Erstellt: 07.12.2017

Goldgrube Windkraftanlage?

Eine Schrift zur Aufklärung von Waldbesitzern für Waldbesitzer

Mehrere Grundeigentümer aus verschiedenen Bundesländern liefern eine Zusammenfassung zur derzeitigen Situation der deutschen "Energiewende".

(...) Man schließt einfach die Deckungslücke zwischen Verkaufspreis und Herstellungskosten per Gesetz, indem man die Verbraucher, die nachweislich keinen Nutzen, sondern nur Schaden von dem Produkt haben, für die Differenz zahlen lässt. (...) Ein solches Geschäftsmodell sehen wir als ethisch nicht mehr vertretbar an. (...)

Das vollständige Dokument zum Lesen und Herunterladen finden Sie hier:

Dieses sollte zur Pflichtlektüre für diejenigen werden, die nach wie vor damit liebäugeln, ihr Land an Windkraftprofiteure zu verpachten.


Erstellt: 25.10.2017

Konferenz für Tiere

Walhai, Löwe, Schimpanse und Co. sollen auf internationaler Artenschutz-Konferenz strenger geschützt werden                    

Aus der Pressemitteilung des Umweltmisteriums:

Mit dem Schwerpunkt "Ihre Zukunft ist unsere Zukunft – Nachhaltige Entwicklung für Wildtiere und Menschen" eröffnet am Sonntag die Internationale Artenschutzkonferenz in Manila (Philippinen).

Den Link zur ganzen Mitteilung gibt's hier:  https://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/konferenz-fuer-tiere/

Dazu ein Kommentar:

Da baut ein Land rund 28.000 Windräder mitten in seine Landschaft und Wälder, erteilt Genehmigungen, diese direkt an oder in die Flugrouten der Zugvögel zu stellen, nimmt billigend in Kauf, dass zig-tausende Vögel und Fledermäuse von den riesigen Rotoren erschlagen werden. Es fragt nicht, ob geschützte Arten betroffen sind. Es lässt zu, dass Nistbäume gefällt werden, um seltene, naturgeschützte  Vögel zu vergrämen, lässt ebenfalls zu, dass diese auch vergiftet oder einfach abgeknallt werden, nur damit gierige Grundbesitzer und Projektierer den lästigen Naturschutz vom Hals haben, um Anlagen bauen zu können, deren Strom sie auch bezahlt bekommen, wenn sie ihn mangels ausreichend vorhandener Netze gar nicht loswerden.

Dieses Land, unser Deutschland, bekommt nun in Kürze bei der „Konferenz für Tiere“ in Manila auf den Philippinen eine Auszeichnung verliehen. Originaltext aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: „Am Sonntagabend wird Deutschland eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Verminderung der durch Erneuerbare Energien entstehenden Konflikte mit Zugvögeln und anderen wandernden Tierarten erhalten.“ ------ Wir empfehlen, das Zitat zwei bis drei Mal zu lesen. Es ist einfach unglaublich!! Deutschland sorgt mit seiner Energiewende für die massenhafte Tötung der Vögel und erhält eine Auszeichnung für die angebliche „Verminderung der durch Erneuerbare Energien entstehenden Konflikte“.

Und was macht die auf den Philippinen weilende Staatsekretärin aus dem Bundesumweltministerium, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter? Sie nimmt diese Auszeichnung entgegen, obwohl gerade sie um die Vogelschutzproblematik im Zusammenhang mit den Windrädern wissen muss!!! Auf die Idee, die Sache evtl. richtig zu stellen, um einen späteren Rechtfertigungsdruck zu vermeiden, kommt die Dame offensichtlich nicht, genausowenig wie all die anderen Damen und Herren aus ihrem Ministerium, allen voran ihre Chefin, Frau Barbara Hendricks. Uns bleibt nur Fassungslosigkeit und die Frage: Was macht diese inkompetente Frau auf diesem verantwortungsvollen Posten? Sie weiß wohl, dass sie ihn wahrscheinlich bald räumen muss und kennt daher offensichtlich keine Skrupel mehr. WT

Jutta Reichardt und Marco Bernardi von der "Windwahn"-Initiative haben sich dieses Themas ebenfalls angenommen. Siehe:  http://www.windwahn.com/2017/10/28/wka-migrierende-arten-deutschland-erhaelt-auszeichnung-fuer-konfliktvermeidung/     

Sehr lesenswert! Vielen Dank dafür!


Erstellt: 05.10.2017

Die "Panorama"-Redaktion hat bereits im Jahre 2012 die Schieflage der deutschen Energiewende aufgedeckt:


Verspargelung der Landschaft, Verdrängung der traditionellen Landwirtschaft durch Maisanbau für Biogas-Anlagen, keine Stromnetze, keine Speichermöglichkeiten, Probleme mit Netzüberlastung, Norwegen als Stromspeicher kann die deutschen Probleme nicht lösen und, und, und.... (letzteres ist übrigens interessant angesichts des kürzlich gestarteten Projekts "Nordlink", das voraussichtlich das nächste Miliardengrab wird)

Der damalige Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte die große Problematik erkannt. Er wurde daraufhin von Angela Merkel aus der Regierung geworfen und durch ihren Intimus Peter Altmaier ersetzt, der daraufhin absolut linientreu die sogenannte Energiewende fortführte, entgegen jeder Vernunft und Warnung. Das Erschreckende ist: Diese Reportage könnte auch aus dem Jahr 2017 stammen. Es hat sich in den fünf Jahren nichts, aber auch absolut nichts verändert. 

Den vollständigen Film gibts hier:  https://www.youtube.com/watch?v=CC2rPPNrdlU


Erstellt: 27.09.2017

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.09.2017,  Ausgabe Nr. 211, Seite 19

Front gegen die Windkraft

"Ein Skandal wie Dieselgate": Fachleute und Bürgerinitiativen warnen vor Windrädern, die krank machen. Industrie und Politik wiegeln ab.

Foto: Bi-gegen-WKA, Wolfgang Tempel

 

Von Michael Ashelm

FRANKFURT, 10. September

Die von staatlichen Förderprogrammen gepäppelte Windkraftindustrie gerät erheblich unter Zugzwang. Nicht nur, weil die Subventionen für Ökostrom zurückgefahren worden sind und die Höhe der Beihilfen für neue Anlagen seit diesem Jahr im Wettbewerb unter den Windparkbauern ermittelt wird. Wer den geringsten Zuschuss fordert, erhält danach den Zuschlag. Vor allem aber schwindet die Akzeptanz für die Windräder: Der wachsende Protest gegen immer weitere Anlagen zeigt sich in den mittlerweile 800 Bürgerinitiativen. Zu Wahlkampfveranstaltungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen derzeit zunehmend Windkraftgegner. Betroffene klagen über "verspargelte" Landschaften, geschredderte Vögel und krank machenden Lärm.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Vibrationen und der tieffrequente Schall der inzwischen schon 200 Meter hohen Windräder die Gesundheit der Menschen im Umfeld der Anlagen gefährden. Fachleute werfen der Politik und den Unternehmen eine gezielte Desinformation vor. Hinzu kommen veraltete Emissions- und Immissionsgrenzwerte. "Das ist ein Skandal wie Dieselgate", sagt Sven Johannsen. Er ist Sachverständiger für Schallmessung, in Forschungsgruppen aktiv und Mitglied in einem der DIN-Normungsausschüsse. Johannsen hat beim Deutschen Institut für Normung den Antrag für eine neue Schutzauflage gestellt, die von 500 Ingenieuren, Professoren und Betroffenen unterstützt wird. An diesem Dienstag geht es in Berlin in die nächste Verhandlungsrunde. In dem DIN-Gremium sind die Vertreter der öffentlichen Hand in der Mehrheit, Kritiker bemängeln, dass Bürgerinteressen eher verhindert würden.

Die Hersteller von Windkraftanlagen zahlen nach Informationen dieser Zeitung Millionen, damit Auseinandersetzungen mit Bürgern nicht öffentlich werden. Der deutsche Branchenführer Enercon fand gerade in Irland sieben Familien ab, die vor dem High Court Klage eingereicht hatten. Sie gaben an, dass die nahen Anlagen sie gesundheitlich schädigten. Die Windkraftunternehmen wollten sich auf Anfrage nicht zu Abfindungszahlungen äußern. Von Enercon in Aurich heißt es: "Alle uns bekannten wissenschaftlichen Untersuchungen besagen, dass von Windenergieanlagen keine Gesundheitsgefährdung oder Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeht." Die geltenden gesetzlichen Vorgaben seien ausreichend. Vestas, der größte europäische Hersteller aus Dänemark, antwortete gar nicht. Auch der Wirtschaftsverband Windkraftwerke rührte sich auf F.A.Z.-Anfrage nicht.

Die Windkraftunternehmen profitierten bisher außerordentlich von den staatlichen Subventionen und entwickelten sich darüber zu Konzernen mit Milliardenumsätzen. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres an Land 790 neue Windenergieanlagen errichtet. Somit stehen insgesamt fast 28 000 verteilt über die Republik. Die Windenergie an Land gilt als treibende Kraft der Energiewende. Nach Angaben des Bundesverbands Windenergie (BWE) macht sie mit einem Strommixanteil von 13 Prozent heute fast die Hälfte des gesamten erneuerbaren Stroms in Deutschland aus. In Niedersachsen stehen mit Abstand die meisten Anlagen (mehr als 6000), dahinter folgen mit jeweils rund 3500 oder etwas mehr Schleswig-Holstein, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Der BWE-Sprecher sagt: "Der Kritik von Gegnern der Windenergie stellen wir uns. Wissenschaftliche Studien zur Gesundheitsschädlichkeit liegen nicht vor."

Doch immer mehr Fachleute warnen vor den Auswirkungen auf die Gesundheit. Besonders problematisch seien die modernen Anlagen, mit Spannweiten größer als ein Jumbo, die zumeist vor Dörfern und Siedlungen in geringem Abstand zur Wohnbebauung plaziert würden. Bei jedem Durchgang eines Rotorblatts vor dem Mast werde eine Druckwelle erzeugt. "Je tiefer die Frequenz, desto weiter wird Schall in der Luft transportiert. Sehr tiefe Frequenzen werden zudem auch durch geschlossene Gebäude hindurch übertragen", sagt der Facharzt für Allgemeinmedizin Thomas Carl Stiller aus Niedersachsen, Mitbegründer des Zusammenschlusses "Ärzte für Immissionsschutz".

Tieffrequente Schwingungen in der Natur wie Wind oder Meeresrauschen seien für den Menschen unproblematisch, weil sich die Geräusche im Infraschallbereich über verschiedene Frequenzen streuten. Sie würden deshalb nicht als störend empfunden. Anders der technisch erzeugte Infraschall unterhalb von 20 Hertz, dessen Folgen würden erst allmählich verstanden. Etwa 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung seien dafür empfindlich. Diese niederfrequenten Schwingungen, die vom Ohr nicht mehr wahrgenommen werden, erzeugten bei diesen Menschen Stressreaktionen, die sich in Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Sehstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit und Depressionen und Angsterkrankungen äußern könnten, sagt Stiller. "Werden Infraschallwellen aus Windkraftanlagen nicht schnell und nachhaltig genug beseitigt, werden sich die Beschwerden der Bevölkerung zu einem gesundheitlichen Bumerang der Energiewende entwickeln."

Hinzu kommen die Vibrationen der Windkraftanlagen, also der Körperschall. Bei Windbelastung breiteten sich vom Fundament aus Oberflächenwellen über den Boden aus. Johannsen fordert eine Schutznorm für die Doppel- und Wechselbelastung von Immissionen aus Vibration und tieffrequentem Luftschall. Er verweist wie Stiller und andere auf aktuelle Studien der Charité Berlin zusammen mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und dem Universitätsklinikum Hamburg sowie auf Forschungsergebnisse des Karlsruher Instituts für Technologie und der griechischen Universität Patras. Die Windkraftbefürworter und die Windkraftindustrie nennen andere Untersuchungen, die das Gegenteil besagen.

Dass der Schall in Innenräumen aufgrund von Schallreflexionen und Überlagerungen zu überhöhten Schalldruckwerten führen kann, räumt auch das Umweltbundesamt auf Nachfrage ein. Ebenso sollten die gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall weiter erforscht werden. Ein pauschaler Sicherheitsabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 2000 Metern wie in Bayern sei aber nicht notwendig. Kritiker sehen einen Abstand von 15 Mal der Höhe des Windrades für dringend geboten. Und trotz eigener Unsicherheit kommt das Umweltbundesamt zum Schluss, dass die Schallbelastungen der Windkraftanlagen "gesundheitlich unbedenklich" seien.

Die Gegner kritisieren, dass alle bislang gültigen Schutznormen wie die Technische Anleitung Lärm davon ausgingen, dass nur solcher Schall, der vom Ohr wahrnehmbar sei, schaden könne. Die Messvorschriften seien aber nicht hilfreich, weil nur Schall oberhalb von 8 Hertz gemessen würde. Dabei führe gerade der Infraschallbereich zwischen 1 und 8 Hertz zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zudem kämen häufig veraltete Messsysteme zur Anwendung. In Wohnungen wird bisher gar nicht gemessen. Emissions- und Immissionsbestimmungen zu Anlagen basierten auf Prognosewerten, die von den Angaben der Unternehmen hochgerechnet würden. Die Gutachten erstellten Büros, mit denen die Windkraftbranche in Lobbygruppen zusammenarbeitet. "Der derzeitige rechtliche Rahmen für die Genehmigung und den Betrieb von Windkraftanlagen ist nicht mehr ausreichend, um den garantierten Schutz der Gesundheit zu gewährleisten", sagt Johannsen.

Fast alle politischen Parteien versuchen, die brisante Diskussion zu meiden. Die CDU sieht die Bauern als Klientel, welche gut von der Verpachtung des Bodens für die Anlagen leben. Die SPD blickt auf die Arbeitsplätze in der Industrie, die Grünen sehen die Windkraft rundum als Segen. Sie setzen sich selbst über Bedenken von Umweltschützern hinweg. So halten die Grünen im Norden Abstände der Windkraftanlagen von 400 Metern zu Wohnanlagen "für richtig".

In Ostfriesland, der Heimat von Enercon, herrscht die wohl größte Dichte an Windkraftanlagen in Deutschland. Das Aufbegehren der Bürger auch gegen fragwürdige Genehmigungsverfahren ist dort zugleich am intensivsten. Bürgerinitiativen fordern einen "Schall-TÜV" alle zwei Jahre. Die FDP in Niedersachsen hat im Landesparlament von Hannover mehrmals Eingaben gemacht und unangenehme Fragen an die SPD/Grünen-Regierung gestellt. Doch es wird abgewiegelt. Zu den schärfsten Kritikern der Zustände gehört FDP-Mann Gero Hocker. Die Auswirkungen von Infraschall auf das Gleichgewichtssystem müssten endlich erforscht und reelle Beeinträchtigungen der Bürger dürften nicht durch veraltete Mess- und Schutzvorschriften verharmlost werden. "Das Menschenwohl zählt mehr als das Megawatt", sagt Hocker. Fest stünde aber auch: Wenn Wind wehe und Sonne scheine, stünden die Stromnetze immer häufiger vor dem Kollaps. "Anstatt weitere Windkraftanlagen zu errichten, die diese Herausforderung nur noch vergrößern und Schallemissionen erhöhen, müssen endlich Netze gebaut und Speicher entwickelt werden." (Windindustrie fürchtet um Tausende Arbeitsplätze, Seite 26.)

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Unser herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen der FAZ, die uns gestattet haben, diesen Text für einen begrenzten Zeitraum auf unsere Webseite zu setzen. WT


Erstellt: 19.09.2017 mit Dank an windwahn.com

Brief eines ehemaligen Grün-Wählers an die Bündnis90/Die Grünen Parteivorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir

Foto: Bi-gegen-WKA


Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,
Sehr geehrter Herr Özdemir,

ich nehme die beiden TV-Diskussionen Anfang der Woche, in denen Sie Ihre Partei repräsentierten, zum Anlass, einen leidenschaftlichen Appell an Sie zu richten.

Er wird Sie nicht zum Umdenken bewegen, da habe ich nicht die geringste Illusion, aber ich bitte Sie, ihn dennoch ernst zu nehmen. Schließlich geht es um die politische Legitimation und nicht zuletzt um die Zukunft der GRÜNEN, die seit ihre Gründung immer meine Partei war. Bis vor ein paar Jahren, dann habe ich mich erst mit Zögern, irgendwann mit Grausen abgewandt. Fatal, denn 90 Prozent dessen, was in Ihrem Wahlprogramm steht (und was Sie beide auch in den Sendungen in die Diskussion gebracht haben) kann ich sofort unterschreiben. Schon lange aber nicht mehr die Grundaussage Ihres „Kernthemas“.

Wenn Sie klug sind, bedenken Sie meine Einwände. Schlicht deshalb, weil sie repräsentativ für inzwischen ‚zigtausende Menschen in unserem Land sind.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es momentan deutschlandweit über 1.000 Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen gibt, darunter etliche Natur-, Arten- und Landschaftsschutzorganisationen. Ich gehöre einer von ihnen an. Und nachdem ich mich seit Jahren intensivst mit dem Thema beschäftige und über meine BI mit den anderen vernetzt bin, weiß ich, dass die meisten ihrer Mitglieder wie ich quasi aus der grünen „Ursuppe“ kommen, viele sogar Parteimitglieder waren.

Im Normalfall leben sie nicht in Städten, sind also von dem besonders betroffen, was WKAs – die „Grundpfeiler“ der Energiewende – inzwischen anrichten. Sie sehen die massive Zerstörung der Natur, haben Angst um Vögel und Fledermäuse, machen sich größte Sorgen um ihre Gesundheit, und nicht zuletzt um ihr Eigentum, das teilweise dramatisch an Wert verliert, sofern es sich in der Nähe sogenannter Windparks befindet.

Zugegeben, es ging vermutlich bei den meisten los wie bei mir: Erneuerbare Energien ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür! Auch ich war ein paar Wochen lang ein „Nimby“ (Not In My Back Yard). Aber eben nur ein paar Wochen lang. Denn als ernsthaftes Argument taugt das nicht. Und deshalb folgte zwangsläufig meine intensive Auseinandersetzung mit dem Für und Wider von Windkraft, und nicht zuletzt auch generell mit unserer Energiewende.

Am Schluss war nichts mehr wie vorher. Windräder, bis vor nicht allzu langer Zeit Wahrzeichen für eine lebenswerte Zukunft, waren mit einem Mal Symbole für rücksichtslose Naturzerstörung, Macht und Gier. Der ökologische Nutzen ist lächerlich, wie Zahlen belegen (2016 haben 27.000 WKA mit 2,1 Prozent zu unserer Primärenergie beigetragen), ökonomisch ist das Projekt schlicht wahnsinnig (2016 hat das EEG 29,2 Mrd. Euro für die Erzeugung von Strom verschlungen, der an der Börse nur noch einen Bruchteil davon wert war).

Und wenn es nach den Plänen Ihrer Partei geht, ist das nur der Anfang. Um Ihre Ausbauziele zu erreichen, wäre Deutschland bis 2050 wirklich flächendeckend „verspargelt“. Von gigantischen Solarflächen und noch viel größeren Mais-Anbauflächen, die unseren Boden zerstören, einmal ganz abgesehen. Ein Land, in dem ich nicht mehr leben möchte!

Die Begründung für all das ist „Klimaschutz“. Sind Sie sicher, dass wir unser Klima schützen können? Nicht die Umwelt, die Natur, sondern das Klima? Haben Sie daran wirklich nicht die geringsten Zweifel? Auch nicht angesichts der Tatsache, dass der CO 2-Gehalt in der Atmosphäre gerade einmal 0,04 Prozent beträgt (davon menschgemacht 5 Prozent), dass er in der Erdgeschichte schon einmal bei 0,7 Prozent lag. Dass es in den letzten paar hunderttausend Jahren schon weitaus wärmer war als jetzt, und dass diesen Warmphasen jeweils höhere CO 2-Konzentrationen folgten – und nicht etwa umgekehrt, wie uns tagtäglich weisgemacht wird.

Wenn Sie, sehr geehrte Frau Göring-Eckardt, die momentanen Naturkatastrophen in der Karibik und in Asien in Zusammenhang mit Windparks in Brandenburg bringen, dann ist das, gelinde gesagt, sehr gewagt. Wissenschaftlich durch nichts zu begründen, aber halt so populär, dass man sich keine Sorgen machen muss, deshalb als Märchenerzähler hingestellt zu werden. Nicht vom Mainstream, und nicht von den politischen Kontrahenten, die zumindest nicht widersprechen (eben weil es dem Mainstream entspricht und alle gewählt werden wollen).

Vielleicht gestehen Sie zu, dass man über das Thema zumindest diskutieren kann, auch wenn sich angeblich 97 Prozent aller Wissenschaftler einig sind, die momentane Erderwärmung sei durch den Menschen – respektive CO 2 verursacht. Es sind übrigens beileibe nicht 97 Prozent, und selbst wenn es so wäre, ist für mich die Qualität von Argumenten entscheidend, nicht die Quantität. Und es ist schon grotesk, dass sich die GRÜNEN der gleichen Argumente bedienen, mit denen einst Maggie Thatcher die Kernkraft in England etabliert hat.

Wie auch immer – plötzlich scheint „Klimaschutz“ gegen Natur- und Umweltschutz zu stehen. Zwei Ihrer Repräsentanten (Kretschmann und Habeck) machen keinen Hehl daraus, wenn sie fast wortgleich sagen „Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz“. Wie bitte? Mir dreht sich der Magen um, wenn jemand das Durchschnittswetter von 30 Jahren zu schützen vorgibt und die Umwelt, also insbesondere auch unsere Lebensgrundlagen Natur und Artenvielfalt, sowie die Gesundheit von Mensch und Tier dafür opfert.

Sie, Herr Özdemir, versteigern sich sogar dazu, pathetisch an den politischen Gegner zu appellieren, er möge sich angesichts des „C“ in seiner Partei an die „Schöpfung“ erinnern. Schwer zu ertragen! Ich fahre als Musiker kreuz und quer durch Deutschland und sehe mit Grausen, was aus dieser Schöpfung gemacht wird. Die letzten heilen Naturflächen müssen Industrieanlagen weichen, über deren Sinn (s. o.) man zumindest streiten kann. Meine Wahlheimat hier in Nordhessen, eine der waldreichsten Gebiete in Deutschland, fällt diesem Raubbau an Fauna und Flora gerade massiv zum Opfer. Dann fahre ich zu meinen Auftritten an den Bodensee oder in die alte Heimat Oberbayern. Und was stelle ich fest? Von Stuttgart bis zur Schweizer Grenze ist so gut wie kein Windrad zu sehen, ebenso wie fast am gesamten Alpenrand Richtung München und weiter nach Bad Reichenhall. Nur wunderschöne, unberührte Landschaft. Und da sagen Sie dem bayerischen Innenminister, er möge sich auf die Schöpfung besinnen! Absurd! Dass Sie dafür nicht massenhaft politische Prügel einstecken müssen, ist nur der Tatsache geschuldet, dass „Klimarettung“ zu einer Art Ersatzreligion geworden ist, die momentan noch alles an Argumenten wegspült und ihre Zweifler geradezu als Ketzer an den Pranger stellt.

Noch  ist es so, aber die Vernunft greift langsam aber sicher um sich. Plötzlich erkennen auch Städter bei ihren Ausflügen aufs Land den Raubbau an der Natur und fragen sich, welche Legitimation die Zerstörung von Natur und Landschaft eigentlich haben. Und mit einmal beginnt eine zarte Diskussion über die „anthropogene Erderwärmung“. Dramatische Fotos von verhungernden Eisbären taugen bestenfalls noch für den Kindergarten, und dank Internet ist es möglich, sich intensiv auch mit den Argumenten sogenannter Klimaskeptiker zu beschäftigen.

Nicht ausgeschlossen, dass sich die Geschichte von der menschgemachten Klimaerwärmung bald als Märchen entpuppt. Dass, selbst wenn man daran glaubt, immer deutlicher wird, dass ein positiver Effekt unserer „Energiewende“  bestenfalls im homöopathischen Bereich liegt. Dann allerdings hätte Ihre Partei die Legitimation verloren, nachdem sie sich ohne Wenn und Aber auf den „Klimaschutz“ als Kernthema gestürzt hat.

Meine Hoffnung auf Einsicht ist gering. Schade, es war doch einmal meine Partei.

Mit freundlichen Grüßen

Guntram Pauli

37218 Witzenhausen
Web: www.guntram-pauli.de


Erstellt: 09.09.2017

"....Die Vergütung für Windräder war in der Vergangenheit wohl deutlich zu hoch angesetzt...."

Ein sehr interessanter Artikel. Deutet sich da eine Trendwende an?


Erstellt: 03.09.2017

Da schweigt des Dichters Höflichkeit....? Von wegen!!!

Erich Horn aus Haigerloch (Baden-Württemberg) hat seinen dichterischen Fähigkeiten freien Lauf gelassen. Jeanne Klöpfer hat die passenden Illustrationen dazu geliefert.


Entstanden ist ein Werk mit einem wahrhaft epischen Ausmaß. Wir verneigen uns vor dieser Leistung. Unser Dank geht ins "Ländle", dafür dass alle Bürgerinitiativen daran teilhaben dürfen.

Den vollständigen Text gibt's hier:



Erstellt: 29.08.2017

Aus der "LN" vom 27.08.2017


Der Mann, der das Land weiter verändern will

von Katrin Johansen

Der Wahlkampf mutet uns Unermüdlichen Vieles zu: Gaby Hiller-Ohm hatten wir schon vor Ort und jetzt wieder den allgegenwärtigen Robert Habeck. Diesmal hat er sich anscheinend erfolgreich an die LN herangewanzt, die ihm viel Raum in einem „Strandkorbgespräch“ einräumt. Wieso tut die LN das? Wir wissen es nicht, der Text gibt nicht viel her, wir ahnen, dass es darum geht, dass ihn wieder Alle lieben sollen. Das gleiche zähnebleckende Grinsen, wie auf den üblichen Habeck-ist-cool-am-Meer-Fotos, die wir auch schon im Vorwahlkampf der Landtagswahl ertragen mussten. Es ist ja auch, wie üblich, wieder windig, denn „der kräftige Wind treibt ihm die Gischt ins Gesicht“, das sucht sich Herr Habeck wohl immer aus, weil er dann dynamischer rüberkommt.

Diesmal lesen wir, dass er gerne Geschichten erzählt (stimme ich zu: z.B. von der A20 und der Beltquerung) und Gegner für sich gewinnt (stimme ich nicht zu). Er stellt die These in den Raum (bzw. Strandkorb): „Wenn Menschen merken, dass man es ehrlich mit ihnen meint, kann man alles mit Ihnen besprechen“ Aus dieser Haltung heraus will er agieren. Das erklärt uns jetzt die Vorgehensweise des Robert Habeck, daher müssen wir auch nicht verwundert sein, dass er seine Wahlversprechen aus Zeiten vor der Landtagswahl nicht eingehalten hat, denn da er es nicht ehrlich meint, kann man auch nichts mit ihm besprechen, denn es geht Herrn Habeck mit Leidenschaft nicht etwa um sein Land und seine Leute, wie er behauptet, es geht ihm mit Leidenschaft um seine Karriere hier im Land bei der jeweiligen Landesregierung und um seine Laufbahn bei den Grünen in Berlin, das hat ja leider beim letzten Mal nicht geklappt. Wir hoffen mit ihm, dass er dieses Mal erfolgreicher sein wird, da er anscheinend immer noch hofft, dass sie ihn rufen, er würde doch so gerne helfen, und hier würde vielleicht jemand auftauchen, dem es hier wirklich um die Sachthemen vor Ort geht.

Also, Robert Habeck, entgegen der Aussagen in dem Strandkorbgespräch, haben wir Sie noch nicht an der Basis hier vor Ort gesehen, um Konflikte mit Windkraftgegnern auszutragen, vielleicht sogar Überzeugungsarbeit zu leisten, wir lassen uns auch nicht von „klugen“ Sätzen umgarnen (da bot sich bisher keine Gelegenheit), und auf Informationsveranstaltungen ihrer alten Landesregierung zum Ausbau der Windenergie sind Sie tunlichst nicht aufgetaucht. Wir arbeiten hier mühsam mit Zahlen, Daten und Fakten, in diesem Bereich können Sie bedauerlicherweise nicht punkten. Es reicht nicht eine angeblich „coole Socke“ zu sein und Frechheit mag vielleicht ganz niedlich sein, das war’s auch schon. Sie sagen, das Jahr war für Sie eine Achterbahnfahrt mit einem sehr guten Ergebnis, für Sie bestimmt, denn wie das Chamäleon sind Sie in der Lage, in kürzester Zeit die Farbe zu wechseln und Ihre Überzeugungen den jeweils Regierenden anzupassen, weiter so, aber bitte in Berlin.   KJ

Erstellt: 25.08.2017

Aus den "Lübecker Nachrichten" vom 19.08.2017

Kommentar:

Schleswig-Holstein wird seine Überproduktion an Windstrom nicht los. Der Bau der Stromtrassen in die südlichen Gefilde unserer Republik verzögert sich weiter. Eine Fertigstellung ist derzeit nicht in Sicht. Wohin also mit der Energie wenn sich das nächste Sturmtief nähert? Dass wir Verbraucher den abgeregelten Strom bezahlen müssen hat sich längst herumgesprochen und kann von unserer Landesregierung nicht mehr als erfolgreiche Energiepolitik verkauft werden. Man besinnt sich also darauf, dass wir ja auch noch Nachbarn im Norden haben. Es werden also rund zwei Miliarden Euro in die Hand genommen, um unseren von allen Verbrauchern teuer bezahlten Windstrom nach Norwegen zu exportieren, um von dort im Bedarfsfall (bei der nächsten „Dunkelflaute“) Strom aus Wasserkraft zu importieren. Dieser, rechtzeitig zur Bundestagswahl vom Umweltminister Dr. Robert Habeck euphorisch gepriesene „Zukunftsbaustein“, sollte jedoch 'mal kritisch hinterfragt werden:

Es wurde doch tatsächlich von einigen sogenannten Experten aus den Reihen der Windkraftlobby versucht uns weiszumachen, dass mit „unserem“ Strom Pumpspeicherwerke in Norwegen befüllt werden, die somit als Stromspeicher für uns dienen.(!) Aus dem LN-Artikel geht jedoch hervor, dass solche Anlagen nicht existieren oder geplant sind. Warum sollte Norwegen so etwas auch tun? Ein Land, das durch seine Stromerzeugung überwiegend aus Wasserkraft weitestgehend unabhängig ist, wird sich hüten, seine Natur durch den Bau von Speicherwerken zu verunstalten, nur um Deutschland, in Person unseres Ministers Habeck, mit seiner verfehlten Energiepolitik aus der Patsche zu helfen.  Es liegt also der Verdacht nahe, dass unser Ökostrom, wie auch zu den anderen europäischen Nachbarn, zu „Schleuderpreisen“ exportiert wird, teilweise sogar gegen Bezahlung aus Deutschland. Das alles nur, um einen großen, landesweiten Stromausfall durch eine Netzüberlastung zu verhindern. Es gibt auch keine Meldung darüber, welchen Preis Norwegen für die Lieferung seines Stroms verlangt. Weiterhin wird auch nicht erklärt, inwieweit andere skandinavische Länder sich aus dem Strom „bedienen“ können.  

Zusammengefasst: Es wird nach wie vor viel Geld verschwendet. Geld, das wir als Verbraucher teuer bezahlen müssen, damit unsere Regierung weiterhin die eigentlich schon gescheiterte „Energiewende“ als Erfolg und zukunftsweisend verkaufen kann. Zwei Milliarden Euro werden ausgegeben, damit Schleswig-Holstein Strom an einen Empfänger liefert, den dieser im Grunde gar nicht braucht. Wir haben nun mit Norwegen einen weiteren europäischen Nachbarn, der mit großer Wahrscheinlichkeit kopfschüttelnd in Richtung Deutschland blickt.   WT


Erstellt: 25.08.2017

Der Naturschutzbund sieht die Schutzgebiete seltener Arten in Gefahr. In direkter Nähe werden keine Vögel mehr gezählt. – Quelle: https://www.shz.de/17631491 ©2017


Sylt/Husum | Der Windpark „Butendiek“ vor der Küste der Insel Sylt vertreibt nach Angaben des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) bedrohte Seevögel aus ihren Schutzgebieten. Danach würden seltene Seetaucherarten wie Stern- und Prachttaucher in einem Umkreis von 2,5 Kilometern rund um den Windpark mit 80 Windturbinen vollständig vertrieben, teilte der Nabu am Dienstag mit. Der Windpark ist seit 2015 in Betrieb. Bis in zehn Kilometer Entfernung würden drastisch weniger Vögel gezählt als bei früheren Beobachtungen. Damit gingen den Seetauchern etwa 600 Kilometer ihres Rückzugsraums verloren, das entspreche 20 Prozent ihres Schutzgebietes, so der Nabu. Das gleiche Bild ergebe sich für Zwergmöwen, Trottellummen und Tordalken. Im Zusammenspiel mit weiteren Windparks führe „Butendiek“ zu großflächigen Verschiebungen der Vogelbestände in der deutschen Nordsee. Der Nabu beruft sich auf Daten, die im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitmonitorings im Sylter Außenriff im Auftrag des Windparkbetreibers wpd und vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erhoben wurden. Der Nabu sieht dadurch seine Befürchtungen bestätigt und will eine Umweltschadensklage gegen den Windpark vor dem Oberverwaltungsgericht Münster fortführen. – Quelle: https://www.shz.de/17631491 ©2017


Erstellt:07.08.2017

Rentiere gegen Windkraft

Norwegen und Schweden haben Genehmigungen für Windkraftparks aufgehoben. Die Anlagen behindern die Zucht der Rentiere.


STOCKHOLM taz | Rentiere contra Windkraftausbau. Zweimal binnen weniger Wochen haben skandinavische Gerichte jetzt über diesen Konflikt entscheiden müssen, und beide Male gewannen die Rentiere.

Rentiere in Lappland: Viele Ureinwohner leben von der Zucht, Foto: dpa


den ganzen Artikel lesen Sie hier:



Erstellt: 24.07.2017

Kurzschluss bei der Energiewende

von Daniel Wetzel

...Netzbetreiber warnen, dass es immer weniger solcher Reservekraftwerke gibt. Während einer zweiwöchigen "kalten Dunkelflaute" im Januar konnte die Stromversorgung in Westeuropa nur gesichert werden, weil praktisch jedes verfügbare Kohle-, Öl- und Gaskraftwerk ans Netz ging, um den Ausfall der Ökostrom-Produktion zu kompensieren. "Wir waren am Limit", gab der technische Leiter des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, Klaus Kleinekorte, zu Protokoll: "Es haben nur wenige Tropfen gefehlt, und es wäre zum Überlaufen gekommen, das heißt Blackout." (...)

Den kompletten Artikel aus der "Welt" gibt's hier:  http://hd.welt.de/Sonderseiten-edition/article166916155/Kurzschluss-bei-der-Energiewende.html


Erstellt: 23.06.2017

Ulf B. Christen zur Windenergie

Der Jamaika-Vertrag ist in weiten Teilen mit grüner Tinte geschrieben. Das gilt auch für die Kapitel zur Windkraft. Die Öko-Partei hat die Ausbaupläne im Kern festgezurrt und damit insbesondere die CDU vorgeführt, die im Wahlkampf noch fest an der Seite rotorengeplagter Anwohner stand.

Den kompletten Kommentar gibt's hier: http://www.kn-online.de/Kommentare/KN-Kommentare/Kommentar-Ulf-B.-Christen-zur-Windenergie


Erstellt: 16.06.2017

Ulf B. Christen zur Koalition

Ein Kommentar aus den Kieler Nachrichten vom 15.06.2017

(...) Günther kann mit dem Öko-Durchmarsch offenbar leben. Er tritt die eigene Programmatik in die grüne Tonne, weil das der Preis für seinen Einzug in die Staatskanzlei und den Regierungswechsel in Kiel ist. Seine CDU dürfte ihm folgen. Bei der Union geht Macht traditionell vor Programm. (...)

Den kompletten Kommentar gibt's hier:

http://t.kn-online.de/Kommentare/KN-Kommentare/Leitartikel-Ulf-B.-Christen-zur-Koalition


Erstellt:13.06.2017


Aus dem "Stormarner Tageblatt"

Dazu passend ein Anschreiben an den BWE:

Die Antwort des BWE ließ nicht lange auf sich warten:

Dazu eine Antwort:

Dieser Vorgang zeigt: Es ist nicht vorbei, sondern geht munter weiter.

Erstellt: 06.06.2017

Donald Trump - ein Bedrohungsvervielfacher

Warum Trumps Entscheidung, das Weltklimaabkommen zu kündigen, gefährlich ist, erklärt Umweltminister Robert Habeck.

Quelle: SHZ

(...) Und Wohlstand und Fortschritt muss sich anders begründen, oder es wird keinen mehr geben – durch den Kohleausstieg und durch Bau von Windrädern und Solaranlagen, von Speichern und grenzüberschreitenden Stromnetzen, von E-Autos, E-Highways und Landstrom-Häfen, durch Investitionen in die Forschung und Entwicklung. Nichts davon ist einfach, manche Veränderungen sind schmerzhaft und langwierig, und nichts geht von selbst. Aber wenn wir nicht wie Trump sein wollen – packen wir es an. (...)

Zum vollständigen Artikel des SHZ geht's hier:

https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/donald-trump-ein-bedrohungsvervielfacher-id16969751.html


Kommentar

Robert Habeck ist als Energiewendeminister abgewählt worden. Er hat also, zusammen mit seinem Freund Torsten Albig, die Quittung neben anderem für eine verfehlte Energiepolitik, mit der beide den Großteil der Landbevölkerung gegen sich aufgebracht haben, erhalten. Im o.a. SHZ-Artikel schreibt Habeck jedoch nichts anderes als ein "weiter so wie bisher". Es stellt sich die Frage: "Ist dieser Mann eigentlich lernfähig?" Es gibt seriöse wissenschaftliche Studien zu hauf, die das Vorgehen der Regierung bei der sog. Energiewende ad absurdum führen. Es ist offensichtlich, dass Habecks philosophische Anwandlungen ihn daran hindern, die realen Fakten wahrzunehmen. So weiß z.B. inzwischen jeder, dass die Absenkung des Grundwasserspiegels in Jordanien durch die exzessive Bewässerungspraxis der israelischen Landwirtschaft  kommt. Durch die rücksichtslose Wasserentnahme aus dem Jordan bleibt für den Rest der Region eben nicht mehr so viel übrig, was u.a auch zum sinkenden Wasserspiegel des Toten Meeres führt. Fazit: Ein gescheiterter Minister, dessen Wechsel in die Bundespolitik ebenfalls gescheitert ist, erklärt uns die Rettung der Welt, mit Mitteln, mit denen die bisherige Küstenkoalition mit ihm als Minister baden gegangen ist. Uns als kopfschüttelndem Wähler bleibt nur die Hoffnung, dass diese Gedanken Habecks Günther, Kubicki & Co. nicht beeindrucken werden.  WT


Erstellt: 23.05.2017

Versuch der Einflussnahme auf die Koalitionsverhandlungen durch einen  Windkraftlobbyisten

In den Kieler Nachrichten stand jüngst folgendes zu lesen:

Dazu ein passender Leserbrief von Jürgen Bucksch aus Schmalensee:

Nach der Landtagswahl und vor den Koalitionsverhandlungen darf sich Herr Levsen auf der Seite 6 der KN in der Rubrik „Wirtschaft regional“ dazu äußern, dass „es das absolut Schlimmste“ wäre, „wenn Daniel Günter jetzt alles umschmeißen würde. Der Regionalplanentwurf ist aufgestellt worden, um nach objektiven Kriterien Ordnung und Akzeptanz zu schaffen. Sollte die Landesplanung damit scheitern, wird es ein Chaos in Sachen Windplanung geben und eine Delle beim Ausbau“ formuliert er. Die Gegner des Regionalplanentwurfs seien, so Levsen, 50 Leute, „die gut vernetzt sind, herumfahren und sich lautstark zu Wort melden.“

Ich bin einer dieser Gegner der rotgrünen Regionalplanung und 2. Bürgermeister der Gemeinde Schmalensee, bin jedoch weder lautstark noch fahre ich in der Sache herum. Vielmehr beschränke ich mich auf die Kommunalpolitik in Schmalensee. Unsere Wählergemeinschaft zählt 30 Mitglieder und wir haben in unserer Gemeinde 2014 einen Bürgerentscheid mit unseren Vorstellungen zur Höhenbegrenzung und zu größeren Abständen der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung gewonnen. In sachlichen Diskussionen mit Landtagsabgeordneten in Schmalensee haben wir im Herbst 2016 zur Kenntnis genommen, dass die damaligen Oppositionsparteien unsere Vorstellungen von der Regionalplanung vertreten. Viele unsere Mitglieder haben deshalb am 7. Mai 2017 erstmalig die CDU oder die FDP gewählt und nicht mehr rotgrün wie sonst immer. Auch ich gehöre zu diesen Wechselwählern. Ich werde so oder so von meinem Grundstück aus kein Windrad sehen, handle also nicht aus Eigeninteresse, sondern im Interesse von Planungsbetroffenen in unserer Gemeinde.

Unsere Auffassung zum Bau des Windparks Damsdorf/Schmalensee wird auch vom Kreis Segeberg geteilt, wie am 12. Mai 2017 in dem Artikel „Kreis will den Bau vieler Windparks verhindern“ in der Segeberger Zeitung nachzulesen ist.

Wir kennen Herrn Levsen aus vielen Veranstaltungen auch in Schmalensee seit 2012. Mit dem Bürgerwillen hat er immer gehadert. So ist es ihm in Damsdorf mit der Genehmigung zweier Windkraftanlagen in der Höhe von 193,5 Metern, die derzeit gebaut werden, teilweise gelungen, den Bürgerwillen zu umgehen. Diese beiden Anlagen, die im Zusammenhang der Ausnahmegenehmigungen vom LLUR erlaubt wurden, sind Ausdruck einer chaotischen Nichtplanung: Sie liegen in der Nähe von Außenhöfen. Ausgleichsflächen mit Biotopen und der Naturpark Holsteinische Schweiz sind betroffen. Auf dem Grimmelsberg in der unmittelbaren Nähe liegt ein archäologisches Denkmal. Lebensgebiete von Seeadler, Rotmilan und Rohrweihe sind berührt. Gegen diese Anlagen sind Anwohnerklagen gescheitert, der Bürgerwille spielte keine Rolle bei der Genehmigung. Herr Levsen betont dagegen ganz allgemein, dass der „Zuspruch zur Energiewende unverändert hoch“ sei.

Herr Günther und die FDP haben vor der Wahl Versprechungen zur Regionalplanung 2018 u.a. mit größeren Abständen abgegeben. Deshalb haben wir diese Parteien gewählt. Wenn sich die Grünen im Koalitionsvertrag nun zusammen mit der Windkraftlobby durchsetzen, wird es einen Sturm der Entrüstung im Land Schleswig-Holstein geben. Die Herren Albig und Stegner sind von uns deshalb abgewählt worden, weil sie die Bürger nicht an der Regionalplanung beteiligt haben. Auch der Städtetag Schleswig-Holstein hat immer wieder vergeblich die kommunale Beteiligung gefordert. Daraus haben die CDU und die FDP ihren Nutzen gezogen. Ohne Bürgerbeteiligung, sehr geehrter Herr Levsen, werden Sie es sehr schwer haben in Schleswig-Holstein.

Dass die Kieler Nachrichten Herrn Levsen vor den Koalitionsverhandlungen eine Zeitungseite für Meinungsäußerung in seinem wirtschaftlichen Interesse einräumen und uns Gegnern der rotgrünen Regionalplanung keine Stimme geben, ist nicht zielführend. Die grünen Windkraftvorstellungen des Herrn Levsen werden in einer Jamaika-Koalition von nicht einmal von 10 Prozent aller Wahlberechtigten geteilt. Herr Levsen möchte diese Vorstellungen nun mit diesem Interview durchsetzen. Es ist so, als solle der Schwanz mit dem Hund wedeln. Ich wünsche mir, dass die CDU und die FDP ihren Kurs, den sie vor den Wahlen formuliert haben, durchsetzen und das bedeutet, Herrn Levsen einen Korb zu geben. Ich hoffe darauf, dass auf Herrn Günther Verlass ist.

 

Erstellt: 17.05.2017

Jäger und Falkner fordern schärfere Strafverfolgung für Nestzerstörungen

Energiewende auf Kosten der Artenvielfalt: Fälle treten besonders in Planungsgebieten für Windkraftanlagen auf

(Berlin, 16. Mai 2017) In Planungsgebieten für Windkraftanlagen kommt es immer wieder zu illegalen Nest- oder Brutbaumzerstörungen an den Brutplätzen streng geschützter Arten. Hintergrund sind die Auflagen, die für Grundbesitzer und Betreiber gelten: Das Vorkommen von geschützten Arten verhindert oder erschwert die Zulassung der Anlagen. Betroffen sind unter anderem Rotmilane und Seeadler, Schwarzstörche, Baumfalken, Schreiadler oder auch der Uhu. Obwohl es sich dabei um Straftaten handelt, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden können, liegt die Aufklärungsquote nahezu bei Null. Da über Fälle von Nestzerstörungen und illegale Tötungen meist nur regionale Medien berichten, bleibt das wahre Ausmaß des Problems unerkannt.

Die vollständige Presseerklärung zum Lesen und Herunterladen:

Toter Rotmilan unter einer WKA. Es besteht immer noch die kleine Hoffnung dass die Verantwortlichen, allen voran Bündnis90/Die Grünen sich auf ihre Naturschutzziele besinnen!



Erstellt: 15.05.2017

Ein Artikel von "Vernunftkraft"

Im April 2017 beglückte eine gewisse Claudia Kemfert die Welt mit einem neuen Buch. In martialischer Sprache phantasiert die Autorin darin von einem “Krieg gegen die „Energiewende”. Sich selbst schreibt die Dame in die Rolle einer „Jeanne d’Arc“, die der „schönen neuen Energiewelt” zum Sieg über böse alte Mächte verhelfen muss.

Verschiedene Medien ließen sich dazu herab, der Autorin ein breites Forum zu bieten. Zum "Vernunfkraft"-Artikel geht's hier:

http://www.vernunftkraft.de/sofort-abschalten/

Der Artikel und die Verlinkungen darin  sind sehr Lesenwert. Was für unser Bundesland gilt, gilt auch bundesweit. Die Regierungen ignorieren sämtlich die Warnungen der Wissenschaft und weigern sich, den eingeschlagenen Weg zu verlassen und die Richtung zu verändern.

Die Zeit zum Lesen des Anschreibens an das DIW sollte sich jeder nehmen. Es offenbart das ganze Dilemma der deutschen Energiewende.



Erstellt: 15.04.2017

Die brutale Kostenwahrheit über die Windkraft-Branche

Ein Artikel von "Welt-online"

Die erste Ausschreibung für Offshore-Windparks endet mit einer Sensation: Die Branche kommt ohne Subventionen aus. Dabei hatte sie bislang eine üppige EEG-Vergütung kassiert. Wie passt das zusammen?

https://www.welt.de/wirtschaft/article163681001/Die-brutale-Kostenwahrheit-ueber-die-Windkraft-Branche.html


Erstellt: 14.04.2017

Unverhohlener Wahlkampf der TAZ für Bündnis90/Die Grünen in Person Robert Habecks

Im u.a. Artikel wird die Männerfreundschaft zwischen Robert Habeck und Torsten Albig gepriesen. Kein Wort darüber, wie ihre unsägliche Energiepolitik unser Bundesland spaltet.

Artikel der TAZ-Die Tageszeitung vom 05.04.2017
Habeck-Albig TAZ.pdf (116.99KB)
Artikel der TAZ-Die Tageszeitung vom 05.04.2017
Habeck-Albig TAZ.pdf (116.99KB)

Die Redaktion war sich danach dennoch nicht zu schade, den Leserbrief Katrin Johansens zu drucken. Bitte lesen:


Erstellt: 11.04.2017

Holger Diedrich aus Riepsdorf in Ostholstein hat Fakten zusammengetragen, die die unprofessionelle und fehlerhafte Planung der Lapla und somit der Landesregierung schonungslos aufzeigt. Deshalb hier der Text seiner E-Mail zur allgemeinen Verfügung. Den selbstherrlich in Bad Oldesloe aufgetretenen Staatssekretären Losse-Müller und Nestle werden hier einige Unwahrheiten nachgewiesen. Bitte unbedingt lesen.

Hallo zusammen,

manchmal lohnt es sich doch, die Politik mit gezielten Fragen öffentlich zu klaren Aussagen zu zwingen. Ich hatte auf der Regionalveranstaltung in Bad Oldesloe die Gelegenheit, mehrere Fachfragen zu stellen. Deren Beantwortung hat gezeigt, dass die Landesregierung/Landesplanung wichtige Aspekte (sehr wahrscheinlich) nicht rechtskonform berücksichtigt. Somit ergeben sich hier chancenreiche Angriffspunkte für Einwendungen zu folgenden Punkten (als Ergänzung zur bereits umfangreichen Hilfestellung von Armin Marx):

Fehlende Berücksichtigung des Anlagenbestandes außerhalb von Vorranggebieten

Staatssekretär Losse-Müller hat behauptet, dass bis Ende des Planungshorizonts des Regionalplans (2025) keine Anlagen mehr außerhalb der Vorranggebiete stehen werden, da diese bis dahin alle repowert oder abgebaut seien. Das ist nachweislich falsch! Im gesamträumlichen Plankonzept steht ja sogar, dass von den 1306 WKA außerhalb der Vorranggebiete über 700 eben kein Repoweringpotential haben, da sie entweder ab 2010 erst in Betrieb gegangen sind oder Leistungen von > 2 MW haben (Indiz für neue Anlagen). Mit den verfügbaren Daten  der Bundesnetzagentur und des LLUR kann man nachweisen, dass mindestens bis zu den Jahren 2030-2035  hunderte WKA mit insgesamt mindestens 1,5 GW Leistung außerhalb der jetzt geplanten Vorranggebiete im Betrieb sein werden. Eine entsprechende Liste mit den genauen Anlagenstandorten und Leistungsdaten werde ich bis  zum Fachsymposium am 22.4. veröffentlichen. Im online-System unter  www.windenergie-planung.de  kann man diese Anlagen bereits jetzt gut identifizieren.

Während es im Planungskonzept heißt: „Dabei ist immer mit zu berücksichtigen, dass sich auch außerhalb der ehemaligen Eignungsgebiete eine nicht unerhebliche Anzahl von Windkraftanlagen befindet, die bei der Bewertung der räumlichen Wirkung der Windkraftnutzung mit zu bilanzieren ist.“,

werden diese 1,5 GW  beim energiepolitischen Ziel der 10 GW Windleistung bis 2025 komplett unterschlagen, d.h. in Wahrheit würden nur Vorranggebiete für 8,5 GW benötigt. In meinen Augen handelt es sich hierbei um einen schwerwiegenden Fehler (mindestens Abwägungsausfall), der die gesamte Planung ins Wanken bringen könnte. Viele Vorrangflächen in kritischen Gebieten wie charakteristische Landschaftsräume, Naturparks etc. werden ja damit begründet, dass unbedingt das energiepolitische Ziel erreicht werden soll. Und hier gehören diese 1,5 GW eben hinein.

Umzingelung von Ortschaften

Ulrich Tasch von der Landesplanung hat öffentlich bestätigt, dass sich die Landesplanung ausdrücklich nicht an die bisherigen Vorgaben der Rechtsprechung (leider gibt es erst ganz wenige Urteile dazu) halten will. Diese besagen, dass im 180 Grad-Blickfeld maximal 120 Grad durchgehende WKA-Bebauung zulässig ist (OVG Magdeburg, nachzulesen im beigefügten Gutachten aus MV, S. 9). Die Landesplanung ermittelt die Belastung als rechnerischen Gesamtwert aller WKA im 360 Grad-Winkel um die jeweilige Ortsmitte. Erst ab 130 Grad aufsummierte Bedeckung im Gesamtkreis wird eine nur mittlere Belastung attestiert. Eine hohe, abwägungsrelevante Belastung ist danach erst ab 180 Grad Bedeckung gegeben (siehe Umweltbericht, Kap. 4.2.4.). Ob sich in den Stufen bis 180 Grad (geringe bis mittlere Belastung) eine zusammenhängende Bedeckung von 120 Grad ergibt, wird von der Landesplanung offenbar gar nicht geprüft, obwohl ab 120 Grad nach der bisherigen Rechtsprechung sogar ein Tabukriterium greifen müsste. Betroffene sollten daher unbedingt den durchgehenden Umfassungswinkel (Bestands-WKA und Vorranggebiete) individuell prüfen, und auch nicht nur vom Ortsmittelpunkt! Hier ergeben sich gute Angriffspunkte, denn die Landesregierung wird es nicht riskieren wollen, noch einmal vor dem OVG (oder ggfs. vor dem BVerwG) zu scheitern.

Abgrenzung Ortsteile/Splittersiedlungen

Die Landesregierung hat in Bad Oldesloe bestätigt, dass für die wichtige Beurteilung, ob ein Ortsteil des Innenbereichs oder eine Splittersiedlung des Außenbereichs vorliegt, ausschließlich auf die von den Kreisen zur Verfügung gestellten Daten zurückgegriffen wurde. Die Kreise geben dabei nur die Angaben aus den Flächennutzungsplänen weiter. In vielen Gemeinden sind die Flächennutzungspläne aber veraltet und geben oft nicht das inzwischen faktische Vorliegen eines früher im Außenbereich gelegenen Ortsteils wieder. Im beigefügten Kommentarauszug zum BauGB geht es ab S.389 um die Definitionen von Ortsteilen und Splittersiedlungen. Die faktische Abgrenzung (und nur darum geht es im Zweifel vor Gericht) ist bei weitem nicht so klar, wie uns die Landesregierung und die Kreisbehörden weismachen. So heißt es dort: „Ortsteil i.S.v. § 34 Abs. 1

Satz 1 BauGB ist jeder Bebauungskomplex im Gebiet einer Gemeinde, der nach Zahl der vorhandenen Bauten ein gewisses Gewicht besitzt und Ausdruck einer organischen Siedlungsstruktur ist. Auch insoweit kommt es für die Frage, ob eine Ansammlung von Gebäuden einen im Zusammenhang bebauten Ortsteil oder eine Splittersiedlung darstellt, stets nur auf das Vorhandene an.“

So dürften sich viele ehemalige Splittersiedlungen inzwischen zu Ortsteilen entwickelt haben, wo dann zumindest die 800m-Abstandsregel angewendet werden muss. Die Abgrenzung ist im Einzelfall schwierig, hierzu gibt es zahlreiche Gerichtsurteile, z.B. auf:   http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/splittersiedlung . Auch der beigefügte Kommentar hält einige Fallbeispiele bereit. Betroffene sollten die Landesplanung unbedingt auf das Vorhandensein eines faktisches Ortsteils in der Einwendung hinweisen, von alleine wird sonst nichts passieren. Das beigefügte Luftbildbeispiel aus der Gemeinde Bosau zeigt, dass hier die kleine Siedlung Kleinneudorf mit 32 Einwohnern beim Abstand zu den Potentialflächen als Ortsteil mit 800m Abstand berücksichtigt wurde (hier liegt allerdings auch ein Flächennutzungsplan vor). Es dürfte viele vergleichbare oder sogar größere Siedlungen geben, die ohne Vorliegen eines aktuellen FNP noch als Splittersiedlungen bewertet wurden. Hier ist unbedingt Gleichbehandlung einzufordern.

Mindestgröße von Vorranggebieten

Die Landesplanung hat bestätigt, dass 15 ha die Untergrenze für allein liegende Vorranggebiete darstellt.  Einige wenige kleinere Gebiete sind dabei bei der abschließenden Qualitätsprüfung der ersten Entwürfe (erstaunlicherweise) nicht entdeckt und nicht ausgeschlossen worden. Es handelt sich aber nur um folgende 4 Gebiete:

PR3_OHS_05 (Ostholstein, 12,9 ha), PR3_OHS_06 (Ostholstein, 14,5 ha), PR3_STE_004 (Steinburg, 13,5 ha), PR3_STE_301 (Steinburg, 13,9 ha).

Ich empfehle allen Interessierten, am 22.4. unbedingt am Fachsymposium in Kiel teilzunehmen. Dort werden im Detail weitere Argumente gegen das gesamträumliche Planungskonzept und die überzogenen Flächenausweisungen vorgestellt, die auch für die individuellen Einwendungen von Nutzen sein sollten. Vorher wünsche ich allen Mitstreitern ein schönes Osterfest.

Holger Diedrich

IG und BUG Riepsdorf

 


Erstellt: 01.04.2017

Wie die Landesregierung auf eine Anfrage der Piratenpartei einräumt, wurde schon 24 mal der Bau von Windmühlen außerhalb der Pläne von 2012 ausnahmegenehmigt: Hier wird also der Wildwuchs von höchster Stelle genehmigt und die angeblich so zwingenden fachlichen Planungskriterien, die gegen einen Anlagenbau sprechen, ausgehebelt. Man hört, gute Beziehungen seien hilfreich, um solche Ausnahmegenehmigungen zu erhalten. Der Ministerpräsident nennt zwar Gründe für seine Genehmigungen - aber warum hätten diese Anlagen nicht anderswo auf ausgewiesenen Flächen errichtet werden können, so der Vorsitzende der Piratenfraktion Patrick Breyer.

Hier der Link zum Dokument der kleinen Anfrage der Piraten:

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/5200/drucksache-18-5287.pdf


Erstellt: 24.03.2017

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart: WKA gegen Rotmilan, ein Etappensieg für unseren Symbolvogel


Erstellt:19.03.2017

Hand in Hand gegen Mensch und Natur

Energiewende- und Naturschutzminister Habeck am 20.08.2012 im WELT-Interview: „Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird.“

Eine sehr interessante Rückschau auf die letzten drei Jahre ist hier zu finden:

http://www.windwahn.com/2017/03/18/hand-in-hand-gegen-mensch-und-natur/



Erstellt:07.03.2017

Gastkommentar aus dem "Stormarner Tageblatt"

....aktuell will die Bunderegierung gesetzliche Anforderungen an den erforderlichen und bislang strikten "Artenschutz" aufweichen: Zukünftig soll ein „unvermeidbarer Verlust einzelner Exemplare" keinen Verstoß gegen das gesetzliche „Tötungsverbot" darstellen. Wenn z.B. Rotmilane oder Weißstörche ihr Leben durch Zusammenstoß mit einem Windrotor verlieren, so ist das ihr Pech und soll als „allgemeines Lebensrisiko“ eines Individuums aufzufassen sein.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Gastkommentar von Heinrich Dierking
Wind über Stormarns Landschaft.pdf (53.92KB)
Gastkommentar von Heinrich Dierking
Wind über Stormarns Landschaft.pdf (53.92KB)





Anton Hofreiter auf seiner offiziellen Webseite:

Die Erde ist unsere Heimat. Wir müssen sie schützen. 

Unsere Umwelt ist die Grundlage unseres Lebens. Hier und überall auf der Welt, jetzt und in Zukunft. Der Schutz unserer Umwelt vor Zerstörung ist mein wichtigstes politisches Ziel. Dieses Ziel teile ich mit vielen Menschen in Deutschland. Gemeinsam haben wir viel geschafft, wir können aber noch viel mehr erreichen. Packen wir’s an!

Quelle: http://toni-hofreiter.de/ Hofreiter auf einer WKA

Auszug aus einem Bericht der "Lübecker Nachrichten" vom 18.11.2016

(...) Auch das Thema Windkraft wurde angesprochen. Hofreiter zeigte wenig Verständnis für die Argumentationen von Bürgerinitiativen gegen Windkraft.
„Ich habe bis heute nicht verstanden, wo das Problem bei Windkraft ist. Ich bin Naturwissenschaftler. Infraschall ist eine absurde Erfindung.“
Ein objektives Problem sei hingegen die Gefahr, dass Vögel in Windkraftanlagen verendeten, so der Politiker.

Kommentar: Hofreiter will also Mensch und Umwelt schützen, hat aber nichts gegen die Umweltzerstörung durch Windräder einzuwenden. Also liebe Windkraftprojektierer: Auf nach Bayern! Rings um den Ort der Hofreiterschen Jugend, dessen ländlicher Charakter ihn nach eigener Aussage geprägt hat, gibt es genug Platz für den WKA-Bau. Lästige Einwände der Anwohner wird es nicht geben, weil sie Belästigungen durch Infraschsall als absurde Erfindungen betrachten. Es ist bestimmt ein Leichtes, Herrn Hofreiter davon zu überzeugen, dass die in Bayern geltende 10 H Abstandsregelung eigentlich nicht notwendig ist. WT



Die Aussage in diesem Brief, dass auch zu Spitzenzeiten bei drei laufenden Kernkraftwerken 22 Terawattstunden produziert wurden, bei einem Eigenverbrauch Schleswig-Holsteins von 16 Terawattstunden, würde Albig & Co. der Lüge überführen. Jeder, der den Dreisatz beherrscht, kann ausrechnen, dass es sich um 137,5 Prozent des S.-H.-Eigenbedarfs handelte, und nicht um 300 Prozent, wie von Regierungsseite gebetsmühlenartig propagiert wird. Es lohnt sich, diese Zahlen zu hinterfragen, was wir auch tun werden. WT


Video zur Protestaktion in Seedorf am 30. Oktober 2016

"Aus der Sicht eines Seeadlers" von Maurice Ohldag/Mölln

Direkt zum Video geht's hier:

https://drive.google.com/file/d/0BznBBKo92yAVRlZSQlAtOFNsVDQ/view?invite=CJnYztsB&ts=581771a4

Wenn das Ding aufrecht steht und die Flügelenden mit 300 km/h auf den Seeadler zukommen, ist´s aus.


Gedanken...


Dieses Bild zeigt eine WKA in Siebenbäumen. Es ist eigentlich symbolträchtig. Verschwinden die Windräder und waren nur eine Vision oder tauchen sie weiter überall aus dem Nebel auf? Unsere liebe Landesregierung schafft keine Klarheit. Der Machterhaltungstrieb lässt sie die Veröffentlichung der Abwägungsflächen von Ende September auf Ende des Jahres verschieben, damit es ja in dieser Legislaturperiode zu keiner endgültigen Entscheidung kommen kann.
So lässt sie uns Bürger mit den Gemeinden, Ämtern und Landkreisen weiter im Nebel stehen. Es wird sich im Mai 2017 zeigen, ob dieses Verhalten klug war.

WT

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Diesen Grundsatz nahm sich eine 18-jährige Schülerin aus Kehrsen zu Herzen und schuf dieses Bild. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass wir mit Ideen und Kreativität eine große Aufmerksamkeit erzielen können, wie in der Schaalsee-region geschehen (siehe "Presse"). In einer Zeit, die von gewalttätigen Ausschreitungen auf Demonstrationen geprägt ist, trägt dieses Kunstwerk zum positiven Ansehen bei, das wir Windkraftgegener uns inzwischen erworben haben.



Landschaftsschutz gehört zum "öffentlichen Interesse"

"Zählen Schutzgebiete im Zuge der sogenannten Energiewende überhaupt noch?" fragen die NATURSCHUTZINITIATIVE, GNOR und POLLICHIA in Rheinland-Pfalz

Nun hat das Verwaltungsgericht Koblenz dazu geurteilt und festgestellt: „Die zur Genehmigung gestellten Vorhaben seien auch mit dem Schutzzweck der Landschaftsschutzgebiet-Verordnung nicht vereinbar.“
Zudem stellt das Gericht heraus, dass eine begründete Ablehnung beantragter immissionsschutzrechtlicher Genehmigungen generell rechtmäßig ist; ein Anspruch auf die Genehmigung besteht laut Verwaltungsgerichtsordnung nämlich nicht, betonen die Naturschützer und Bürgerinitiativen und stellen weiterfest: "Wenn dieses Urteil rechtskräftig wird, haben wir endlich eine klare Aussage für den Schutz von Landschaften. Denn auch bei Landschaften handelt es sich um ein „öffentliches Interesse“. Unverbaute Landschaften sind ein wichtiger Teil des Naturschutzes, haben einen Wert an sich und sind für uns Menschen lebensnotwendig."

Diese Passage wurde von windwahn unter
http://windwahn.de/index.php/news/gerichte/urteil-zum-landschaftsschutz-vom-vg-koblenz.html
zur Verfügung gestellt.

Das Urteil finden Sie hier:

Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz vom 14.07.2016
VG Koblenz Nr 25-2016 VÖ 4 K 0652-15_KO Urteil vom 14-07-2016_20160726_0821.pdf (257.61KB)
Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz vom 14.07.2016
VG Koblenz Nr 25-2016 VÖ 4 K 0652-15_KO Urteil vom 14-07-2016_20160726_0821.pdf (257.61KB)

Eine Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V. zum Urteil finden Sie hier:

Pressemitteilung zum Urteil VG Koblenz
Interpretation der Umweltinitiatve e.V.
PM_Huemmerich_19_08_2016.docx-1.pdf (175.08KB)
Pressemitteilung zum Urteil VG Koblenz
Interpretation der Umweltinitiatve e.V.
PM_Huemmerich_19_08_2016.docx-1.pdf (175.08KB)


Dieses Urteil ist auch für unsere Naturparks anwendbar. Sagt es doch aus, dass der sogenannte "öffentliche Belang" des Windenergieausbaus nicht über allem steht. Es kann sich eben doch nicht so einfach über die Bundesgesetze zum Natur- und Denkmalschutz hinweggesetzt werden.


Für alle, die glauben, es wird schon nichts passieren:

Mit Dank an die BI Gegenwind-Schaalsee


Gewerbesteuereinnahmen ?

Ein Verwaltungsbeamter im Ruhestand berichtet, wie Gemeindever-tretungen durch Betreiberfirmen hinters Licht geführt wurden. Für alle, die noch immer an das Märchen der sprudelnden Einnahmequelle durch WKA glauben. 

Die Akzeptanz der Windkraft in den Gemeinden wird für die Investoren immer wichtiger. Entsprechend intensiv sind ihre Versuche, Gemeinde- oder Stadtvertreter von dem Nutzen der Windenergie zu überzeugen. Ein wichtiges Argument der Windkraftbetreiber ist dabei die Gewerbesteuer, die so manche Gemeinde aus der Haushaltsmisere retten könnte.

Hier ist jeder Kommunalpolitiker gut beraten, wenn er solche Aussagen kritisch hinterfragt. Denn ob und wieviel Gewerbesteuer fließt, ist höchst zweifelhaft.  

Eine 800-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Nordwestmecklenburg stand 1996 einem Investor gegenüber, der in der Gemarkung einen Windpark mit 5 Anlagen bauen wollte. Die Gemeinde stand dem Vorhaben positiv gegenüber, denn damals galten die Anlagen noch als "ökologisch wertvoll" und als Zeichen des Fortschritts. Zudem kündigte der Investor Gewerbesteuern für die Gemeinde an. Es wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, der die Standorte der Anlagen festlegte und eine Erweiterung über die fünf Anlagen hinaus ausschloss. Außerdem wurde die Höhe der Anlagen auf 100 Meter einschließlich Ausschlag begrenzt.

Der Windpark wurde gebaut. Gewerbesteuer floss nicht. Klar, denn in den ersten 10 Jahren verhindern Abschreibungen einen betrieblichen Gewinn. Als diese Zeit abgelaufen war, hatte der Betreiber den einheitlichen Windpark jedoch in fünf einzelne Gesellschaften aufgeteilt. Für jede Anlage wurde eine eigene GmbH gegründet, die nur diese eine Anlage besitzt. Damit überhaupt Gewerbesteuer anfällt, muss ein Schwellenwert von 24.500 Euro Gewinn pro Jahr überschritten werden. Dies  trat bei keiner Anlage ein. Auf Gewerbesteuern wartet die Gemeinde seitdem vergebens. Wären die 5 Anlagen gemeinsam zu veranlagen, hätte sich eine Gewerbesteuerzahlung von etwa 15.000 Euro pro Jahr ergeben.  

Anderen Gemeinden wurde sogar eine schriftliche Auflistung der zu erwartenden Gewerbesteuer vorgelegt, die  entsprechende Begeisterung auslöste. Allerdings: Zusagen über künftige Steuerzahlungen sind sittenwidrig und damit null und nichtig.

Der Bundesverband Windenergie (Lobby-Vertretung der Anlagenbetreiber) verspricht beispielsweise, dass eine Gemeinde bei 4 Anlagen je 3 Megawatt Leistung mit mehr als 100.000 Euro Gewerbesteuer rechnen könne. Dabei wird der Trick mit der Aufteilung der Anlagen natürlich verschwiegen, ebenso die lange Zeit bis zur Beendigung der steuerlichen Abschreibungen. Weiterer Pferdefuß: spätere Investitionen, z. B. Repowering, lösen neue Abschreibungen aus, die erneut die Steuerlast senken. Und sollte dann tatsächlich Gewerbesteuer anfallen, wird diese zu 30% der Gemeinde mit dem Sitz des Unternehmens (selten in der gleichen Gemeinde) und nur zu 70 % der Gemeinde mit den Anlagenstandorten gutgeschrieben.  

Der Bau von Windkraftanlagen löst also häufig nicht die Finanzprobleme einer Gemeinde, sondern schafft neue. So erhielt der Eigentümer eines alten Gehöftes im Außenbereich der anfangs genannten Gemeinde eine Ablehnung, als er einen Bauantrag für einen Carport stellte. Begründung des Kreisbauamtes: in diesem Bereich hätte die Windenergie Vorrang. Sein Bauvorhaben beeinträchtige die Nutzung durch die Windkraft.

Andreas Lausen, Klein Thurow


Technische Anleitung Lärm als Schutzvorschrift für organisches Leben?

"Ich nenne das einen medizinpolitschen und verfassungsrechtlichen Skandal."

Leserbrief im aktuellen Ärzteblatt SH

Diese Passage wird Ihnen von windwahn unter
http://windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/ta-laerm-medizinpolitischer-und-verfassungsrechtlicher-skandal.html            zur Verfügung gestellt

Wir sollten uns ca. 2 Minuten Zeit nehmen, die Meinung eines Fachkundigen zu verinnerlichen.


Die nebenstehende Kolumne wurde uns freundlicherweise durch die Redaktion des sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG zur Vefügung gestellt.

© „Spargel, Saft und Ökostrom“ – sh:z / Flensburger Tageblatt vom 30.04.2016 Text: Hannes Harding

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass jede weitere Verwendung mit dem Urheber abgesprochen werden muss.

Unser Dank gilt dem sh:z und dem Autor Hannes Harding. Besser und anschaulicher kann die Situation in unserem Land nicht dargestellt werden.


                            















                                   

                                   






                                    "Wer Wind sät"

Die Chefredaktion der Zeitschrift "Cicero" hat uns freundlicherweise gestattet, einen Artikel aus ihrer Ausgabe vom Juni 2016 zu veröffentlichen. Zum lesen und herunterladen klicken Sie bitte hier:

Ungefähr sechs Minuten Lesezeit für einen Beitrag, der den berühmten Nagel auf den Kopf trifft. Unser Dank gilt dem gesamten "Cicero" Redaktionsteam.


Grüne Doppelzüngigkeit

Die Scheinheiligkeit, mit der "Bündnis 90/die Grünen zweierlei Maß anlegen ist schon erstaunlich. Während sie die Zapoteken in Mexiko gegen Windkraftprojekte unterstützen, versuchen Sie, WKA-Gegner in Deutschland der Lächerlichkeit preiszugeben. Auf "windwahn.de" finden Sie folgenden Artikel dazu:

http://www.achgut.com/artikel/gruene_gegen_windparks_in_mexiko

Offensichtlich gibt es bei den Grünen Unterschiede in der Gewichtung der Menschen. Naturvölker liegen ihnen jedenfalls sehr am Herzen. Und die Menschen in ihren Wahlkreisen?

Vorschlag der Bundesregierung gefährdet Leistungsträger der Energiewende und stellt Ziel der Kosteneffizienz in Frage

https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/vorschlag-der-bundesregierung-gefaehrdet-leistungstraeger-der

Die Bundesregierung hat laut über eine Kürzung der Einspeisevergütung um 7,5 Prozent nachgedacht und schon sieht die Windkraftlobby ihre Felle davon schwimmen. Das bedeutet für uns, noch wachsamer zu sein. Denn der Versuch,  noch vor den Kürzungen Windräder aufzustellen wird garantiert kommen, zumal ja auch einige Regional- und Landespolitiker Mitglied des BWE sind.

 


Quelle: Süddeutsche Zeitung (SZ)




 

 

 

Hier etwas aus alten Anti-AKW-Demo Zeiten:

https://www.youtube.com/watch?v=lEznb7pRU_M

Wer kennt dieses Liedchen nicht mehr, mit dem auf Widerstand gegen Atomkraft umgedichteten Text. (?) Vielleicht müssen wir es ja bald wieder mit einem Anti-WKA-Text versehen.