BI - unsere Dörfer gegen WKA
 

Erstellt: 20.08.2018

Kürlich wurden die Ergebnisse eines interessanten Forschungsprojekts des Bundesamts für Naturschutz zu den Veränderungen des Landschaftsbilds durch die Energiewende vorgestellt. Dass das Thema Landschaft gerade beim Windkraftausbau in Deutschland bisher so gut wie gar nicht berücksichtigt wird, wissen wir zwar, aber es wurde im Rahmen des Projekts im Detail belegt. Einige Kernaussagen der Zusammenfassung:

„Im Vergleich zu Deutschland werden Landschaftsveränderungen im Zuge der Energiewende in anderen europäischen Ländern wesentlich partizipativer vorbereitet und begleitet. Dabei spielen landschaftsästhetische Aspekte vielfach eine maßgebliche Rolle….Die Ergebnisse sind sehr ernüchternd: Denn obgleich die Energiewende so umfangreiche landschaftsästhetische Veränderungen auslöst, werden diese in den untersuchten Planungs- und Zulassungsverfahren nur unzureichend berücksichtigt. Landschaftsbild und Landschaftsästhetik stellen nach wie vor oftmals Defizitbereiche in der Planung und Zulassung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien dar.“

Bildschirmfotografie der Presseerklärung

Die vollständige Presseerklärung gibt's hier:  https://www.bfn.de/presse/pressemitteilung.html?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6420&cHash=c7b5b192488c572016f2e5f6d1e5f3d9

Hier können die sehr umfangreichen Studien, die in zwei Bänden herausgegeben wurden, angesehen und heruntergeladen werden. Im Band 1 wird auch die Arbeit der Bürgerinitiativen betrachtet (u.a. aus Bargteheide und Kiel)

Band 1 der Studie
LandschaftsbildundEnergiewende_Band1.pdf (34.43MB)
Band 1 der Studie
LandschaftsbildundEnergiewende_Band1.pdf (34.43MB)

 

Band 2 der Studie
LandschaftsbildundEnergiewende_Band2.pdf (17.15MB)
Band 2 der Studie
LandschaftsbildundEnergiewende_Band2.pdf (17.15MB)


Erstellt: 16.03.2018

Auswirkungen der LAI-Hinweise zum Schallimmissionsschutz bei WKA in Schleswig-Holstein

Hier nun Holger Diedrichs viel beachtete Präsentation von der Mitgliederversammlung am Sonntag, dem 11.03.2018  als PDF. Er hat noch einige redaktionelle Korrekturen vorgenommen und vor allem in den Karten für die kritischen Immissionspunkte die berechneten Werte hinzugefügt. Damit werden diese noch klarer.  Die Gegenseite weiß mittlerweile, dass wir die technischen Möglichkeiten zur Neuberechnung haben und das ist gut so! Übrigens machen die Fehmaraner Windmüller zur Zeit wohl massive Eingaben bei der Landesregierung gegen die Anwendung des neuen Verfahrens. Insofern      wäre es gut, wenn wir dort ebenso massiv intervenieren und auf die Einhaltung der Richtwerte pochen. Es ist und bleibt wichtig, dass wir das Thema Lärm wieder deutlich in die Öffentlichkeit bringen, denn: Wir können es ja inzwischen konkret belegen, dass praktisch alle Windparks in SH die Richtwerte nicht einhalten.

Wogegen sich Albig, Habeck und ihre "Küstenkoalition" stets verwahrt haben: Die Offensichtlichkeit von "Gefälligkeitsgutachten" zur Genehmigung zum WKA-Bau der vergangenen Jahre ist in Holger Diedrichs Dokumentation belegt.

Erstellt: 06.03.2018

Allgemeine Zeitung:

Windkraft - Störsender fürs Herz: Mainzer Forscher untersuchen Folgen des Infraschalls

Windräder zwischen Mainz-Ebersheim und Mainz-Hechtsheim, Archivfoto: hbz/Stefan Sämmer

MAINZ - Noch hält die Windkraft-Euphorie in Politik und Industrie an, aber bei Anwohnern ist diese Energiegewinnung höchst umstritten. Landschafts-zerstörung ist ein Aspekt, aber auch die Schädlichkeit des nicht hörbaren Infraschall. Und hier gibt es immer mehr Unterstützung aus der Forschung. So sorgte eine Arbeitsgruppe der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin beim Kongress der Fachgesellschaft für Aufsehen mit ihrer Forschung über die Beeinträchtigung des Herzmuskels durch Infraschall. Wir sprachen mit dem Initiator der Arbeit, HTG-Direktor Professor Christian-Friedrich Vahl.

Den kompletten Artikel finden Sie hier:  http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/stoersender-fuers-herz-muskel-verliert-an-kraft-forscher-der-mainzer-herzchirurgie-untersuchen-folgen-des-infraschalls-durch-windkraftanlagen_18566513.htm


Erstellt: 13.03.2018

Es tut uns leid! Dieses Kompendium (stark zusammengefasste wissen-schaftliche Studie) der Bundesinitiative "Vernuftkraft" ist im vergangenen Jahr in der Flut der Informationen "untergegangen". Gerade diese kritische Betrachtung der deutschen Energiewende mit gleichzeitig dargestellten Lösungsmöglichkeiten verdient unsere größte Beachtung. Es lohnt sich sehr, das gelungene Werk herunterzuladen und sich ca. 30 Minuten Zeit zu nehmen, es zu verinnerlichen.

Hier gibt's das komplette Werk zum Lesen und Herunterladen:


Erstellt: 11.09.2017

Der Todfeind der Regierung: Die Physik (1)

Von Günter Keil.

In der DDR gab es den Witz: „Wer sind die vier Todfeinde des Sozialismus?….. Frühling, Sommer, Herbst und Winter.“ Seit der friedlichen Revolution in diesem Land, bei der sich die Bevölkerung von der Partei- und Stasidiktatur befreite, sind diese Todfeinde arbeitslos geworden – aber sie kommen gerade in der ehemaligen „BRD“ wieder. Den Vortritt hat der Winter, der mit der Dunkelflaute zusammenarbeitet. Es sind aber leider wieder neue Todfeinde hinzugekommen, die ebenso wie die alten schon immer da waren – nur eben früher nicht als Feinde, sondern als eherne Grundpfeiler eines jeden Industrielandes. Es ist die Physik mit ihren Gesetzen.

Seit unsere Regierung beschlossen hat, anstelle der bisher üblichen Energiepolitik eine Energiewende einzuleiten, befindet sie sich im Kampf mit den neuen Todfeinden, die daran schuld sind, dass buchstäblich alles, was man sich dazu an angeblich neuen Energiequellen ausgedacht hat, von der mitleidlosen Physik nicht nur behindert, sondern geradezu sabotiert wird. Eine Reihe von Beispielen soll das veranschaulichen. (...)

Den vollständigen, sehr lesenswerten Artikel mit den Teilen 2 und 3 gibt's hier:

http://www.achgut.com/artikel/der_todfeind_der_regierung_die_physik_1


Erstellt: 19.07.2017

Neue Studie stellt Deutschlands Effizienzerfolge infrage

....So viel erneuerbare Energie kann Deutschland selbst gar nicht produzieren. Das geben die Energiewendeplaner der Bundesregierung inzwischen offen zu. Schon konservative Annahmen gehen davon aus, dass die Windkraftleistung in Deutschland gegen alle Widerstände in der Bevölkerung noch mindestens vervierfacht werden müsste – und selbst das reicht für die erfolgreiche Dekarbonisierung dann immer noch nicht aus....

Den ganzen Artikel aus der "Welt" gibt's hier:

https://www.welt.de/wirtschaft/article166726802/Neue-Studie-stellt-Deutschlands-Effizienzerfolge-infrage.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web


Erstellt: 03.07.2017

Windenergie in Deutschland und Europa Status quo, Potenziale und Herausforderungen in der Grundversorgung mit Elektrizität Teil 1: Entwicklungen in Deutschland seit dem Jahr 2010 Thomas Linnemann und Guido S. Vallana

Die installierte Nennleistung sämtlicher Windenergieanlagen in Deutschland hat sich in den letzten 16 Jahren, von Anfang 2001 bis Ende 2016, auf 50.000 Megawatt (MW) verachtfacht. In 18 betrachteten europäischen Ländern, die Windenergie heute nutzen, erhöhte sich die Nennleistung im gleichen Zeitraum um das Zwölffache auf mehr als 150.000 MW. Eine wesentliche physikalische Eigenschaft der Windenergie ist ihre starke raumzeitliche Variation aufgrund der Fluktuationen der Windgeschwindigkeit. (...) Windenergie trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 % planbare Backup-Systeme nach heutigem Stand der Technik.

Dies ist ein Ausschnitt aus der Dokumentation einer Studie des "VGB PowerTech e.V." Die kpl. Studie finden sie hier: 

Die Präsentation dazu finden Sie hier:

Präsentation
VGB-Windstudie-2017-Folien.pdf (9.77MB)
Präsentation
VGB-Windstudie-2017-Folien.pdf (9.77MB)

Es ist alles sehr lesenswert und wissenschaftlich fundiert. Unsere Politiker werden sich angesichts dieser Daten und Erkenntnisse in nicht allzu ferner Zukunft für ihr ignorantes Handeln verantworten müssen.


Erstellt: 21.05.2017

Die Energiewende - ein sich anbahnendes Desaster? Interview mit Professor Vahrenholt

(...) Wir haben mit der Energiewende das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt, zuerst die Windräder gebaut, ohne zu überlegen, wo wir den Strom bei Windstille herbekommen, wenn wir zusätzlich Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke stilllegen. Mal ist zu wenig Wind da und dann ist es wieder zu viel. Heute fehlen uns einfach die entsprechenden Speicherkapazitäten, um die Strom-einspeisung zu verstetigen. Soviel Pump-speicher oder Batterien wie wir brauchen würden, bekommen wir in Deutschland nicht gebaut und auch nicht bezahlt.

Ohne Speicher wird das Netz instabil, das Risiko für den Blackout steigt mit jedem zusätzlichen Windrad.(...)

Das vollständige Interview ist hier zu lesen:

http://eifelon.de/region/die-energiewende-ein-sich-anbahnendes-desaster-interview-mit-professor-vahrenholt.html  

Das Gespräch sollte Pflichtlektüre für alle Politiker werden, besonders für die anstehenden "Jamaica"-Koalitionsverhand-lungen in Kiel.