BI - unsere Dörfer gegen WKA
 

Erstellt: 26.01.2020

In eigener Sache:

Diese Webseite existiert seit 4 Jahren. Fand sie zu Beginn nur wenig Interesse, so wurde sie doch inzwischen über 47.000 mal aufgerufen, das bedeutet durchschnittlich 32 Klicks pro Tag. Durch verschiedene Reaktionen wissen wir, dass wir mit unseren Informationen auch über unsere Region hinaus Beachtung finden. Es ist zwar nicht messbar ob es zu Erfolgen geführt hat, aber wir sind sicher, dass die Eine oder der Andere beim Lesen unserer Infos und Meinungen nachdenklich geworden ist.

Unser Dank gilt zu allererst Frau Evelyn Kaminski, die durch ihre monatliche Spende für die Servergebühren den Erhalt dieser Seite überhaupt erst möglich macht. Des Weiteren ist Holger Diedrich zu nennen, der mit einer unermüdliche Akribie alles zum Thema Windkraft heraussucht und uns uneingeschränkt zur Verfügung stellt. Dafür kann unser Dank gar nicht groß genug sein. Alle Windkraftkritiker in Schleswig-Holstein profitieren von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit.

Mit der Abwahl der "Küstenkoalition" unter der Führung von Albig und Habeck keimte ein wenig Hoffnung auf, denn Daniel Günther hatte in seinem Wahlkampf zur Landtagswahl 2017 eben diese geschürt. Wir wir inzwischen wissen, und auch auf dieser Seite nachlesen können, ist dieses zarte Pflänzchen durch die "Jamaika"-Koalition achtlos zertreten worden. Wir sind also gezwungen, unseren Widerstand fortzuführen. Wir sind dabei nicht allein. Die Aktivitäten unseres Landesverbandes "Vernuftkraft S-H" können hier verfolgt werden:  https://vernunftkraft-sh.de/

Vornehmlich überregionale Geschehnisse sind hier zusammengefasst:  https://www.windwahn.com/

Allen Unterstützern und den uns gewogenen Menschen, die es, wie wir wissen, in großer Zahl gibt, sprechen wir hiermit unseren Dank aus. Sie (Ihr) Alle ermutigen uns, weiterzumachen.

Herzlichst Ihr (Euer)

Wolfgang Tempel


Es begann auf der Bürgerversammlung „Für und Wider von Windkraftanlagen“ (die LN berichteten) am 4. September 2015 in Sierksrade. Dort lernten sich Windkraftanlagen(WKA)-Gegner aus Dücheldorf, Sierksrade und Klinkrade kennen. Sie waren sich schnell darüber einig, dass man als einzelner WKA-Widersacher ohnmächtig gegenüber den Windkraft-Projektierern und den ihren Verlockungen erliegenden Grundeigentümern ist. Es wurde verabredet, Menschen aus den umliegenden Dörfern zu mobilisieren. Am 13. September 2015 trafen sich 43 Leute in Klinkrade, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Aus diesem Kreis bildete sich ein Gremium, das sich mehrfach mit der Zielsetzung traf, eine Bürgerinitiative(BI) zu starten. Die Fachleute aus den Bereichen Handwerk,  Unternehmertum, Jura, Architektur, Ingenieurwesen, Verwaltung, Kunst-Natur, Buchhaltung, Bank und Versicherung brachten geballtes Wissen, Ideen und ihre Erfahrungen ein, so dass man nach noch nicht einmal einem Monat Planung am 4. Oktober die erste große Versammlung einberufen und damit die BI „Unsere Dörfer gegen WKA“ ins Leben rufen konnte.



Es wurde sehr schnell klar, wie wir alle in unserer Region im Unklaren gelassen werden. Allein die Information, dass wir alle, inklusive unserer Gemeindevertretungen und Kreisverwaltungen, keine Möglichkeiten der Einflussnahme mehr haben, sorgte für Erstaunen und Entsetzen. Auch Bürgerentscheide gegen Windkraftanlagen gelten nicht mehr.

 

Wir sind als BI Inzwischen dem  "Landesverband Gegenwind SH" beigetreten. Weiterhin beginnen wir uns mit den BI aus dem Südkreis zu vernetzen, um Aktionen und Veröffentlichungen abzustimmen.

Es finden regelmäßige Treffen statt, in denen die Beauftragten ihre Arbeiten und Erlebnisse vorstellen. Dadurch gelingt es uns immer mehr, Einblick in die Denkweisen mancher Behördenmitarbeiter zu bekommen. Es werden Beschlüsse gefasst, wie weiter vorgegangen werden soll. Unsere Anschreiben an mehrere Behörden zeigen bereits Wirkung. Manche Ämter lassen unverblümt durchblicken, dass sie mit dem Aktionismus unserer Landesregierung einfach überfordert sind.  

Viele Windkraftbefürworter, Projektierer und Grundeigentümer sind sich inzwischen darüber im Klaren, dass ihnen eine starke Gemeinschaft gegenüber steht. Sie werden es nicht mehr so einfach haben, sich über die breite Mehrheit, die gegen den Bau von Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten ist, hinwegzusetzen.