Erstellt: 24.07.2017

Tierschützer warnt

Bis kein Storch mehr fliegt

von Fritz Vahrenholt

Tausende Vögel werden Opfer von Windrädern. Investoren zerstören sogar Nester geschützter Arten, die dem Geschäft im Wege stehen. Dagegen hilft ein Mittel, das schon gegen die Mafia erfolgreich war.

Die Entwicklung der Artenvielfalt in Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass Tiere, die durch Jagd und industrielle Verschmutzung bedroht waren, zurückkehren. Jagdverbote und der Umweltschutz zeigen Erfolg. Zu diesen Rückkehrern gehören viele prominente Vogelarten: Seeadler, Fischadler, Wanderfalke, Uhu, Schwarzstorch, Kranich.

Jetzt droht diese positive Tendenz bei den Greifvögeln wieder zu kippen. Schuld daran ist das Ausufern der Energiewende in die größte Landschaftsveränderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Greifvögel geraten in die Zange von 28.000 Windkraftanlagen, davon mittlerweile 1200 in Wäldern. Mais-Monokulturen wachsen auf 2,5 Millionen Hektar, einer Fläche so groß wie Sizilien.

Den kompletten Artikel aus der "Welt" gibt's hier:  http://hd.welt.de/Sonderseiten-edition/article166911571/Bis-kein-Storch-mehr-fliegt.html


Dazu passend ein Artikel aus dem "Markt" vom22.07.2017:

Vor dem Hintergrund, dass im Bereich der Lauenburger Seen wieder WKA-Projektierer aktiv sind, liegt der Verdacht nahe, dass hier wiederholt die für sie lästigen Vögel beseitigt werden. Diese Taten sind inzwischen tägliches Brot in ganz Schleswig-Holstein. Wir fragen uns schon sehr lange, wo der Aufschrei und die Empörungsäußerungen von Robert Habeck und seinen Bündnisgrünen bleiben, die sich ja den Naturschutz auf ihre Fahnen geschrieben haben.


Erstellt: 19.07.2017

Was wird aus dem Mäusebussard?

Konsequenzen aus dem weiteren Ausbau der Windenergie

Mäusebussard - Foto: Frank Derer

Für viele Naturfreunde ist der Mäusebussard der Prototyp eines Greifvogels, der noch weit verbreitet ist. Doch neue wissenschaftliche Forschungen bescheinigen ihm bei einem weiteren Ausbau der Windenergie hierzulande leider keine besonders rosige Zukunft.



Die ganze Veröffentlichung des NABU Schleswig-Holstein gibt's hier:

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/energie/windenergie/22684.html



Erstellt: 04.07.2017

Der Skandal:

Umweltministerin Hendricks

Was bisher nur auf unser Bundesland begrenzt schien, passiert nun auch bundesweit: Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, hat die Naturschutzkriterien zugunsten der Windkraftlobby zurechtgebogen. Franz-Josef Reischmann und Achim Göbel gaben uns folgenden Hinweis:

Das BNatSchG wurde wie folgt geändert:  

Zudem kann auch für Vorhaben privater Träger die Ausnahmevorschrift des §45 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 in Anspruch genommen werden, wenn zugleich hinreichend gewichtige öffentliche Belange ihre Realisierung erfordern. Zu diesen Belangen gehört der Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Das bedeutet eine Lockerung des Tötungsverbotes zugunsten der Windkraft. Es gibt faktisch keinen Artenschutz/ keine Biodiversität mehr.

Damit verstoßen Politiker erneut gegen das GG. In diesem Fall gegen GG Art. 20 in dem festgelegt ist:

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung


Die Änderung erfolgte auf der letzten Bundestagssitzung vor der Sommerpause am 28.06.2017. Es waren aufgrund der Abstimmung für die "Ehe für Alle" nahezu alle Abgeordneten anwesend. Wenn wir uns nun fragen, wo die Proteststürme der Grünen und der Naturschutzverbände bleiben, so stellen wir fest, dass uns weiterhin vorgegaukelt wird, dass allein Deutschland das Weltklima rettet, indem es seine Natur zugunsten der Windräder und ihrer Betreiber opfert.  WT


Erstellt: 09.06.2017

"Lübecker Nachrichten" 09.06.2017

Vor dem Hintergrund, dass es in den betreffenden Dörfern bereits wieder Bestrebungen gibt, neue Flächen zum Bau von Windrädern auszuweisen, eigentlich nicht zu glauben, unterstützen wir die neu gegründete Bürgerinitiative natürlich nach Kräften. Im Namen der gesamten Region wünschen wir den Aktiven ein gutes Gelingen!


Drama am Himmel

https://www.youtube.com/watch?v=TYF2QAp9X9w

Der sehr bekannte ZDF-Tierfilmer Andreas Kieling hat einen Beitrag über das Thema Vogelschlag an Windrädern und die Zerstörung der Nistplätze von seltenen Großvogelarten am Beispiel eines Schwarzstorch-Nestes in der Eifel dokumentiert. "Ich bin so wütend, ich könnte kotzen", so ein Zitat aus dem Film. Vielleicht trägt Andreas Kieling mit seiner Prominenz ja dazu bei, dass die Politik und die grüne Windkraftlobby endlich aufwacht.


Windräder als Todesfalle

Ein Fernsehbeitrag des NDR. Den Link zum Beitrag finden sie hier:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Windraeder-als-Todesfalle,hallonds29054.html


Die Europäische Union, Generaldirektion Naturschutz, hat eine Broschüre herausgebracht:

Brennpunkt Naturschutz
Interessante Informationen, die auch unsere Region betreffen. Sie zeigt, dass das Thema Naturschutz endlich auch Brüssel erreicht hat
EU-Brennpunkt Naturschutz.pdf (1.24MB)
Brennpunkt Naturschutz
Interessante Informationen, die auch unsere Region betreffen. Sie zeigt, dass das Thema Naturschutz endlich auch Brüssel erreicht hat
EU-Brennpunkt Naturschutz.pdf (1.24MB)



Windräder - Warum sie Vögel und Fledermäuse töten...

Ein Artikel von Dr. Friedrich Buer

http://www.sturmimwald.de/files/content/Naturschutz/Windra%CC%88der%20-%20warum%20sie%20Vo%CC%88gel%20und%20Flederma%CC%88use%20to%CC%88ten%20und%20man%20sie%20nur%20zufa%CC%88llig%20findet.pdf


„Es heißt ja immer 'geschützt wird, was man kennt'“, sagte Staatssekretär Dr. Ulf Kämpfer zur Eröffnung der "Integrierten Station" im Möllner Uhlenkolk

http://www.herzogtum-direkt.de/article/%E2%80%9Em%C3%B6lln-hat-verstanden%E2%80%9C-er%C3%B6ffnung-der-integrierten-station-am-uhlenkolk

Es sei die Frage erlaubt, wie sich die im Artikel gemachten Aussagen mit den tatsächlichen politischen Absichten decken.