falle der Verweigerung einiger Landeigentümer, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen, die Energiewende aus Sicht der Staatskanzlei gescheitert sei, antwortete er umgehend mit JA!

Dies alles ist von langer Hand inklusive der vielen Ablenkungsmanöver geplant.

Bei den weiteren Flächen wird man versuchen, die einzelnen Bürgerinitiativen in ein Kirchturmdenken zu zwingen. Damit will man verhindern, dass sich Szenen wie damals in Brokdorf nicht an unzähligen Stellen in Schleswig-Holstein wiederholen. Jeder soll sich nur ausführlich mit der Fläche vor seiner Haustür beschäftigen. Für den Kollegen der anderen Region soll kaum Zeit bleiben!

Zumindest in Schleswig-Holstein verbleibt nicht mehr viel Zeit, sich gegen die aus meiner Sicht absolut wahnsinnigen Pläne dieser Landesregierung zu wehren. Neben den politischen Möglichkeiten, an denen die Koordinatoren und Sprecher der vielen Bürgerinitiativen im ganzen Land arbeiten und sich in Kürze dazu versammeln, hat jeder die Möglichkeit, an seinem Gartenzaun, seinem Balkon, auf seinem Feld und sonstigen Stellen offen und unmissverständlich zu zeigen, was er von diesen Plänen hält.

Offensichtlich sind viele der Landespolitiker immer noch der Meinung, die Mehrheit würde sie in Sachen Windkraft unterstützen. JETZT ist großer Zusammenhalt gefragt, JETZT sollten wir unbedingt hart arbeiten und kluge Pläne entwickeln! In Schleswig-Holstein und allen anderen Bundesländern!

Hier ist eine PDF-Datei mit Beispielen für Protestbanner, die wir relativ schnell anfertigen und liefern können.

Gern erstellen wir auch eigene Motive ohne Aufpreis. Wir schlagen diese einheitliche Gestaltung vor, damit ein Wiedererkennungswert vorhanden ist. Die Banner sind qualitativ gut.

Die Besteller erhalten eine ordnungsgemäße Rechnung mit ausgewiesener MwSt. Die Zahlung kann nach Lieferung erfolgen. Die größeren Banner müssen sturmsicher auf Anhängern etc. montiert werden.

Wie gesagt, eigene Motive können gern angefertigt werden, einen Korrekturabzug gibt’s vorab per email.

Sprechen Sie bitte mit den Eigentümern der infrage kommenden Grundstücke in den Gemeinden!

Frank Dreves, Sönderby


(Foto: Frank Dreves) Dieses Bild zeigt einen Blick auf Holtsee. Die WKA stehen nicht direkt im Vorgarten, sondern etwa 1000 Meter entfernt! Zu diesen Verhältnissen will MP Albig viele weitere Anwohner Schleswig-Holsteins zwingen.

Kontrast zum obigen Foto: Ein etwa 5000 Meter entferntes Windrad in Klinkrade. Bilder sagen eben mehr...


Offener Brief des Landesverbandes Gegewind S-H an Ministerpräsident Albig

"(...) wenn Du Veränderungsprozesse führst und fragst nur diejenigen, die vor Ort leben, dann bekommst Du tausendmal "Nein". Würde ich wahrscheinlich auch sagen: "So ein Ding will ich nicht vor meiner Haustür haben". Du musst die Menschen dann auch zwingen, das gehört zum Regieren dazu (...)"

Es fällt schwer, diese Äußerung Albigs innerhalb der ZDF-Sendung "Länderspiegel" vom 29.Oktober 2016, die die Kontroverse zum Thema "Zubau von Windenergie in Schleswig-Holstein" aufgriff, nicht mit der gleichen Arroganz, Ignoranz und Häme zu kommentieren.

Frau Dr. Susanne Kirchhof hat in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende unseres Landesverbandes in ihrer sachlichen und ruhigen Art einen offenen Brief an unseren MP geschrieben. Zum Lesen und Herunterladen klicken Sie bitte hier:


Die Empörung über die Äußerungen unseres Ministerpräsidenten wächst. Aus der Region Steinburg, Lasbek, Stubben, wo gerade, ermutigt durch die Haltung Albigs, Habecks & Co., ein Bauantrag für die Errichtung von WKA erstellt wurde, erging ebenfalls ein offener Brief an unseren MP. Zum Lesen und Herunterladen klicken Sie bitte hier:


Wie sehr Albig seine potenzielle Wählerschaft mit solchen Äußerungen gegen sich aufbringt, können wir hier lesen:

http://windwahn.de/index.php/oekodiktatur/menschenverachtend-zynisch-und-ideologisch-motiviert.html

Welche Blüten Albigs "Ich kämpfe für meine Windmüller" treibt, sehen wir hier:

http://windwahn.de/index.php/news/schleswig-holstein-spezial/und-seid-ihr-nicht-willig-dann-zwingen-wir-euch.html

Bitte unbedingt den Link zum SHZ-Artikel anklicken. Einige Passagen kommen einem seltsam vertraut vor...

Es ist alles ein Vorgeschmack darauf, was auch unserer Region passieren kann. Die Skrupellosigkeit der Projektierer ist grenzenlos! Unsere Wachsamkeit ist nach wie vor gefordert!


Seedorfer Protest-Demonstration war ein riesiger Erfolg

© Maurice Ohldag, MCS Mölln

Ich sah unser Herzogtum auf einem Acker….

Rund 230 Leute sind dem Ruf der Seedorfer BI „Gegenwind vom Schaalsee“ gefolgt. Es waren alle BI aus dem Herzogtum vertreten. Neben vielen Mitstreitern des Widerstands gegen die willkürlichen Absichten der Landes-planung waren auch Gemeindevertreter und Bürgermeister aus vielen Dörfern anwesend. Auch aus den Nachbarkreisen Stormarn, Ostholstein und Segeberg waren Menschen zur Unterstützung angereist. Ein Seedorfer Landwirt hatte seinen Acker zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um eine von der Landesplanung ausgewiesene Abwägungsfläche, auf der der Bau von WKA möglich wäre. Der Eigentümer lehnt dies aber ab, weil er genau weiß, was er seinen Mitbürgern, der Natur und schließlich sich selbst damit antun würde.

So konnten wir alle mittels weißer Papierbahnen ein Windrad mit 130 Metern Nabenhöhe und drei 70 Meter langen Rotorflügeln dar- stellen. Viele WKA dieses Ausmaßes würden u.v.a. nach dem Willen von Ministerpräsident Albig, Umwelt-minister Habeck & Co. demnächst genau in diesem Bereich gebaut werden.

Wir beglückwünschen die Initiatoren zu Ihrer hervorragenden Organisation dieser Demonstration. Ein stärkeres Signal an unsere Landesregierung ist wohl kaum möglich. Die große Teilnehmerzahl unterstreicht dies. Das schöne, ruhige Herbstwetter hat gezeigt, dass wohl auch höhere Mächte wohlwollend auf die Aktivitäten der WKA-Gegner in unserem Landkreis blicken….   WT


Aufruf zur großen Protestaktion in Seedorf


Auf der Abwägungsfläche, die in der Karte eingezeichnet ist, tut sich am kommenden Sonntag etwas Außergewöhnliches: Es sind alle Initiativen aus dem Herzogtum und den angrenzenden Landkreisen aufgerufen, am Sonntag um 15.00 Uhr nach Seedorf zu kommen, um mit einer einzigartigen Aktion ein Signal an die für ihre Windmüller kämpfende Landesregierung zu senden. Näheres unter:  http://gegenwind-schaalsee.de/category/aktionen/


Eindeutiges Votum Kühsens gegen Windräder

Bergrade/Duvensee, Düchelsdorf, Klinkrade, Sierksrade und jetzt auch Kühsen: Auf ihrer Sitzung am 13.10.2016 brachten die Gemeindevertreter um ihren Bürgermeister Franz-Jürgen Prüsmann den mehrheitlichen Willen der Einwoh-nerinnen und Einwohner Kühsens zum Ausdruck. Sie beschlossen einstimmig die Annahme eines Grundsatzbeschlusses, der die Ablehnung zum Bau von Windkraftanlagen (WKA) auf dem Gemeindegebiet beinhaltet. In seinen Ausführungen dazu bekannte sich Prüsmann auch zu Kühsens Verantwortung gegenüber den Nachbargemeinden Bergrade und Niendorf. Dieser Beschluss wird durch eine von einem Lübecker Planungsbüro verfassten Stellungnahme untermauert. Da sie erst am Vormittag des Sitzungstages ankam, beschloss die Vertretung die darin aufgeführten Punkte in einem Arbeitskreis näher zu erörtern und auf die direkte Umgebung Kühsens zu konkretisieren.

Ansicht auf Bliestorf mit den Kastorfer WKA. Ähnliches will Kühsen für sich, Bergrade und Niendorf verhindern.

Rund 100 Menschen waren ins Gemeinschaftshaus gekommen, darunter auch Bewohner aus Bergrade und Niendorf. In der Einwohnerfragezeit wurde zunächst die Form eines Handzettels bemängelt, den besorgte Bürger einen Tag vor der Sitzung verteilt hatten. Das fehlende Impressum wurde lt. vielen Redebeiträgen jedoch durch die Tatsache ausgeglichen, dass die meisten Kühsener dadurch erst auf die WKA-Planungen aufmerksam wurden. Die fehlenden Informationen für die Bürgerinnen und Bürger waren somit ein Hauptkritikpunkt. Prüsmann räumte dieses Versäumnis ein und versprach Besserung für die Zukunft. Neben der Besorgnis um die bekannten Auswirkungen auf Mensch und Natur erinnerten einige Redner an den Erfolg einer Demonstration zum schlechten Zustand der L199. Damals hatten sich Bürger aus Duvensee, Klinkrade und Kühsen zu einer Kundgebung zusammen-gefunden und die Landespolitik auf die Problematik aufmerksam gemacht. Der Erfolg dieser Aktion ist für alle sichtbar. Angesprochen auf eine anti WKA-De-monstration unserer gesamten Region bekannte Prüsmann freimütig, sich an die Spitze eines solchen Zuges zu setzen, um damit seine feste Überzeugung zu zeigen.  

Mit dem Kühsener Beschluss wurde das Signal an unsere Landesregierung weiter verstärkt, endlich die Sorge der Bürgerinnen und Bürger unserer Region ernst zu nehmen und in den Planungen zu berücksichtigen. „Wir stehen vor der Landtagswahl“, sagte Prüsmann, „gehen sie zu den Wahlveranstaltungen und bringen dort ihre Argumente vor“, waren seine Worte zum Abschluss des Abends.   WT

Dieses Flugblatt sorgte für Aufsehen in Kühsen


Hier auch als pdf-Datei zum herunterladen:

Dieses Faltblatt wurde einen Tag vor der Gemeinderatssitzung in Kühsen verteilt. Die Verfasser haben im Internet frei zugängliche Informationen zusammengetragen. Damit geben sie ihrer Sorge Ausdruck, dass die Einwohner Kühsens demnächst ebenfalls zu den Geschädigten gehören könnten. Bei ihrem großen Engagement haben Mirco Grimm und Henrik Groth aus Kühsen vergessen, sich als Verantwortliche zu erwähnen. Dies holten sie bei der Einwohnerfragezeit nach. Die Anwesenden nahmen es ihnen nicht übel. In zwei Redebeiträgen wurde versucht, mit der scheinbaren Anonymität des Faltblatts den gesamten Inhalt infrage zu stellen. Dieses Ansinnen ging aber in der großen Zustimmung aller anderen unter. Außerdem ist der Wahrheitsgehalt aller aufgeführten Punkte jederzeit nachprüfbar.  WT

Gemeindevertretung einstimmig gegen WKA in Seedorf und Groß Zecher

In Seedorf stand das Thema Windenergie am 19. September auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Detlef Rodust, Bürgermeister der Gemeinde, informierte zum Thema Windenergie – und die Zeitplanung der Landesregierung. Der Gemeinderat hat danach einstimmig beschlossen, dass er keine Windkraftanlagen in seiner Gemeinde möchte und sich hinsichtlich der Gründe den Begründungen der Bürgerinitiative "Gegenwind vom Schaalsee" anschließt.  Diesen Beschluss wird der Gemeinderat an die Landesregierung in Kiel schicken. Die BI hatte vor einiger Zeit einen ausführlichen Brief an die Landesplanung in Kiel geschickt und die Gründe dargelegt, warum die Ausweisung von potentiellen Windkraftflächen in der Schaalseeregion zurückgenommen werden muss.

Damit dient die Gemeinde Seedorf als Vorbild für die gesamte Schaalsee-Region. Wir hoffen sehr, dass sich andere Gemeinden anschließen und somit das Signal an die Landesplanung in Kiel verstärken.


Kühsener Bürger wehren sich gegen WKA

Jetzt hat sich auch der Widerstand in Kühsen formiert. Die Abwägungsfläche auf dem Gemeindegebiet hatte bereits Bergrades WKA-Gegner auf den Plan gerufen. In Kühsen haben besorgte Bürger "aus dem Stand" 172 Unterschriften gesammelt, das entspricht rund 62 Prozent der wahlberechtigten Bürger Kühsens. Es wäre also ein Leichtes, ein Bürgerbegehren zu starten. Dazu ist lediglich die Unterstützung von 10 Prozent der Wahlberechtigten notwendig.

Quelle: www.arcgis.com

Die Unterschriften wurden dem Bürgermeister übergeben. Das Thema Windräder soll in den folgenden Gemeindevertretersitzungen behandelt werden. Im Gemeinderat sitzen lt. Information aus Kühsen zwei Gemeindevertreter, die zu den Eigentümern der infrage kommenden Flächen gehören. In Kühsen ist man hoffnungsvoll, dass die Befangenheitsregeln der Gemeindeordnung eingehalten werden, wie es in anderen Dörfern leider oft nicht der Fall war und ist.   

Klinkrader stimmen einhellig gegen Windkraftanlagen

WKA-Bau in Kastorf 2014

„Die Gemeinde Klinkrade lehnt den Bau von Windkraft-anlagen auf ihrem Hoheitsgebiet ab.“ Mit diesem Satz endet die Beschluss-vorlage der AAW (Allgemeine Aktive Wählergruppe)-Fraktion, über die am 7. September in einer außerplanmäßigen Gemeindevertreter-sitzung abgestimmt wurde. Die AAW, bisher standhafte Verfechterin für den Windrad-Bau, ist auf die KfK (Klinkrader für Klinkrade)-Fraktion zugegangen und hat ihre Beschlussvorlage aus der letzten GV-Sitzung dahingehend geändert, dass sie nun den Wortlaut des von der KfK initiierten Bürgerbegehrens enthält. Abgesichert durch das Amt Sandesneben-Nusse wäre diese Entscheidung für zwei Jahre gültig. Die Annahme der Vorlage wurde einstimmig beschlossen. Damit ist die Durchführung eines Bürgerentscheids nicht mehr notwendig. Die KfK beantragte daraufhin, dass die Gemeindevertretung Klinkrade sich mit den Vertretungen aus Düchelsdorf und Sierksrade zusammensetzt, um die Möglichkeit einer gemeinsamen Stellungnahme zusammen mit einem Lübecker Planungsbüro auszuloten. Diese würde auf dem Kriterienkatalog der Landesplanung basieren und dann zusammen mit den Ablehnungen der nun drei Gemeinden dorthin übermittelt werden. Dieser Antrag wurde ohne Gegenstimmen bei einer Enthaltung angenommen.

In Klinkrade ist der Graben nun überbrückt worden und die alltägliche Gemeindearbeit wird sehr wahrscheinlich nicht mehr durch den Streit um die Windräder überdeckt werden, sehr zur Freude der KfK-Fraktion und der großen Mehrheit der Klinkrader Bürger/innen.  In den Nachbargemeinden  tut sich Ähnliches. Auf der Gemeindevertretersitzung in Duvensee am 6. September wurden dem Bürgermeister Hans Peter Grell 41 Unterschriften von Einwohnern des Ortsteils Bergrade überreicht. Rund 80 Prozent der dortigen Haushalte sprechen sich damit gegen den Bau von Windrädern auf Kühsener Gemeindegebiet aus. Grell nahm das Dokument entgegen und versprach den Bergradern, dass Duvensee für sie „Flagge zeigen wird“. „Bergrade kann sich sicher sein, dass wir das ernst nehmen“, sagte Grell. Gleichzeitig wurde bekannt, dass auch in Kühsen z.Zt. Unterschriften gesammelt werden, die zeitnah an die Gemeindevertretung übergeben werden sollen. Die Tatsache, dass Bürger aus verschiedenen Gemeinden ämterübergreifend ihren Protest bündeln zeigt offenbar Wirkung und veranlasst manchen Regionalpolitiker zum Nach- bzw. sogar Umdenken.   WT



Widerstand in der Schaalseeregion hat sich formiert


Den Initiatoren der Bürgerinitiative ist es gelungen, den Schwung aus ihrer Gründungsversammlung, zu der über 200 Menschen aus Seedorf und Umgebung kamen, mitzunehmen. Über 120 Leute haben inzwischen ihre Gefolgschaft bekundet und es werden täglich mehr. Das Rücksichtslose Vorgehen der Landesplanung mit der Ausweisung von WKA-Abwägungsflächen mitten im Naturpark Lauenburgische Seen und der hochsensiblen Schaalsee-Landschaft schreit geradezu nach Widerstand. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die in der Region ansässigen Landtags- und Kreistagsabgeordneten und andere Regionalpolitiker verhalten werden. Auch zeigt es sich, wie sensibilisiert die Bevölkerung inzwischen ist. Eindeutiger können die Signale in Richtung Landesregierung nicht sein. WT



Landesregierung lädt am 8. September 2016 zum Expertengespräch nach Kiel ein

Zitat aus der Einladung:

Die geordnete Entwicklung der Windenergienutzung ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. In einem umfangreichen Prozess werden derzeit die Grundlagen für eine zukunftsweisende Windenergie-Regionalplanung in Schleswig-Holstein erarbeitet.Dabei gilt es, alle rechtlichen und planerischen Möglichkeiten und Instrumente auszuloten, die die Akzeptanz der Windenergieplanung erhalten und verbessern können.


Die Einladung finden Sie hier:

Es steht die Frage im Raum, welche Akzeptanz unsere Landesregierung erhalten möchte, weil es kaum eine gibt, zumindest nicht in den ländlichen Räumen. Nach der Vielzahl der gebrochenen Versprechen, die auf der Regionalveranstaltung in Bad Oldesloe gemacht wurden (Natur- und Artenschutz, Abstände etc.) dürfen wir sehr skeptisch sein, ob dieser Termin nicht auch nur eine Pseudo-Veranstaltung ist, um uns letztlich die energiepolitischen Ziele schmackhaft zu machen. Mehr Berücksichtigung des Gemeindwillens? "Die Worte hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube". WT


Neue BI für die Schaalsee-Region in der Gründungsphase

Die Einwohner der Gemeinden Seedorf und Groß Zecher und weiteren Gemeinden in der Region wollen sich zusammenschließen und gemeinsam gegen die Pläne der Landesregierung vorgehen, im Naturpark Lauenburgische Seen WKA zu errichten. Selbst eine parteiübergreifende Resolution des Kreistages gegen die Windkraftnutzung im ältesten Naturpark Deutschlands wurde bisher durch die Landesregierung ignoriert. Auch die Nähe zu europäischen Vogelschutzgebieten, dem Unesco Naturerbe Biosphärenresevat Schaalsee, und weiteren ausgewiesenen Naturschutzräumen scheint die Landesplanung in Kiel nicht zu stören.

Näheres unter  http://gegenwind-schaalsee.de/


Sturm auf die Windräder

Nach Jahren des Chaos versucht die Bundesregierung, der Energiewende einen Plan zu verpassen. Aber dort, wo der größte Rückhalt nötig wäre, wächst der heftigste Widerstand: Auf dem Land werden Kommunen entmündigt, die Bürgerbeteiligung erweist sich als Farce.

http://www.welt.de/print/wams/article157250713/Sturm-auf-die-Windraeder.html

Ein Artikel aus der "Welt" vom 24.07.2016. Ungefähr 8 Minuten Lesezeit, die sich lohnen, wird hier doch aufgezeigt, wie die Energiewende zum Selbstbedienungsladen verkommen ist. Mit kräftiger Unterstützung von Justiz und Politik wird unser Lebensraum durch einige wenige Projektierer zerstört.


Trotz Windkraft mehr CO2 in der Luft

Die Landesregierung hat eingeräumt, dass mehr Strom aus regenerativen Energien – angesichts des Handels mit CO2-Zertifikaten – letztendlich keinen geringeren Ausstoß von Kohlendioxid bewirkt.  In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten-Fraktionschefs....

Hier weiterlesen:

http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/trotz-windkraft-mehr-co2-in-der-luft-id14109266.html

Es ist schon irgendwie merkwürdig, dass dieses Eingeständnis aus dem MELUR kaum bemerkt wird.

Ergänzung: Den Grund dafür finden wir hier:

Das Land will den C02-Ausstoß drosseln

Bislang hat Schleswig-Holstein die Treibhausgase um 25 Prozent reduziert – Das Ziel bis zum Jahr 2050 liegt bei bis zu 95 Prozent.


Hier weiterlesen:

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Das-Land-will-den-C02-Ausstoss-drosseln

  

Kommentar:

„Die Landesregierung hat eingeräumt, dass mehr Strom aus regenerativen Energien – angesichts des Handels mit CO 2-Zertifikaten – letztendlich keinen geringeren Ausstoß von Kohlendioxid bewirkt. In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten-Fraktionschefs Patrick Breyer schreibt das Energiewendeministerium von Robert Habeck (Grüne) von ‚dem Problem, dass ein zusätzlicher Ausbau der Erneuerbaren Energien bei gegebener EU-weiter Zertifikate-Menge keinen zusätzlichen Effekt auf die Minderung der CO 2-Emissionen hat ‘.“ Diese Zeilen standen im „Flensburger Tageblatt“ vom 27.06.2016. (s. obiger Link) Nun verkündet Robert Habeck im obigen „LN“ Artikel nur wenige Tage später, dass in unserem Land bereits 25 Prozent CO 2 eingespart wurden. Welche Aussage dürfen wir uns aussuchen?

Immerhin hat er inzwischen die „angespannte Situation bei der Windkraft-Planung“ erkannt, wo er doch 2015 verkündet hatte, die Akzeptanz nach „anfänglichen Saalschlachten“ weitgehend hergestellt zu haben. Der immer größer werdende Widerstand gegen WKA wird nun auch bei der Landesregierung bemerkt, nachdem er jahrelang ignoriert wurde. Die Möglichkeit zur Stellungnahme ist für uns Bürger gegeben, doch hat das LLUR bereits am 28.04.2016 verkündet, dass die Eingaben aufgrund der Vielzahl nicht mehr bearbeitet werden können. Und die im März für Juni d.J. avisierte Online-Plattform für Bürgereingaben lässt weiterhin auf sich warten. Will unser Umweltminister sich etwa auf der bundespolitischen Bühne darstellen?   WT

          

Steinburg mit eindeutigem Votum

Quelle: www.arcgis.com

Bei der letzten Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Steinburg, Kreis Stormarn am 23. Juni 2016 haben sich alle dort vertretenen Parteien einhellig gegen den Bau von WKA ausgesprochen. Die Bürgerinitiative „Gegenwind Steinburg“ hatte im Vorwege zahlreiche Unterschriften gesammelt, um den Unmut der Einwohner gegenüber den von der Landesplanung (LaPla)ausgewiesenen Abwägungsflächen zu demonstrieren. Gleichzeitig wies sie auf das Thema Befangenheit von Gemeindevertretern (GV) hin, um jegliche Beteiligung von Landeigentümern am Beratungs- und Abstimmungsprozess von vorn herein zu verhindern. Dieses war und ist in anderen Gemeinden leider Gang und Gäbe. Das alles hat wohl auch die letzten GV überzeugt, um gegen den Bau von WKA zu stimmen.

Steinburg ist sich einig und kann nun entsprechend gestärkt gegen die Pläne der LaPla vorgehen. Dazu werden der neueste Kriterienkatalog und der letzte Runderlass des Ministerpräsidenten herangezogen. Die Kriterien, die gegen den WKA-Bau aufgelistet werden können, werden in der Steinburger Umgebung gesammelt. Alle Bürger sind zur Mithilfe aufgerufen, um die Umzingelung Steinburgs mit WKA zu verhindern.

Steinburg beweist einmal mehr: Die Luft für die Windkraftbefürworter in anderen Gemeinden wird immer dünner.


„Rettet unsere Landschaften“ Erfolgreiche und informative Kundgebung in Eckernförde

http://gegenwind-sh.de/2016/06/12/rettet-unsere-landschaften-erfolgreiche-und-informative-kundgebung-in-eckernfoerde/

Unter dem obigen Link finden wir einen ausführlichen Bericht, inklusive der Rede von Frau Dr. Kirchhof und einigen Fotos.

Die Windkraftanlagen in Siebenbäumen sind  natürlich zu laut – aber keinen interessiert es !

Jetzt, da die Windmühlen stehen, erzeugen sie einen unerträglichen Lärm. Hilfesuchend wandten sich betroffene Bürger an ihre Gemeindevertretung, mit der Bitte doch Schallmessungen durchführen zu lassen, damit endlich wieder an Schlaf zu denken ist. Die eigenen Messungen ergaben nämlich, dass die Geräuschpegel des öfteren wesentlich höher sind, als die von den Betreibern angegebenen und die die Grundlage für die Baugenehmigung waren. Die nächtlichen Grenzwerte werden regelmäßig überschritten.

Doch vom Elan, den der Bürgermeister und seine Gemeindevertreter an den Tag legten, als es um das Genehmigungsverfahren ging, ist nichts mehr zu spüren. Obwohl es um die Gesundheit der Bürger Siebenbäumens geht, wird bisher nichts unternommen. Ist ihnen das Wohlergehen der Bürger, die sie vertreten, nicht wichtig ?

Jetzt haben sich die betroffenen Bürger hilfesuchend an die Kreistags- , Landtags- und Bundestagsabgeordneten gewandt.  Den Text der Anschreiben finden Sie unten als PDF.

Die Antworten unserer Politiker werden wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, wenn sie jemals erfolgen sollten.

Anschreiben an die Gemeindevertretung
AnschreibenGV.pdf (36.92KB)
Anschreiben an die Gemeindevertretung
AnschreibenGV.pdf (36.92KB)
Anschreiben Landes- und Bundespolitik
Anschreiben_NN.pdf (40.36KB)
Anschreiben Landes- und Bundespolitik
Anschreiben_NN.pdf (40.36KB)


Unsere Broschüre ist da

https://www.yumpu.com/de/document/view/55579964/broschure-16-05-25

Bis sie verteilt ist, können wir hier schon einmal virtuell drin blättern (die Seite wird zur Verfügung gestellt durch: www.yumpu.com)

Im Bereich "Downloads" steht sie auch als PDF-Datei zur Verfügung


Neuester Runderlass des Ministerpräsidenten zu Windenergie-Eignungsflächen  

Den Erlass finden Sie hier zum Herunterladen:

So sieht also die von Herrn Ministerpräsident Albig propagierte "Mitnahme der Bevölkerung" aus: Man führe vier große Regionalveranstaltungen durch, stelle Dinge wie neue Abstandsregelungen, Natur- und Denkmalschutz, hier insbesondere den Schutz von Großvogelarten, in Aussicht, nur um alles ein paar Wochen später wieder zu vergessen. Man schicke den Chef der Staatskanzlei und eine MELUR-Staatssekretärin aus, um das Volk mit ein paar hingeworfenen Bröckchen zu beruhigen. 250 Meter Abstand zur Wohnbebauung als hartes Tabukriterium, die Differenz zur 400/800 Meter-Regelung nur noch als weiches Kriterium..., wenn wir sehen, wie sich unsere liebe Landesregierung die weichen Tabukriterien zugunsten ihrer Windmüller zurechtbiegt, können wir davon ausgehen, dass demnächst so mancher Bürger eine 200 Meter hohe Windmühle quasi im Vorgarten stehen hat. Das hat mit politischem Anstand nicht mehr das Geringste zu tun.     WT


Umfangreiche Berichterstattung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR-Fernsehens

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung506568.html

Ab Minute 12 können wir uns noch einmal das "Brokdorf"-Zitat unseres Ministerpräsidenten anhören. Der Beitrag ist ein weiteres Dokument für die schwindende Akzeptanz gegenüber der Landesregierung und ihres Vorgehens in Sachen Windenergie.


Offener Brief des NABU an den Chef der Kieler Staatskanzlei, Herrn Thomas Losse-Müller

Auszug:

....Vor diesem Hintergrund zog die Landesregierung im März diesen Jahres auf Anregung des Energiewende- und Umweltministers Habeck berechtigterweise die 'Reißleine' und beschloss, die potenziellen Beeinträchtigungsbereiche um die Brutplätze der genannten Großvogelarten für die WKA-Planung zu 'weichen Tabukriterien' zu erklären und damit die Errichtung von WKA in diesen aus Artenschutzgründen äußerst sensiblen Gebieten wieder grundsätzlich auszuschließen. Der NABU und die anderen Naturschutzverbände sowie die Naturschutzbehörden haben diese Entscheidung ausdrücklich begrüßt. Sehr positiv vermerkt wurde von unserer Seite auch, dass dieser neue Planungsgrundsatz auf den folgenden Regionalkonferenzen bekannt gegeben wurde. Auf der Homepage des Landes wurden zudem die Karten der „vorläufigen Darstellung der Abwägungsbereiche für Windenergienutzung im Rahmen der Teilaufstellung der Regionalpläne“ sogleich um die neuen Tabubereiche bereinigt.

Umso fassungsloser ist der NABU deshalb, dass nun wieder - nach nur wenigen Wochen - seitens der Landesplanung eine Kehrtwendung angestrebt wird. Auf einem anlässlich einer WKA-Planung in der Gemeinde Holzdorf (Schleiregion) - dort sollen nach dem Willen des Investors WKA in nur 1.500 m Abstand zu einem langjährig besetzten Seeadlerbrutplatz gebaut werden - anberaumten Scoping-Termin am 20. April 2016 wiesen die Vertreter der als Genehmigungsverfahrensstelle letztlich zuständigen Abteilung Technischer Umweltschutz des LLUR in aller Deutlichkeit darauf hin, dass die bisherige Entscheidung, die potenziellen Beeinträchtigungsbereiche zu Tabuzonen zu erklären, im Zuge der anstehenden Teilfortschreibung der Regionalpläne durchaus wieder zurückgezogen werden könnte.

Den gesamten Brief finden Sie hier:

https://schleswig-holstein.nabu.de/news/2016/staatskanzlei-windkraft.html

Es mag sich jeder seine Meinung dazu bilden....


Trendwende bei der Windkraftakzeptanz

Mittels einer Forsa Umfrage haben die Kieler Nachrichten und die Lübecker Nachrichten die Stimmung in der Bevölkerung, zum enormen Widkraftausbau wie er sich derzeit darstellt, abgefragt. Wie die Zahlen klar zeigen, wird der Widerstand gegen die komplette Industrialisierung unserer ländlichen Räume immer stärker.

Link zum Artikel:

http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article207453335/Ausbau-der-Windenergie-spaltet-den-Norden.html


Kommentar zur Veranstaltung von Bündnis90/Die Grünen in Schwarzenbek

Ungefähr 130 Menschen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg fanden sich am Montag, dem 11. April 2016 um 19.00 Uhr im Schwarzenbeker Rathaus ein. Die Partei „Bündnis 90/die Grünen“ hatte zu einem Informations- und Diskus-sionsabend zum Thema Winkraft in unserem Landkreis eingeladen. Der Kreistagsabgeordnete Klaus Tormählen begrüßte die Staatssekretärin im Kieler Umweltministerium (MELUR), Frau Dr. Ingrid Nestle, sowie die Landtagsabge-ordneten Detlef Mattiessen und Burkhard Peters. Frau Dr. Susanne Kirchhof vom Landesverband Gegenwind war auf Einladung des Kreisverbandes der Grünen ebenfalls zugegen.

Nach den Vorträgen der Herren Tormählen, Peters und Matthiessen, die im Wesentlichen noch einmal die allseits bekannten Fakten zum Thema Windenergie beinhalteten, stellte Frau Dr. Kirchhof in einer Präsentation Ergebnisse über Messungen zum Infraschall im Bereich von Windrädern vor. Das Fazit dieses Vortrags ist, dass die von den Betreibern vorge-nommenen Schallmessungen unzureichend sind, weil die angewendeten Messmethoden die wahren Schallemissionen nicht erfassen. Als Beispiel für die bei Anwohnern auftretenden Beschwerden nannte sie den Ort Holtsee. Frau Dr. Kirchhof appellierte eindringlich daran, die Gesundheit von uns Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und mahnte eine „Energiewende mit Abstand und Anstand“ an.

In ihrer Antwort sagte Frau Dr. Nestle, sie interessiere sich für die Probleme der Menschen. Sie sei jedoch im betroffenen Holtsee gewesen und hätte angeblich nichts gehört. Ansonsten beschränkte sie sich im Wesentlichen auf den Vortrag, den sie bereits auf der Regionalveranstaltung in Bad Oldesloe gehalten hatte. Frau Dr. Nestle kommt aber auch nicht auf die Idee, sich von Frau Dr. Kirchhoff die Adressen der rund 90 betroffenen Haushalte in Holtsee geben zu lassen, um evtl. selbst einmal mit den Leuten zu sprechen. Sie hätte dann die Möglichkeit, ihre Position der nicht existierenden Schallbelästigung an WKA zu untermauern und die Betroffenen als Hypochonder oder Lügner zu entlarven.

In der anschließenden Aussprache wurde sehr kontrovers und trotz einiger gefühlsbetonten Passagen äußerst sachlich diskutiert. Das Thema Infraschall scheint inzwischen auch im MELUR und somit auch bei Frau Dr. Nestle angekommen zu sein. Sie sagte, dass entsprechende Gutachten in Arbeit sind. Wer sie anfertigt und wer sie finanziert, bzw. wann es Ergebnisse gibt, sagte sie jedoch nicht. Naturschutz und Abstände zur Wohnbebauung waren die hauptsächlichen Themen. Zwei Sachen ragten dabei  heraus: Der Hinweis, dass im LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umweltschutz und ländliche Räume)keine Informationen vorliegen, dass einige WKA-Abwägungsflächen direkt an europäische Vogelschutzgebiete grenzen, sorgte für ungläubiges Staunen bei den Veranstaltern. Herr Tormählen kennt den Bartelsbusch und meinte, dass Abwägungsflächen dort nicht zulässig sind, diese Aussage ist bestimmt falsch. Wenn dieses wichtige Kriterium schon nicht bei den Verantwortlichen bekannt ist, zeugt es davon, dass die Landesplanung bei der Beachtung geltender Vorschriften überfordert ist. Es wird offensichtlich uns Bürgerinnen und Bürgern überlassen, „Kleinigkeiten“ wie FFH-Gebiete, Sichtachsen etc. aufzudecken und mitzuteilen. Wenn wir es nicht tun, wird sich darüber hinweg gesetzt.  Angesprochen auf die Gültigkeit der 10H-Regelung in Bayern und Sachsen, mit der damit verbundenen Wertigkeit der Bürger in verschiedenen Bundesländern, behauptete der Energieexperte der „Grünen“ Lantagsfraktion, Detlef Matthiessen, dass dies nur eine Windenergie-Verhinderungspolitik sei. Vor dem Hintergrund, dass er Mitglied im Bundesverband und der Fördergesellschaft Windenergie ist, eine nur zu verständliche Aussage.

Um den Versuch eines Fazits der Veranstaltung zu machen: Die Landesregierung versucht, einen Spagat zwischen Mitnahme der Bürger und rigoroser Durchsetzung ihrer Ziele hinzubekommen. Das gelingt ihr jedoch nicht im Entferntesten. Denn: Es wird nur vorgegeben, dass die Bürger mit einbezogen werden. Es wird eine Transparenz und ein Offenlegen der derzeitigen Planungsphasen vorgegaukelt, was in dieser Weise nicht geschieht, da die veröffentlichten Unterlagen unzureichend und nicht fundiert sind (s. die bei der Veranstaltung präsentierte veraltete Karte der Abwägungsflächen). Frau Dr. Nestle konnte keine einzige Frage zufriedenstellend beantworten. Sie sei entweder nicht zuständig oder habe dort nicht die wirklichen Kompetenzen. Die Landesregierung versucht mit  allen Mitteln, ihr Ziel der Stromproduktion von 300 Prozent des S-H Strombedarfs durchzusetzen. Sie stellt es als öffentlichen Belang hin und dem haben sich die Belange der Menschen und des Natur- und Denkmalschutzes unterzuordnen. Wir müssten uns lt. den Veranstaltern aber nicht aufregen, denn ab Juni 2016 können wir ja über die neu geschaffene Internetplattform unsere Einwände kundtun. Der Schlusstermin für Gemeinde-Stellungnahmen im Mai steht jedoch immer noch. Eine Berücksichtigung unserer Eingaben ist daher im Moment sehr fraglich.   WT + KJ


Pressemitteilung der Fa. Otto Stöben, Immobilienmakler

„Abschließend betrachtet ergibt unsere Umfrage, dass die subjektiv gefühlte Beeinträchtigung durch die Nähe einer Windkraftanlage nach wie vor sehr hoch ist. Objektiv kritisch wird es für den Immobilienbesitzer, wenn eine Anlage in Sichtweite steht. Dann muss er in jedem Fall mit massivem Wertverlust rechnen", resümiert Patrick Stöben, Gesellschafter bei OTTO STÖBEN.

Lesen Sie den ganzen Bericht hier:

http://stoeben.de/news/aktuelle-nachrichten/48-news/380-immobilienpreise-in-den-muehlen-der-windraeder


Offener Brief des Landesverbandes Gegenwind an Herrn Ministerpräsident Albig

Fünf Seiten in rund drei Minuten lesen. Es lohnt sich sehr.

Offener Brief an Ministerpräsident Albig
Regionalplanung_Wind-2016_offener-Brief.pdf (238.8KB)
Offener Brief an Ministerpräsident Albig
Regionalplanung_Wind-2016_offener-Brief.pdf (238.8KB)


Einschätzung zu den Regionalveranstaltungen der Landesplanung

Frau Jutta Reichardts (windwahn.de) Kommentar dazu finden Sie hier:

http://windwahn.de/index.php/news/schleswig-holstein-spezial/veranstaltung-der-landesplanung-zu-den-neuen-flaechenausweisungen


Gesprächsrunde der SPD Berkenthin zum Thema Windenergie

Pommes satt! Und das auch noch gratis. Diese Aussicht lockte 34 interessierte Bürger am 18. März 2016 in das Landhaus Berkenthin. Der SPD-Ortsverein hatte dazu eingeladen.

„Alles Wind…?“, unter diesem Motto sollten Aspekte zum Thema Windenergie auf dem Gemeindegebiet erörtert werden. Berkenthins Bürgermeister und stellv. Vorsitzender des dortigen Ortsvereins der SPD, Michael Grönheim, stellte noch einmal die Fakten vor, die die Landesregierung auf der Regionalveranstaltung in Bad Oldesloe präsentiert hatte.

Bei der anschließenden Diskussion kamen dann die allseits bekannten Kritikpunkte auf den Tisch. Ein Berkenthiner Einzelfall stach jedoch heraus. Den Bewohnern eines alten Bahnwärterhauses im Außenbereich wurde es seitens der Behörde untersagt, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren und größere Veränderungen an der charakteristischen Optik des Gebäudes vorzunehmen, da das Gebäude als landschaftsprägend eingestuft wurde. Es prägt also die charakteristische Landschaft. Jetzt würde eine rund 400m entfernte Abwägungsfläche die Errichtung von 200 Meter hohen WKA ermöglichen und somit sämtliche Denkmalschutzrichtlinien über den Haufen werfen.  Eindeutiger können die absurden Situationen, die durch die Politik der Herren Albig und Habeck entstehen, nicht dargestellt werden. Auch das Verhalten einiger Regionalpolitiker, die den Bau von WKA in der Region trotz aller Widerstände seitens der Einwohner vorantreiben, kam zur Sprache.

Das Fazit des Abends ist, dass alle Anwesenden sich grundsätzlich zu den Ideen der Energiewende bekennen, aber gegen den ungehemmten Bau von WKA sind. Wichtige Aspekte des Natur- und Denkmalschutzes und Schutzes des Landschaftsbildes sind unbedingt zu berücksichtigen. Gleichzeitig halten die Bürgerinitiative „Unsere Dörfer gegen WKA“  und der SPD-Ortsverein die unmittelbare Beteiligung der Bevölkerung vor Ort für unabdingbar. Der Ortsverein der SPD wird die gesammelten Kritikpunkte in einem Positionspapier zusammenfassen und sie auf kommunaler Ebene und den Landesbehörden gegenüber einbringen. Es ist sehr erfreulich, dass es gelang, dieses mit vielen Emotionen behaftete Thema äußerst sachlich zu diskutieren. Dafür gebührt den Veranstaltern ein großer Dank und eine große Anerkennung.                           WT


Regionalveranstaltung Windenergie in Bad Oldesloe vom 11. März 2016

Das Neueste vorweg: Die "eingedampfte" Karte der Abwägungsflächen ist seit gestern (11.03.2016) im Netz.

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landesplanung_raumordnung/windeignungsflaechen_ausweisung/Downloads/20160311_Szenario_PlR_III_Ost.pdf?__blob=publicationFile&v=1

(Link bitte kopieren und in den Browser einfügen)

Hier auch als PDF zum herunterladen:

Planungsraum III Ost
Karte mit den reduzierten Abwägungsflächen
20160311_Szenario_PlR_III_Ost.pdf (22.83MB)
Planungsraum III Ost
Karte mit den reduzierten Abwägungsflächen
20160311_Szenario_PlR_III_Ost.pdf (22.83MB)


Es handelt sich weiterhin um Abwägungsflächen. Sie wurden von ursprünglich 7,8% auf 3,7% reduziert. Es ist nichts endgültiges.


Vor dem Eingang zur Stormarnhalle versammelten sich eineinhalb Stunden vor dem Beginn der Veranstaltung rund 150 Windkraftgegner. Sprecher/innen aus verschiedenen Regionen machten mit kurzen Ansprachen noch einmal ihre Standpunkte deutlich. Es ging durchweg die unmissverständliche Botschaft an unsere Landesregierung, dass sich die bisherige Vorgehensweise eindeutig gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung richtet.

Zum Beginn des Informations- und Diskussionsabends verkündete die Moderatorin eine Teilnehmerzahl von rund 600. Bei den Planungen für alle vier Regionalveranstaltungen sei man seitens der Landesregierung von insgesamt 800 Teilnehmern ausgegangen. Jetzt müsse man die Zahl auf 2600 bis 3000 korrigieren. Das zeigt, wie hoch das Thema inzwischen in der Bevölkerung angesiedelt ist.

Unsere Landesregierung hat inzwischen offensichtlich auch gemerkt, dass wir Sprüche wie „dann zieht doch nach Brokdorf“ nicht mehr einfach so hinnehmen. Im Laufe des Abends wurde es deutlich, dass sie sich offensichtlich sehr ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzt. Sechs Referenten, darunter der Chef der Staatskanzlei und die Staatssekretärin aus dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) stellten die Absichten der Landesregierung vor. Eine neue Karte mit den „eingedampften“ Abwägungsflächen wurde gezeigt (siehe oben). Der Flächenanteil für mögliche WKA wurde von 7,8 auf 3,7 Prozent reduziert. Ziel der Landesregierung sei ein Anteil von 2 Prozent.

Die MELUR-Staatssekretärin versuchte ihre früheren Äußerungen, dass Infraschall an WKA nicht existiere, abzumildern, indem sie neue Untersuchungen ankündigte. Natur- und Denkmalschutz sollen beachtet werden. Ein Referent machte sogar die Aussage, dass der Abstand der Anlagen zu Wohngebieten in der Genehmigungsphase mit der Höhe der Anlagen wachsen kann, wenn sie über die Höhe einer Referenzanlage hinausgeht. Als solche gehen die Planer von einer Gesamthöhe von 150 Meter aus. Das entspricht über 80 Prozent der in letzter Zeit gebauten Anlagen. Einige weitere Aussagen zusammengefasst:

• Der Schutz der Großvogelarten wird vom Abwägungskriterium zum weichen Kriterium hochgestuft.

• Das OVG-Urteil hat Bürgerentscheide und Gemeinderatsbeschlüsse „einkassiert“. Auf einem Symposium soll zusammen mit Rechtsexperten nach Möglichkeiten gesucht werden, wie sie wieder im Einklang mit dem Urteil in Genehmigungsprozesse eingebunden werden können.

• WKA-Flächen müssen mindestens 15 Hektar groß sein und Platz für mindestens 3 WKA bieten. Der Bau auf kleineren Flächen wird nicht mehr genehmigt.

•Charakteristische Landschaftsräume werden neu ausgewiesen. Es sollen entsprechende Karten auf der Webseite der Landesregierung in naher Zukunft erscheinen.

• Denkmalschutzangelegenheiten, besonders zu schützende Sichtachsen, sollen berücksichtigt werden.

• Etwa im Juni/Juli diesen Jahres soll eine Internetplattform eingerichtet werden, auf der wir unsere Anmerkungen und Bedenken direkt eingeben können. Sie sollen dann öffentlich sichtbar sein und direkt geprüft werden. Alle Referenten warben nachdrücklich darum, die Plattform zu nutzen.

Einen über dreistündigen Abend detailgenau zusammenzufassen würde diesen Rahmen sprengen. Insgesamt hat die Veranstaltung positiv überrascht. Offensichtlich haben Albig, Habeck & Co. erkannt, dass ein Großteil ihrer Wähler sich von ihnen abwendet. Es ist z.B. keine Rede mehr davon, dass sich Natur- und Denkmalschutz der Landesplanung unterordnen müssen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen müssen wir hier jedoch Goethes Faust zitieren: „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Wir werden die Vorgänge weiterhin hoffnungsvoll und sehr aufmerksam verfolgen.

Zum Schluss noch ein kleiner Wink an unsere hiesigen Kommunalpolitiker: Sie sollten sich der Argumentation ihrer Kieler Parteigenossen anschließen. Aussagen wie „direktdemokratische Prozesse gehören abgeschafft“ passen nun so gar nicht mehr ins Bild. Die „Politik nach Gutsherrenart" kann sehr schnell zum Bumerang werden.      WT

Links zu weiteren Berichterstattungen

Herzogtum direkt

http://www.herzogtum-direkt.de/article/landesregierung-informierte-%C3%BCber-windenergieplanung

NDR

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wo-koennten-sich-in-Zukunft-Windraeder-drehen,windkraft718.html

LN-online

http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Land-stellt-Plaene-vor-Wo-Windraeder-stehen-sollen#Galerie

Stormarn live

http://stormarnlive.de/2016/03/12/wohin-mit-den-windkraftanlagen/


Große Mehrheit in Sierksrade  gegen WKA

  Am Sonntag, dem 28. Februar fand in Sierksrade ein Bürgerentscheid zu folgender Frage statt: Sind Sie dafür, dass auf Sierksrader Hoheitsgebiet Windkraftanlagen entstehen sollen? 

Bei  einer Wahlbeteiligung von 57,5% (mehr als bei mancher Kommunalwahl) stimmten 22,3% mit „Ja“ und  77,7% mit „Nein.“ Mit anderen Worten: Mehr als drei Viertel der Wähler sind gegen die Errichtung von Windrädern.  

Gemäß den Erläuterungen zum Tagesordnungspunkt 3 der Einwohnerver-sammlung vom 25. Januar, ist die Gemeindevertretung  Sierksrades damit aufgefordert,  den Nachweis zu führen, dass die Tabu- und Abwägungskriterien dort greifen und daher keine Genehmigung erteilt werden kann. Eine dementsprechende Meldung wird auch an die Landesregierung in Kiel gehen, mit dem zuständigen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR).

Die Sierksrader Flächen bilden zusammen mit denen aus Düchelsdorf und Klinkrade ein Areal, auf dem insgesamt 12 WKA geplant sind. Es sind also auch deren Gemeindevertretungen im Spiel. Die Düchelsdorfer haben sich von vorn herein dagegen ausgesprochen.  In Klinkrade gibt es bereits zwei ablehnende Bürgerentscheide vom Februar 2010 und November 2011. Die dortige Mehrheit in der Gemeindevertretung hält jedoch entgegen des mehrheitlichen Bürgerwillens an den WKA-Plänen fest.

Sierksrade muss nun vermutlich sehr viel Geld für die Erstellung von Gutachten in die Hand nehmen. Geld, das nicht ausgegeben werden müsste, wenn die Landeigentümer auf die Errichtung von WKA verzichten würden. Das gilt für alle Dörfer unserer Region. Die Grundbesitzer  sollten inzwischen begriffen haben, dass sie mit der Umwandlung ihrer Acker- in Windindustrieflächen zukünftig sehr isoliert dastehen, ebenso wie die zustimmenden Gemeinde-vertretungen. Das Sierksrader Abstimmungsergebnis beweist einmal mehr, dass hier gegen den Willen der breiten Mehrheit der Einwohner agiert wird.        WT

Eine große Mehrheit der Sierksrader Wähler sprach sich gegen Siebenbäumener und Kastorfer Verhältnisse aus, wie bereits zwei Mal zuvor auch die Klinkrader.


Medienecho auf die Pressekonferenz vom 25.02.2016

Die "Welt" schreibt:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article152660500/Die-grosse-Angst-vor-der-Windindustrie-Wueste.html

Beim NDR ist folgendes zu lesen und zu hören:

http://www.ndr.de/nachrichten/Verfassungsbeschwerde-Macht-Windkraft-krank,infraschall102.html

Wer weitere Reaktionen lesen möchte, findet hier eine große Auswahl:

http://windwahn.de/index.php/news/media-release/pressekonferenz-zur-verfassungsbeschwerde-medienberichte

Mit bestem Dank an Frau Jutta Reichardt und Herrn Marco Bernardi


Pressekonferenz am 25.02.2016 - Einreichung der Verfassungsbeschwerde im Laufe des März 2016

Nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen und entgegen heftiger Anfeindungen sind die Arbeiten eines kleinen Zirkels aktiver Mitstreiter, sowie der betreuenden Juristen fast abgeschlossen.

Diese Passage wurde uns von windwahn unter
http://windwahn.de/
zur Verfügung gestellt. Ausführliche Informationen bitte dort nachlesen.

Die Einladung zur Pressekonferenz finden Sie im Download. Ziel ist, dass nach dem Vorbild Dänemarks eine Studie über die Schallemissionen in der direkten Umgebung von WKA erstellt wird.





Offener Brief an die Bundeskanzlerin als Antwort auf den „Wismarer Appell“

   Offener Brief an die Bundeskanzlerin als Antwort auf den „Wismarer Appell“ anlässlich des Norddeutschen Energiegipfels am 25.01.2016

In einem politisch fragwürdigen Alleingang haben sich die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg zugunsten der Windindustrie für den ungezügelten Bau von Windkraftanlagen ausgesprochen.
Als Reaktion darauf und um den Belangen der Bürger Gehör und Gewicht zu verleihen, fand am 6. Februar 2016 der Schulterschluss der norddeutschen Landesverbände windkraftkritischer Bürgerinitiativen in Wismar statt.
Wir haben damit eine enge Vernetzung und länderübergreifende Zusammenarbeit eingeleitet – zu Gunsten von Fairness und Vernunft im Umgang mit der Energiewende.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
Schulterschluss der WKA-Gegener aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
OffenerBrief-zum-Wismarer-Appell-v4-1.pdf (190.69KB)
Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
Schulterschluss der WKA-Gegener aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
OffenerBrief-zum-Wismarer-Appell-v4-1.pdf (190.69KB)


Link zum NDR zum selben Thema:

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Windkraft-Gegner-wehren-sich-gegen-Wismarer-Appell,windkraft710.html


Pressemitteilung des Aktionsbündnisses: „FREIER HORIZONT“:

Der am 25. Januar 2016 von den Ministerpräsidenten aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie der Windindustrie verabschiedete sogenannte „Wismarer Appell“ darf nicht unbeantwortet bleiben – am 6. Februar treffen sich Vertreter von Bürgerinitiativen Niedersachsens, Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins in Wismar und verdeutlichen damit, dass der „Wismarer Appell“ Willensbekundung der SPD-geführten nördlichen Landesregierungen sein mag, nicht aber der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger.

Weiterlesen hier:

http://freier-horizont.de/


Nordländer fordern Ausbau der Windenergie

https://www.ndr.de/nachrichten/Ausbau-der-Windenergie-Kein-leichter-Weg,windenergiegipfel100.html

Wie ist es bisher immer gewesen? Will die Politik etwas durchsetzen, dann weist sie auf die Gefährdung von Arbeitsplätzen hin. Jeder mag sich seine Gedanken machen. Es ist aber ein Beispiel dafür, dass wir für Öffentlichkeit sorgen und die Gegenargumente darstellen müssen. Denn wie es aussieht hat selbst "Greenpeace" den Blick für das große Ganze verloren.

Bericht in "Herzogtum direkt"

http://www.herzogtum-direkt.de/article/thema-windkraft-vertreter-von-b%C3%BCrgerinitiativen-diskutierten-mit-nina-scheer


Berichte zur Auftaktveranstaltung unseres Ministerpräsidenten, Herrn Albig, vom 12.01.2016 finden sie hier:


http://gegenwind-sh.de/2016/01/12/mehr-gegenwind-im-raum-der-die-politik-zum-wanken-brachte/

und hier:

http://gegenwind-sh.de/2016/01/14/demo-rettet-unsere-landschaften-am-12-januar-in-kiel/

In diesen Artikeln befinden auch Links, die direkt zur Berichterstattung des NDR-Hörfunks und -Fernsehens führen.


Leserbrief in "Herzogtum direkt"

http://www.herzogtum-direkt.de/article/leserbrief-windenergie-schleswig-holstein-teilfortschreibung-der-regionalpl%C3%A4ne


Bericht in "Herzogtum direkt"

http://www.herzogtum-direkt.de/article/b%C3%BCrgerinitiative-unsere-d%C3%B6rfer-gegen-wka-gegr%C3%BCndet


Auszug aus der NDR-Fernsehsendung "Windiges Geld" vom 23.03.2015

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Ueberfoerderung-der-Windkraft,minuten1542.html  

Den vollständigen Beitrag finden sie hier:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/video-podcast/Windiges-Geld,minuten1530.html






Offener Brief an Ministerpräsident Albig
Regionalplanung_Wind-2016_offener-Brief.pdf (238.8KB)
Offener Brief an Ministerpräsident Albig
Regionalplanung_Wind-2016_offener-Brief.pdf (238.8KB)